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Tiktok „Tunnel Girl“: Darum wurde ihr ungewöhnliches Bunker-Bauprojekt gestoppt

Ein Tunnelprojekt erlangte auf Tiktok große Beliebtheit. Allerdings machten sich die Nachbarn Sorgen, was die Behörden auf den Plan rief, die das Projekt nun vorerst gestoppt haben.

2 Min.
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Karla gräbt tief unter ihrem Haus. (Symbolfoto: Efirso / Shutterstock)

Karla, auf Tiktok besser bekannt als „Tunnel Girl“, hat auf der Plattform große Aufmerksamkeit für ihr ungewöhnliches Bauprojekt erlangt. Seit Herbst 2022 arbeitet sie unter ihrem eigenen Haus an einem Tunnel, mit dem Ziel, einen Sturmschutzbunker zu errichten.

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Dieser Bunker soll, wie die Washington Post berichtet, Schutz vor starken Stürmen oder Tornados bieten. Ihr Projekt hat eine beeindruckende Reichweite erzielt, indem sie mehr als eine halbe Million Follower gewann und ihr erfolgreichstes Video rund 7,7 Millionen Aufrufe verzeichnen konnte.

Aktuell muss das Projekt jedoch eine Pause einlegen, da die lokalen Behörden einen Stopp des Vorhabens angeordnet haben.

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Der Nachbar ist besorgt

Das Bauprojekt geriet in den Fokus der Behörden, nachdem ein besorgter Nachbar auf ihr Vorhaben aufmerksam worden war. In einem ihrer Videos machte Karla scherzhaft die Bemerkung, dass sie Dynamit einsetzen wolle, um den Tunnelbau zu beschleunigen, was den Nachbarn dazu veranlasste, bei den Behörden nachzufragen, ob dies zulässig sei.

Der Nachbar äußerte seine Bedenken gegenüber der Stadt Herndon in Virginia, USA, und erwähnte dabei, wie er beobachtet hatte, dass große Erdhaufen das Grundstück verließen und Karla einen Muldenkipper beauftragte, um den Dreck abzutransportieren.

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Daraufhin nahmen die Beamten Kontakt zu Karla auf und setzten das Bauvorhaben aus, bis überprüft werden kann, ob alles sicher ist und den örtlichen Bauvorschriften entspricht, wie Karla in einem weiteren Video berichtete.

Kein einfaches Hobbyprojekt

Karla ist eigentlich als Softwareentwicklerin tätig. Sie erlernte das Tunnelgraben und die erforderlichen Fähigkeiten hauptsächlich aus Youtube-Videos und Büchern. Bisher hat sie verschiedene Hilfsmittel wie einen selbstgebauten Minenwagen und ein Flaschenzugsystem eingesetzt, um Schmutz und Steine zu transportieren.

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Darüber hinaus hat sie Holzbetonschalungen konstruiert und Stützen für die Konstruktion selbst geschweißt. Aufgrund von Grundwasser, das in ihr Bauprojekt eindrang, installierte sie sogar eine Wasserpumpe.

Obwohl Karla optimistisch ist, dass es einfach sein sollte, die erforderliche Genehmigung für ihr Projekt zu erhalten, hat sie bisher keine weiteren Videos vom Fortschritt des Schutzbunkers veröffentlicht. Wie es mit ihrem Vorhaben weitergeht, bleibt abzuwarten.

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Kommentare (3)

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Tommy

Colin Furze auf Youtube. Das Original

Christian Lohmann

Da ich in der Nähe von Erlangen wohne finde ich es besonders lustig.
Gesehen bei Pocket:
„Ein Tunnelprojekt erlangte auf Tiktok große Beliebtheit erlangen.“

G.Fring

Sie sollte eine deutsche Tiefbau Firma einfliegen lassen. Ich kenne einen Michael Ehrmentraud, der Experten vermitteln kann.

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