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Was kommt nach der Digitalisierung? t3n 54 schaut in die Zukunft

t3n 54 ist da! Ab dem 28.11 im Handel. (Bild: t3n)

Die Digitalisierung ist in vollem Gang – aber wo wird sie uns hinführen? Welche Herausforderungen werden wir mit ihrer Hilfe lösen, vor welche neuen Probleme stellt sie uns ? t3n 54 wagt den Blick ins postdigitale Zeitalter.

„Wie die Luft und das Wassertrinken wird Digitales nur durch seine Ab- und nicht Anwesenheit bemerkt werden. Computer werden ein umfassender, wenn auch unsichtbarer Teil unseres Alltags sein: Wir werden in ihnen wohnen, sie tragen, sie sogar essen.“

Mit diesen Worten beschrieb der Wired-­Kolumnist ­Nicholas Negroponte 1998 unter dem Titel „Beyond Digital“, wie er sich die Welt nach der Digitalisierung vorstellte. Zwanzig Jahre später haben sich viele seiner Annahmen bewahrheitet oder sind zumindest auf dem Weg dorthin – Smarthome, Smart Cities, Wearable Tech und selbst Edible Tech sind keine abstrakten Zukunftsvisionen mehr.

Der Prozess der Digitalisierung ist noch nicht abgeschlossen

Doch noch ist der Prozess der Digitalisierung nicht abgeschlossen, noch fügen sich digitale Technologien nicht nahtlos in unseren Alltag ein. Noch haben sie nicht aufgehört, interessant zu sein. Und das ist gut: Es bedeutet, wir können noch Einfluss nehmen auf das, was kommt.

Was wird die Digitalisierung uns bringen? Von den einen wird sie als Heilsbringer beschworen, die ein besseres, längeres ­Leben und weniger harte Arbeit ermöglicht. Andere machen sich Sorgen: Die ­Digitalisierung gefährde eine Vielzahl von Jobs und schaffe neue Möglichkeiten der Ausbeutung und Unterdrückung. Welches Szenario die Oberhand gewinnen wird, liegt in unserer Hand. Um uns darauf zu verständigen, welchen Weg wir als Gesellschaft gehen wollen, müssen wir miteinander reden: uns über unterschiedliche Visionen austauschen und debattieren, welche Wege wir einschlagen wollen – und welche nicht.

Die 54. Ausgabe des t3n Magazin widmet ihren Schwerpunkt dieser Debatte. Wir haben unter anderem Science-Fiction-­Autor Andreas Eschbach, Zukunftsforscherin Marion Weissenberger-Eibl und Sozialtheoretiker Jürgen Geuter gebeten, ihre Zukunftsvision für uns zu formulieren. Print-Chefredakteur Luca Caracciolo hat mit Historiker und Bestseller-Autor Yuval Harari gesprochen, der jüngst 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert veröffentlicht hat. Außerdem sind wir der Frage nachgegangen, warum es überhaupt so schwierig ist, sich der Zukunft anzunähern – und was uns Prognosen und Spekulationen dennoch bringen.

Der Schwerpunkt in der Übersicht

  • Was kommt nach der Digitalisierung? Fünf Visionen fürs 21. Jahrhundert
  • Wo ist die Zukunft? Wie wir lernen, besser mit der Ungewissheit umzugehen
  • Yuval Noah Harari: Der Sapiens- und Homo-Deus-Autor über das postdigitale Zeitalter
  • Bedingungsloses Grundeinkommen: Was ist der Haken an der Utopie?
  • Eco-Working: Arbeiten in der Natur als Zukunftsmodell? Wir haben es ausprobiert

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t3n 54: What’s next, Fynn Kliemann?

