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Porträt

Dieser Schlafforscher hat einen Zaubertrank für Workaholics entwickelt

Smartsleep-Gründer Dr. Markus Dworak. (Foto: © Smartsleep)

Jahrelang hat Schlafforscher Markus Dworak an einer Trinkampulle für erholsameren Schlaf gearbeitet. In der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ stellt der Smartsleep-Gründer seine kuriose Idee vor.

Markus Dworak weiß, dass sein Produkt erklärungsbedürftig ist. Der 37-jährige hat sich für Gespräche mit Journalisten deshalb einen einprägsamen Satz zurechtgelegt: „Wir wollen das Redbull für den Schlaf werden“, sagt der Unternehmer aus Erkrath gegenüber t3n. Der Vergleich mit dem Getränkehersteller aus Österreich ist gewagt, keine Frage. Immerhin ist Dworak im Gegensatz zu Redbull-Gründer Dietrich Mateschitz noch ein unbeschriebenes Blatt in der Wirtschaftswelt, auch von Milliardenumsätzen kann sein Startup bisher nur träumen. Im Kern aber trifft der Vergleich mit Redbull die Idee von Dworak wohl am besten: Der Schlafforscher will mit Smartsleep einen Energiedrink für Wenigschläfer unters Volk bringen.

Ein Schlafdrink für Wenigschläfer

Schlafmangel ist in der Gesellschaft ein immer größer werdendes Problem. Jeder Vierte kommt laut einer repräsentativen Umfrage der Techniker Krankenkasse nicht auf das von Gesundheitsexperten empfohlene Schlafpensum von mindestens sechs Stunden. Schuld daran sind neben Schichtarbeiten und Straßenlärm angeblich auch Smartphones im Dauerbetrieb. Darüber hinaus arbeiten viele Menschen nach Feierabend weiter und beantworten ihre E-Mails im Bett. Die Folge: Sie fühlen sich am nächsten Morgen unausgeschlafen, die Leistungsfähigkeit leidet.

Genau das will Smartsleep-Gründer Markus Dworak nun ändern. Er hat eine spezielle Nährstoffkombination entwickelt, die die natürlichen Erholungsprozesse während des Schlafs beschleunigen soll. In den silbernen Trinkampullen der Firma stecken Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und vor allem Creatin. Der Wirkstoff kann vom Körper selbst aufgebaut werden und unterstützt die restaurativen Prozesse sowohl in den Muskelpartien als auch im Gehirn. Besonders Leistungssportler schwören deshalb schon länger auf Creatin als Ergänzungsmittel.

So sehen die Schlafdrinks von Smartsleep aus. (Foto: © Smartsleep)
So sehen die Schlafdrinks von Smartsleep aus. (Foto: Smartsleep)

Dworak, der Neurowissenschaften an der Sporthochschule Köln studiert hat, sieht darin aber auch eine Lösung für Wenigschläfer. „Es hat sich gezeigt, dass eine zusätzliche Creatin-Einnahme die Erholung im Schlaf unterstützt, den Schlafbedarf reduziert und man nach Schlafentzug weniger müde ist“, sagt er.

Wer die Smartsleep-Ampullen vor dem Zubettgehen einnehme, fühle sich am nächsten Morgen also spürbar weniger gerädert. Nebenwirkungen gebe es keine. Die Smartsleep-Ampullen verkauft Dworak seit 2017 hauptsächlich über seinen eigenen Onlineshop. 70.000 Euro Umsatz hat er damit im vergangenen Jahr erzielt.

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2 Reaktionen
Andre G

Das Produkt ist unfassbar schlecht. Klar der Markt ist riesig und geil aber weder das Produkt ist gut noch stimmt es das es wenig Konkurrenz gibt. Die ist nämlich riesig. Klar , wenn du es schaffst mit deinem Produkt in den Mainstream zu kommen kann das richtig knallen aber auch das muss erstmal geschafft werden. Die Deutschen sind sehr sehr zurückhaltend was Nahrungsergänzungsmittel betrifft. Aber vor allem..es wirkt nicht. Viel zu geringe Dosierungen und auch nicht sonderlich sinnvoll zusammengestellt. Kauf dir bei Bodylab 90 Tabletten Melatonin á 1g für 10€ und du fährst wesentlich besser. Ausserdem hat der schlechte Schlaf bei den meisten auch andere Gründe, die vorrangig aus dem weg geräumt werden sollten.

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ANS

Wo ist denn da die große Innovation und wissenschaftliche Leistung, das gab es doch vorher schon bei orthomol mit ähnlicher Zusammensetzung (orthomol nemuri) https://www.orthomol.com/de-at/anwendungsgebiete/schlaf# - mal ungeachtet der Frage, ob diese Präparate überhaupt wirken, scheint man wohl ein großes Marketingbudget zu haben.

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