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Twitter und Facebook strafen Trump für Corona-Falschinformationen ab

Wegen falscher Informationen bezüglich des Coronavirus gehen die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter gegen US-Präsident Trump vor. Ein entsprechendes Video wurde von den Plattformen entfernt.

Von Cornelia Erichsen
1 Min. Lesezeit
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Trumps falsche Äußerungen sorgen für Konsequenzen bei Facebook und Twitter. (Foto: dpa)

Am Mittwoch erklärte US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit Fox News, Kinder seinen nahezu immun gegen das Coronavirus. Schulen könnten daher nach den Sommerferien problemlos wieder den normalen Betrieb aufnehmen. Ein Videoausschnitt dieses Interviews war auch auf Trumps Facebook-Profil veröffentlicht worden. Zudem verbreitete Trumps Kampagnenteam auf Twitter die gleiche Fehlinformation.

Facebook löscht Video, Twitter sperrt Account

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Facebook löschte das Video mit dem Verweis auf die Regeln der Plattform. Demnach seien die Aussagen des Videos schädliche Falschinformationen über das Coronavirus. Twitter sperrte den Account von @TeamTrump mit der Aufforderung, den irreführenden Tweet zu löschen. Der Account ist inzwischen wieder online. Der Tweet ist mit dem Vermerkt des Verstoßes nicht mehr verfügbar.

Bei einer Pressekonferenz am Mittwochabend im Weißen Haus bemühte sich Trump, seine Bemerkung zu relativieren und verwies auf die zumeist milden Krankheitsverläufe bei Kindern. Trump wiederholte aber seine Forderung, dass die Schulen im Land zum normalen Unterricht zurückkehren sollten. In vielen Großstädten haben Schulbezirke wegen der Pandemie bereits angekündigt, das neue Schuljahr nicht wie gewohnt mit reinem Präsenzbetrieb zu beginnen.

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Bereits im März hatten mehrere Unternehmen, darunter auch Facebook und Twitter, angekündigt, stärker gegen Fehlinformationen und Betrug im Zusammenhang mit Corona vorzugehen.

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Anders als Twitter war Facebook bisher sehr zurückhaltend im Umgang mit Trumps Posts. Twitter hatte einige Tweets von Trump wegen Gewaltverherrlichung mit einem Warnhinweis versehen oder diese einem Faktencheck unterzogen. Trump kritisiert dies als Zensur.

Mit Material der dpa.

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