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Bald in Deutschland? Was Chip-Riese TSMC in Dresden plant

Chipmangel führte in der Pandemie zu Schweißausbrüchen in der Automobilindustrie. Jetzt will sich der Halbleiterkonzern TSMC in Deutschland ansiedeln – was die Lieferketten enorm verbessern würde.

Von Hannah Klaiber
1 Min. Lesezeit
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Der Konzern TSMC zählt zu den führenden Herstellern von Halbleitern. (Bild: Michael Vi/Shutterstock)

TSMC ist als Unternehmen wohl den Wenigsten ein Begriff. Dabei ist der taiwanesische Konzern für die Weltwirtschaft unentbehrlich.

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Nach Samsung und Intel ist TSMC der drittgrößte Hersteller von Halbleitern. Für Halbleiterprodukte in der Auftragsfertigung ist TSMC sogar führend.

Für die Industrie sind Halbleiter unverzichtbar. Ohne sie kann in vielen Bereichen nicht produziert werden.

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Halbleiterhersteller sollen sich in Deutschland ansiedeln

Das zeigte sich in der Hochphase der Corona-Pandemie, als Engpässe in den internationalen Lieferketten zu einem gravierenden Chipmangel führten, der vor allem die Automobilbauer mit voller Wucht traf.

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Seitdem sind sowohl die Industrie als auch die Bundesregierung bestrebt, dass sich Halbleiterhersteller in Deutschland ansiedeln. Es sei das Ziel, „die Forschungs- und Produktionskapazitäten in Deutschland und der EU zu erhöhen und die Industrie durch gute Rahmenbedingungen dabei zu unterstützen, ihre Lieferketten stärker zu diversifizieren“, so eine Ministeriumssprecherin gegenüber dem Wirtschaftsmagazin Capital.

TSMC könnte nach Dresden kommen

Im Fall von TSMC zahlen sich die Bemühungen offenbar aus. Da die politischen Spannungen mit China zunehmen, muss sich der Konzern nach neuen Standorten in den USA und der EU umsehen.

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Wie Capital berichtet, hat TSMC nun vor, ein neues Werk in Dresden zu bauen. Dort soll dann mit der 300-Millimeter-Wafer-Technologie gefertigt werden.

Spekulationen über ein Werk von TSMC in Deutschland gibt es bereits seit zwei Jahren. Erste Verhandlungen mit der Bundesregierung erfolgten schon im Jahr 2021.

Dabei ging es vor allem darum, ob neben staatlichen Subventionen auch entsprechende Fachkräfte vorhanden sind. Nur wenn alle Voraussetzungen stimmen, würden sich die Taiwanesen in Europa ansiedeln.

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Zwar gibt es von TSMC selbst noch keine konkrete Stellungnahme, aber eine spezielle Delegation reist wohl nach Sachsen, um die Situation vor Ort zu analysieren und Gespräche zu führen. Es sieht also erst mal danach aus, dass sich der Halbleiterhersteller in Deutschland niederlässt.

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