Anzeige
Anzeige
Umfrage

Leserumfrage: Welche Sprachen habt ihr im Informatikstudium gelernt?

Informatikstudium ist nicht gleich Informatikstudium. Wir wollen von euch wissen, welche Programmier- und Skriptsprachen ihr im Studium gelernt habt. Gerne auch, ob ihr das heute noch sinnvoll findet.

Von Janna Tillmann
2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige
Studierende haben entschieden. (Foto: Shutterstock / Matej Kastelic)

Die Bezahlung stimmt meistens, Stellen für Informatiker gibt es zigfach. Da müsste es doch eigentlich mit den Zahlen der Studienanfänger rasant bergauf gehen, oder nicht? Trotzdem zeigen neueste Statistiken das Gegenteil: Der Informatik-Studiengang wird immer unbeliebter. Liegt es daran, dass die Informatik ein Fach ist, in dem nur Nerds glücklich werden und alle verjagen? Sind weniger Nerds an den Unis die Lösung?

Anzeige
Anzeige

Mein persönlicher Eindruck geht eher dahin, dass Studium und berufliche Realität herzlich wenig miteinander zu tun haben. Aktuelle Jobannoncen suchen gerne nach Allroundern, die möglichst drei oder vier Sprachen beherrschen, von Front End- bis Back End-Entwicklung überall mitwirken können und dazu noch konkrete Bereiche wie App-Entwicklung oder Usability problemlos abdecken.

Und was macht unser Studium? In meinem Fall habe ich mich mit Lehrsprachen auseinandergesetzt, die konkret herzlich wenig mit der echten Welt zu tun hatten. Drracket hat ganz sicher geholfen, um so grauenhafte Konstrukte wie Rekursion zu begreifen, auf meinem Lebenslauf sieht das allerdings weniger spanned aus. Immerhin habe ich mit C0 einen ersten Blick auf C bekommen, aber leider eben keine besondere Tiefe dabei. In anderen Veranstaltungen habe ich etwas über Ruby On Rails gehört, 2009 wurde mir HTML5 als das nächste große Ding angekündigt, das sicher bald richtig kommt und im letzten Semester meines Studiums habe ich zumindest ein kleines bisschen Zeit mit Java verbracht.

Anzeige
Anzeige

Geht das Informatikstudium an der Praxis vorbei?

Die Bilanz meines Studiums sieht also auf meinem Lebenslauf nicht besonders erbaulich aus. Wenn ich mich jetzt im Master mit Kommilitonen unterhalte, kann ich nur schwammig über Konzepte und Ideen referieren, während die mir von ihren Projekten berichten: Websites, Apps, Anwendungen für dieses und jenes. Auf der anderen Seite fällt es mir hingegen leichter als ihnen, neue Sprachen für mich zu nutzen und Konzepte von einer auf die nächste zu übertragen. Zwei Ansätze, die nicht viel miteinander zu tun haben, aber beide den Namen „Informatikstudium” tragen.

Anzeige
Anzeige

In jedem Fall zeigt mir der Master, wie unterschiedlich Informatik doch angegangen wird. Die Ausrichtung kann eher praktisch oder theoretisch sein, es gibt zig Sprachen und Ideen, die einem beigebracht werden können. Daraus ergibt sich die Frage, wie es denn heute deutschlandweit aussieht. Und da kommt ihr ins Spiel. In unserer Umfrage wollen wir von euch wissen, welche Programmier- und Skriptsprachen ihr im Studium gelernt habt. Gerne auch mit einem Kommentar dazu, wie sinnvoll ihr die Auswahl gefunden habt und was ihr für euren jetzigen Job wirklich gebraucht hättet.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare (8)

Community-Richtlinien

Miingno

Mir wurde damals noch VB beigebracht. Nicht weil es C# noch nicht gab, sondern weil kein Lehrpersonal für C# gefunden werden konnte..

_Damian_

Eigentlich ist es egal welche Programmiersprache man lernt, weil man soll die „KONZEPTE“ lernen, die dahinter stehen. Wer eine Programmiersprache halbwegs kann und vor allem versteht, kann viele andere Programmiersprachen relativ schnell erlernen.

Bei mir im Informatikstudium war Java die Grundsprache und damit wurden die Konzepte gelehrt und geübt. In höheren Semestern konnte man sich es teilweise aussuchen, womit man die Übungen und Projekte programmiert.

daniel.haus

Wir haben (Ende 90er) auch noch Eiffel gelernt, und dann einige Jahre später Haskell. Ich glaube da gab’s noch ein paar mehr (z. B. Lisp), aber kann mich nicht mehr so genau erinnern. Somit ist schon interessant, welche Programmiersprachen gelehrt werden. Wer die Konzepte in Java verstanden hat, der wird nicht unbedingt sofort in Eiffel oder Haskell entwickeln können. Es wäre schön, wenn in Studium und Ausbildung grundsätzlich auf die verschiedenen Paradigmen eingegangen würde, so dass jeder mal alles gehört hat, was es so gibt.

alphatier

Bin aktuell Informatik am studieren.
Habe an der Schule vorher VB6.0 gelernt und im Studium Python und Java, in einem Semestern auch noch Prolog. Außerdem werde ich noch ein Semester C++ freiwillig wählen.

Runz

Muss mich Anschließen, habe in meinem Studium Java und C++ gehabt, in der Praxis bin mittlerweile Quer durch den Gemüsegarten. Von Javascript über Perl, C#, C, Phyton, Html4/5, SQL, Lisp, VB. Diverse Programmier Frameworks und spezialisierte Skipt und Programmiersprachen die ich nur für ein Projekt benötigt habe.

Im Grunde muss man nur die Paradigmen und die Grundlagen der Algorithmen verstanden haben, alles andere ist dann eigentlich nur ein Einarbeiten in die Syntax und die spezifischen Spracheigenschaften. Ein Studium kann nicht auf alles Vorbereiten, dass wäre Illusorisch und jeder vernünftige Arbeitgeber weiß das auch und räumt auch neuen Mitarbeiten eine Einarbeitungszeit ein.

felix_r

Mein Verständnis war immer, dass das Informatikstudium der Universitäten eben nicht den Anspruch hat auf die Praxis vorzubereiten, sondern ein breites Fundament an theoretischem Hintergrundwissen fördern soll.

„Informatiker sind keine Programmierer“, hiess es immer bei uns.

Programmieren lernt man im Ausbildungsberuf „Informatiker f. Anwendungsentwicklung“.

Die Idee des Informatikstudiums ist es, den Leuten die wissenschaftliche Werkzeuge mit an die Hand zu geben um Grundlagen Forschung in der Informatik zu betreiben. Informatiker sind die Leute, die neue Algorithmen entwickeln, neue Programmiersprachen, neue Datenbanken oder neue KI Methoden. Die programmieren eher selten.

HerrWurstwasser

Mir wurde noch ein wenig Haskell erklärt sowie sogar Lua

kameleon

Es gibt einige Statistiken dazu, welche Programmiersprachen zurzeit beliebt sind. Im OSS Umfeld befinden sich z.B. folgende im produktiven Einsatz:
https://www.openhub.net/languages?query=&sort=code

Ein Unternehmen welches einen Informatiker sucht, sucht aber definitiv nicht nach einem Programmierer. Konzeption und Umsetzung sind getrennte Tätigkeitsbereiche.

(Meinung eines Unstudierten)

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige