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Unerlaubter Krypto-Handel: Binance-Chef CZ bezeichnet Berichte über Ermittlungen als haltlos

Binance-Chef Changpeng Zhao (CZ) hat Berichte über angebliche Ermittlungen der US-Behörden gegen seine Kryptobörse als haltlos bezeichnet. Er sieht sich als Opfer einer Verleumdungskampagne.

2 Min. Lesezeit
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Binance unter Feuer? (Bild: Shutterstock / Grey82)

Es war ein Bericht mit einiger Sprengkraft. Bloomberg und in der Folge etliche weitere Medien hatten berichtet, dass die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), die US-Regulierungsbehörde für den Derivatehandel, Ermittlungen gegen die größte Kryptobörse der Welt eingeleitet habe. Dabei hatte sich Bloomberg auf ungenannte, aber gut informierte Quellen berufen.

Lässt Binance unerlaubt US-Bürger auf seiner Kryptobörse handeln?

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Der angebliche Vorwurf lautet darauf, dass Binance es auch US-Nutzern ermöglicht haben soll, über die Plattform zu handeln. Das widerspräche den rechtlichen Regelungen in den USA, weshalb die Kryptobörse eine Reihe von technischen Maßnahmen in Kraft hat, die verhindern sollen, dass sich Nutzer aus den Vereinigten Staaten überhaupt auf der Plattform anmelden können.

In einer Fragerunde auf der neuen Social-Audio-Plattform Clubhouse hatte Binance-Chef CZ den Bericht als „haltlos“ und mutmaßliches Produkt „selbsternannter Konkurrenten“ bezeichnet, die versuchen würden, Journalisten mit zweifelhaften Anschuldigungen zu negativer Berichterstattung über Binance zu bewegen.

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So seien ihm keine laufenden Ermittlungen bekannt. Er sehe auch nicht, worauf diese sich begründen sollten. Für möglich hält er immerhin eine Routineprüfung, wie sie viele Behörden weltweit immer mal wieder vornähmen. Vorwürfe seien bisher jedoch keine erhoben worden.

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Binance-Chef verweist auf strikte Maßnahmen, die indes stetig verbessert werden müssten

Zudem verwies CZ darauf, dass Binance „wahrscheinlich die strengsten Maßnahmen zur Einhaltung von KYC und AML ergriffen hat“, die es im Wettbewerb gebe. KYC bedeutet „Know Your Customer“ und bündelt begrifflich Maßnahmen zur Identifizierung der Kunden einer Plattform. AML bedeutet „Anti Money Laundering“ und bündelt begrifflich Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche. Kurzum, CZ ist sich keiner Schuld bewusst.

Was er indes einräumt ist, dass es durchaus immer wieder US-Bürger gebe, die mit „intelligenten“ Methoden versuchen würden, ihren Ausschluss von Binance zu umgehen. Hier müsse die Plattform ständig nachjustieren. Andererseits seien die eingesetzten Geofencing-Regeln bereits so strikt, dass schon Personen fälschlich geblockt werden, wenn sie als Touristen in die USA einreisen.

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Compliance von Binance wird unterschiedlich beurteilt

Kürzlich hatte Binance den Ex-US-Senator Max Baucus angeheuert, um sich von ihm in Sachen Compliance beraten zu lassen. Zudem sollte er eine Verbesserung der Beziehungen zur amerikanischen Politik befördern. Laut Baucus untersucht Binance derzeit, ob sie sich von der CFTC vollumfänglich lizenzieren lassen will. Unabhängig davon halte die Börse nach seiner Ansicht bereits jetzt alle rechtlichen Regeln ein, so Baucus gegenüber Bloomberg.

Konkurrent Coinbase sieht das weniger eindeutig. In den Unterlagen zum Börsengang verweist Coinbase in der Darstellung seiner Unternehmensrisiken ausdrücklich darauf, dass man mit Unternehmen konkurrieren müsse, die „eine wechselhafte Einhaltung regulatorischer Bestimmungen“ repräsentieren – ausdrücklich genannt: Binance.

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