Fynn Kliemann hat mit Freunden im Kliemannsland einen Badewannen-Anhänger für seinen Buggy gebaut. (Foto: Jan Helge Petri)

Für t3n 54 haben wir den Heimwerker-King, Agenturchef und Musiker Fynn Kliemann auf seinem Hof im norddeutschen Rüspel besucht: Im Kliemannsland finden nicht nur Kreative und Fans aus der ganzen Republik eine Anlaufstelle. Bald soll hier auch eine eigene Kryptowährung entstehen. t3n-Redakteur Daniel Hüfner begleitete Kliemann beim Bau eines Badewannen-Anhängers für seinen Buggy – zwischen Dreh, gezerrtem Pomuskel und den zahlreichen anderen Projekten, die der 28-Jährige täglich jongliert, blieb immer noch genug Zeit, um über seine Motivation, seine Zukunftspläne und -ängste zu reden.

Megatrend Biotech – oder ein Sturm in der Petrischale?

Dank Fortschritten in der IT-­Entwicklung scheint die Medizin vor dem nächsten ­­­großen Sprung zu stehen. So werden am Max-Planck-Institut für intelligente Systeme beispielsweise winzige Roboter getestet, die sich in Zukunft den Weg durch unsere Arterien bahnen könnten, um etwa Medikamente zu transportieren oder gezielt Krebszellen anzugreifen. Das Bioprinting-Startup Cellbricks dagegen arbeitet an Lösungen, um funktionsfähige menschliche Organe via 3D-Drucker herstellen zu können – lange Wartezeiten auf Transplantationsorgane könnten so irgendwann der Vergangenheit angehören.

Der Forscher Johannes Sachs überwacht die Produktion von Zellrobotern am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart. (Foto: Jan Vollmer)

Doch vom ­wissenschaftlichen Experiment bis zum anwendungsfähigen ­Verfahren ist es noch ein weiter Weg. „Eine komplette Leber ist noch zu komplex“, sagt etwa Cellbricks-Gründer Lutz Kloke über seine langfristige Vision. Momentan stellt das Startup zum Beispiel Zellproben her, an denen Medikamente getestet werden können. Und auch die Forscher vom Max-Planck-Institut hoffen derzeit, zumindest noch erste Anwendungsfälle zu erleben, bevor sie in Rente gehen.

Woran wird an der Schnittstelle von Biologie, Technologie und Medizin noch geforscht? t3n-Reporter Jan Vollmer zeigt in seiner eindrucksvollen Recherche, was in Zukunft alles möglich werden könnte.

WordPress-Alternativen, Facebook Watch und IGTV, KPI für modernes SEO, Erlang, Kotlin, Animationen im UX-Design

Außerdem in t3n 54: WordPress-Alternativen, ein KPI-System für intelligente Search Engine Optimization und Strategien für Pay-per-Click-Kampagnen bei Google, Amazon und Facebook. Im Ressort Design und Entwicklung stellen wir euch unter anderem Erlang, die Programmiersprache hinter Whatsapp, vor und werfen einen Blick auf richtig gute Animationen im UX-Design.

Weitere Themen im Heft

  • „Programme mit Bewusstsein sind Fiktion“: Amazons Machine-Learning-Chef Ralf Herbrich im Interview
  • Erfolgsfaktor Mentoring: Nachwuchskräfte auf dem Weg nach oben
  • Bitcoin für alle? Das Projekt Lightning will die Kryptowährung skalieren
  • Video-Marketing: Facebook geht mit Watch und IGTV in die Offensive
  • Programmatic Advertising – das Ende emotionaler Markenwerbung im Netz?
  • Webdesign: Das sind die wichtigsten Trends für 2019
  • Kotlin: Die Java-Alternative im t3n-Check

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Eine Übersicht über alle Artikel der Ausgabe erhaltet ihr im Inhaltsverzeichnis (PDF).

In unserem Pageflip zur Ausgabe 54 könnt ihr euch 50 Seiten des Magazins anschauen – das funktioniert nicht nur auf eurem Desktop-PC, sondern auch auf dem Smartphone oder Tablet.

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