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Deutschlands IT-Entscheider sind bei Blockchain und VR skeptisch

t3n IT-Entscheider-Panel. (Grafik: t3n)
Lesezeit: 2 Min.
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Bei den Themen Blockchain und Virtual Reality (VR) sind Deutschlands IT-Entscheider besonders skeptisch. Investieren wollen sie vor allem in die Verwaltung. Das geht aus dem erstmals veröffentlichten IT-Entscheider-Panel von t3n hervor.

Wie ticken diejenigen, die in Deutschlands Unternehmen über das IT-Budget bestimmen? Welche Trends halten sie für nachhaltig, welche für überbewertet? In welche Bereiche fließt das IT-Budget deutscher Unternehmen – und wann kommt die Public Cloud endlich dort an?

Mit all diesen Fragen beschäftigt sich ab sofort das IT-Entscheider-Panel, das das Berliner Umfrageinstitut Civey im Auftrag von t3n durchführt. Dafür werden monatlich mehr als 800 IT-Entscheider in deutschen Unternehmen mit mindestens 10.000 Euro IT-Budgetverantwortung im Jahr in Bereichen von Tech-Trends bis zu IT-Budgetentscheidungen befragt.

Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Blockchain und smarte Verträge sowie Virtual Reality in deutschen IT-Abteilungen skeptisch gesehen werden. 36,4 Prozent der Befragten halten die Blockchain für den am stärksten überbewerteten aktuellen Tech-Trend, kaum weniger – nämlich 34,8 Prozent – halten Virtual und Augmented Reality für einen Hype. Besonders wenige – nur 16,1 Prozent – halten Big Data und Analytics für überwertet. Im Zeitverlauf der vergangenen Wochen zeigt sich, dass die Skepsis gegenüber Blockchain und VR noch gewachsen ist.

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Bei der Frage danach, in welchen Unternehmensbereichen Digitalisierungsausgaben anstehen, zeigt sich ein klarer Schwerpunkt: 26,4 Prozent der befragten IT-Entscheider planen vor allem Ausgaben für den Bereich Verwaltung. Am wenigsten (10,9 Prozent) wird in den Bereich Human Resources investiert – vielleicht auch, weil die Personalabteilung in vielen Fällen schon recht digital aufgestellt ist.

Zufrieden zeigen sich die IT-Manager mit dem Stellenwert der Mitarbeiterfortbildung für die Herausforderungen der Digitalisierung. 57 Prozent glauben, dass der Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genug Aufmerksamkeit im Unternehmen geschenkt wird – 30,3 Prozent sehen das anders.

Möglicherweise durch die Coronakrise ist das Thema Green IT – der Wandel der IT-Infrastruktur in eine Richtung von mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz – weiter in den Hintergrund gerückt. Aktuell geben gerade einmal 27,9 Prozent der Befragten an, dass das Thema im eigenen Unternehmen sehr wichtig oder eher wichtig ist. Für eine Mehrheit von 52,9 Prozent ist es eher unwichtig oder sogar sehr unwichtig. Im Zeitverlauf zeigt sich, dass das Thema über die vergangenen Wochen sogar noch an Gewicht verloren hat.

Die Nutzung der Public Cloud – also das Beziehen von Anwendungen, Daten oder Rechenkraft über das Internet – bleibt für deutsche Unternehmen ein eher nischiges Thema. Knapp zehn Prozent der Befragten geben an, dass das eigene Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten einen Umzug zu einem Public-Cloud-Anbieter plant.

Bei der Frage, welcher IT-Trend für das Jahr 2020 die größte Relevanz hat, stand unter den von uns vorausgewählten Trends das Thema Data-Analytics mit 27,5 Prozent an erster Stelle, gefolgt von hybriden Cloud-Lösungen (22,8 Prozent) und Security by Design (21,5 Prozent). Der Zeitverlauf zeigt, dass insbesondere hybride Cloud und das Thema Devops im Kommen sind.

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