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Streetscooter-Gründer will Firma von Post zurückkaufen

Günther Schuh, Mitgründer des E-Lieferwagen-Herstellers Streetscooter, hat seine Bereitschaft bekräftigt, das Unternehmen von der Deutschen Post zurückzukaufen.

1 Min.
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Ego-Gründer Günther Schuh. (Foto: Ego)

Vor wenigen Tagen verkündete die Deutsche Post endgültig, was sie seit rund einem Jahr immer wieder angedeutet hatte. Die Produktion des Streetscooters wird beendet. Der Logistikdienstleister will kein Autobauer sein.

Keinen strategischen Partner gefunden

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Post-Chef Frank Appel hatte nach eigenen Angaben versucht, einen strategischen Partner für die weitere Expansion des Streetscooter-Projekts zu finden. Das ist offenbar nicht gelungen, weshalb die Post das Unternehmen Streetscooter komplett schließen will. Neubestellungen sind schon nicht mehr möglich. Erteilte Bestellungen sollen jedoch noch vollständig ausgeliefert werden.

Die Entscheidung ärgert Günther Schuh, den Aachener Maschinenbauprofessor, der Streetscooter vor zehn Jahren mitgegründet hatte, maßlos. Er wirft der Post Verantwortungslosigkeit vor und konstatiert eine verheerende Außenwirkung auf „alle Pioniere, die mal etwas Unmögliches versuchen wollen“.

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Interesse Schuhs ist nicht neu

Schon im vergangenen Jahr, als die Post zum ersten Mal verlautbaren ließ, nicht auf Dauer Autobauer sein zu wollen, hatte Schuh Medienberichten zufolge sein Interesse an einem Rückkauf des Unternehmens geäußert. Sein Angebot soll sich seinerzeit auf rund 300 Millionen Euro belaufen haben.

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Damals kam es nicht zum Abschluss. Nun hat sich Schuh nach eigenen Angaben wieder bei der Post gemeldet. Immerhin spreche man nun tatsächlich miteinander, so der Maschinenbau-Experte, der mittlerweile mit seinem Unternehmen Ego elektrische Kleinwagen, aber auch größere E-Lieferwagen baut. „Unter den richtigen Konditionen könnte ich es mir vorstellen, Streetscooter wieder zu übernehmen“, sagt Schuh und macht damit deutlich, dass sich die Post bewegen muss.

Die dürfte durchaus Interesse an einem Verkauf haben. Immerhin soll sie mit dem Streetscooter-Geschäft jährlich bis zu 100 Millionen Euro Verlust einfahren. Und besser als eine Schließung dürfte ein Verkauf in jedem Fall sein.

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Passend dazu: Streetscooter zeigt neue Versionen seiner Elektrofahrzeuge Work und Work L

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Kommentare (1)

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Dennis

Na dann viel Spaß mit Streetscooter. e.go läuft ja auch wie hulle ;-)

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