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„Tesla auf zwei Rädern“: Der vernetzte Elektroroller Appscooter ist fertig

Elektroroller Appscooter bei der Präsentation in Amsterdam. (Screenshot: Youtube/t3n.de)

Der vollvernetzte Elektroroller des niederländischen Startups Etergo (früher Bolt Mobility) ist fertig. Statt angekündigter Reichweite von 400 erreicht der Appscooter jetzt 240 Kilometer.

Das mittlerweile in Etergo umbenannte niederländische Startup Bolt Mobility hat in den vergangenen Jahren mehr als drei Millionen Euro für die Entwicklung und Herstellung seines vollvernetzten Elektrorollers Appscooter einsammeln können. Jetzt ist mit dem erfolgreich absolvierten Test zur elektromagnetischen Verträglichkeit die letzte Hürde auf dem Weg zum Produktionsbeginn absolviert worden, wie Etergo mitteilt.

Netflix am Display: Elektroroller Appscooter offiziell vorgestellt

Vor einigen Tagen hat das Unternehmen in Amsterdam den Elektroroller offiziell vorgestellt und die technischen Details konkretisiert. Das Gefährt, das mit seinem 7-Zoll-Display für „Tesla-Feeling auf zwei Rädern“ sorgen soll, wie Etergo selbstbewusst meint, kann per Smartphone-Apps (iOS/Android) gesteuert werden. Die Fahrer können Anrufe entgegennehmen, Musikstreamingdienste und sogar Netflix nutzen und sich über das Display navigieren lassen. Einige der Dienste – wie das Filmstreaming – stehen freilich nicht während der Fahrt zur Verfügung.

Elektroroller Appscooter
Elektroroller Appscooter: Netflix auf dem Display schauen. (Bild: Etergo)

Dank der Möglichkeit, bis zu drei Akkumodule zu verwenden, soll der Appscooter bis zu 240 Kilometer weit kommen, bis er nachgeladen werden muss – gerechnet wird dabei mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde im Schnitt. Bei der Ankündigung der Elektroroller im Herbst 2017 war allerdings noch von bis zu 400 Kilometern die Rede. Für das zweite und dritte Akkumodul müssen Käufer jeweils 699 Euro obendrauf legen. Die Module wiegen jeweils 7,5 Kilogramm.

Appscooter: Elektroroller mit „Tesla-Feeling“ von Bolt Mobility
Bolt Mobility Appscooter. (Bild: Bolt Mobility)

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Der Appscooter beschleunigt laut Herstellerangaben innerhalb von 3,9 Sekunden von null auf 45 Kilometer pro Stunde. Den Motor des Elektrorollers gibt es in verschiedenen Varianten – zwei bis sieben Kilowatt –, dank denen Geschwindigkeiten von 25 bis 95 Kilometern pro Stunde möglich sein sollen. Der Roller ist 1,86 Meter lang, 70 Zentimeter breit und 1,15 Meter hoch. Unter dem Sitz findet sich ein Stauraum mit bis zu 60 Litern Fassungsvermögen.

Die Roller können derzeit für einen Preis ab 3.399 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung soll 2019 beginnen – zunächst in zehn Regionen in der EU, in denen die Marke von 100 Vorbestellern am schnellsten erreicht wurde. Derzeit ist der Erwerb der Appscooter auf die Etergo-Website beschränkt. Bei Interesse sollen aber auch Händler in den Vertrieb einbezogen werden.

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4 Reaktionen
Stefan

Von 400 km auf 240 km runtergestuft
Znd das auch nur wenn man 20 kmhz fährt
Ist das ein Fahrrad ?

Es ist bestimmt nicht der Tesla unter den elekto roller

War am Anfang echt begeistert .
Aber bei den Preis kann ja jeder 0815 Roller mit halten

Schade hab so lange gewartet um dann entäuscht. Zu werden .

Schwache Leistung bolt Mobility

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FrankGallagher

Hier wird meiner Meinung nach zuviel geblendet. Wenn man es auf die Tatsachen runter bricht, ist der Roller nichts.

Warum wird ein Riemenantrieb genutzt? Ein Radnabenmotor hat weniger Verschleißteile, der Wirkungsgrad ist besser und es wird Platz gespart. Der einzige Vorteil der eventuell da sein könnte, ist der verschobene Schwerpunkt, was sich bei dem geringen Gewicht aber nicht bedeutend bemerkbar machen wird, auch wenn es rotierendes Gewicht ist.

Monocoque? Jeder Roller fällt früher oder später mal hin. Muss nicht mal beim Fahren sein, meiner wurde von einem Sturm umgekippt. Die Reparatur wird so unnötig teuer und aufwändig.

7 Zoll Bildschirm... Ok, der wird nicht viel kosten (zumindest im Einkauf), aber er ist trotzdem unnötig. Wenn er kaputt geht, werden sie sich das Ersatzteil sicherlich gut bezahlen lassen. Und braucht man ihn? Ich kann mir genauso gut ein Bluetooth Headset in den Helm einbauen um darüber Musik mit meinem Smartphone hören. Bedienen kann man das mit den haptischen Knöpfen die man dann am Helm hat. Navigation brauchen die wenigsten Rollerfahrer, da man mit dem Roller nur kurze Distanzen fährt, meistens in der eigenen Stadt, und da findet man sich zurecht. Selbst wenn nicht, kann man sich über Smartphone und Headset navigieren lassen. Achja da wäre ja noch Netflix... Ich habe mir schon immer gewünscht mich Abends auf den Roller setzen zu können um ein bisschen Netflix zu gucken... *facepalm*

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Susi511

Vom Design, finde ich ihn eigentlich den schönsten eScooter am Markt, dazu noch 60 Liter Stauraum, aber mit vielen offenen Fragen:

Was ist nach den 2 Jahren mit den Service-Van?
Wie leicht ist der Monocoque-Frame zu reparieren? Bei Umfaller/Unfällen?
Warum ist bei der Vorbestelllung der Motor noch nicht auszuwählen?
Warum kommen nur die 2 kW (45 km/h) Versionen zu erst zur Auslieferung?
Warum nur ein Seitenständer & kein Hauptständer (find ich wegen Umfaller gefährlich), ist es dem Design geschuldet?

Technische Daten (in Klammer ca. Realreichweiten) & neue Preise soweit bekannt:

Bolt 2 kW (45km/h) 3.400€ (40 km - 1.155 Wh) bis 4.800€ (120 km - 3.465 Wh)
Bolt 4 kW (70 km/h) 3.500€? (30 km - 1.155 Wh) bis 4.900€? (90 km - 3.465 Wh)
Bolt 7 kW (95 km/h) 3.750€? (25 km - 1.155 Wh) bis 5.150€? (75 km - 3.465 Wh)
1.155 Wh Akku - 699€

10% Anzahlung, die nicht refundierbar ist, find ich gar nicht gut, besonders weil man nicht weiß welche Länder 2019 beliefert werden und wann die 4 kW (70 km/h) & 7 kW (95 km/h) Versionen erst kommen.

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Susi511

P.S.:

Realreichweite bei 45 km/h sind ca. 120 km. Preis: 4.800€
Kumpan schafft mit 3 Akkus ca. 150 km. Preis: 7.000€
Der neue Niu NGT (bis 70 km/h) mit 2 Akkus bei 45 km/h ca. 140 km. Preis: 4.000€.
Niu N1S, 61 km. Preis: 2.600€ (2 Akkus insgesamt 122 km: Gesamtpreis: 4.000€)
Der Niu ist übrigens schon seit 2 Jahren inkl. App vernetzt.

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