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US-Kraftfahrtbehörde: Teslas schalten Autopiloten kurz vor dem Aufprall ab

Die Untersuchungen der US-Kraftfahrtbehörde NHTSA zu Teslas Selbstfahrfunktionen zeigen erste Erkenntnisse. Offenbar schalten die Fahrzeuge den Autopiloten eine Sekunde vor einem Aufprall ab.

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Teslas speichern eine Fülle von Fahrdaten – auch zu Unfällen. (Foto: canadianPhotographer56 / Shutterstock.com)

Die US-Kraftfahrzeugbehörde NHTSA untersucht seit einiger Zeit die Sicherheit der Selbstfahrfunktionen der verschiedenen Elektroautos aus dem Hause Tesla. In der Vergangenheit war es immer wieder zu Unfällen gekommen, die mit dieser Technologie in Verbindung gebracht werden. Tesla indes besteht auf Bedienfehlern seitens der Nutzenden und konnte sich bisher rechtlich unbeschadet aus der Affäre ziehen.

Autopilot zu Fahrer: Ich bin raus!

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Ein neuer Teilbericht aus der erweiterten Untersuchung der NHTSA könnte das Blatt wenden. Denn in ihrem Bericht befasst sich die NHTSA mit 16 Unfällen, bei denen Tesla-Fahrzeuge in Ersthelfer oder Baustellen von Straßenmeistereien gerast sind.

Bei diesen Unfällen sollen die Aufzeichnungen laut Behörde zeigen, dass die Selbstfahrfunktion „die Fahrzeugkontrolle weniger als eine Sekunde vor dem ersten Aufprall abgebrochen“ habe. Damit stehen bislang entlastend wirkende Unfallberichte, die Tesla-Chef Elon Musk selbst in Umlauf gebracht hat, infrage.

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Tesla erklärt die Funktion auf seiner Website so: „Autopilot ermöglicht es Ihrem Auto, innerhalb seiner Fahrspur automatisch zu lenken, zu beschleunigen und zu bremsen.“ Der Hersteller weist allerdings darauf hin, dass „die aktuellen Autopilot-Funktionen eine aktive Überwachung durch den Fahrer erfordern und das Fahrzeug nicht autonom machen.“

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Nach Erkenntnissen der Kraftfahrtbehörde sollen die Fahrzeuge bei vier der 16 Unfälle nicht einmal akustische oder visuelle Warnungen an den Fahrenden übermittelt haben. Das allein könnte bereits einen breit angelegten Rückruf begründen, denn es würde implizieren, dass die Technologie über Mängel verfügt.

Reaktionszeit hätte gereicht, um Kollision zu vermeiden

Diese Vermutung wird besonders durch eine weitere Erkenntnis genährt: Die verfügbaren Videos von jedem der Zusammenstöße zeigen, dass „die Annäherung an die Ersthelfer im Durchschnitt acht Sekunden vor dem Aufprall für den Fahrer sichtbar gewesen wäre“.

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Die NHTSA legt noch keine Schlüsse nahe. So bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen die Untersuchungsergebnisse nach sich ziehen werden. Was Tesla wohl nicht erwarten darf, ist, dass auch diese neuerlichen Vorwürfe ohne Folgen bleiben werden.

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