Anzeige
Anzeige
News

Unternehmen eröffnet Bar für Angestellte – und muss sie kurze Zeit später wieder schließen

Wie bekommt man Mitarbeiter:innen zurück ins Büro? Ein Unternehmen aus den USA hat es mit einer eigenen Bar für Angestellte versucht. Die musste nur wenige Monate nach der Eröffnung aber wieder schließen. Der Grund überrascht.

2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige
Arbeiten und dabei einen heben? Auch das lockte Angestellte nicht wieder ins Büro. (Foto: Shutterstock / NDAB Creativity)

Während Amazon-Chef Andy Jassy einem Bericht zufolge eine harte Gangart an den Tag legt, um seine Mitarbeiter:innen vom Gang ins Büro zu überzeugen, hat es ein Unternehmen aus San Francisco auf eine ganz andere Weise versucht. Wie Futurism berichtet, hat Expensify-CEO David Barrett eigens für die Angestellten eine Bar eröffnet.

Anzeige
Anzeige

Kaffee und Drinks gratis

Die Expensify Lounge genannte Lokalität sollte Mitarbeiter:innen einem Blogeintrag zufolge mit tollen Sitzgelegenheiten, Cappuccinos und Cocktails locken. Zum Sonnenuntergang winkte sogar ein nächtlicher Champagnertoast – alles gratis.

Grundsätzlich sei Expensify schon immer ein Unternehmen gewesen, in dem Remote Arbeit gelebt wurde. Man habe aber auch versucht, herauszufinden, wie man Angestellte von der Rückkehr an die Arbeitsstädte überzeugen könnte und dazu ein Büro umgebaut und diverse Vorteile angeboten. Doch weder die Getränkelieferung direkt an den Schreibtisch noch Gigabit-Internet oder eigens eingerichtete Telefonzellen konnten Expensify-Mitarbeiter:innen aus dem Homeoffice locken.

Anzeige
Anzeige

Und die explizit für Mitarbeiter:innen eingerichtete Bar schaffte das auch nicht. „In der Praxis war die Lounge ein Ort, den die Leute im Allgemeinen besuchten, bestaunten, ein wenig arbeiteten und dann wieder gingen“, schreibt Barret im Blogeintrag. Es habe auch eine Gruppe gegeben, die die Bar vielleicht als besten, aber eben auch nicht als einzigen Arbeitsplatz in der Stadt auserkoren hatte – schon gar nicht für die tägliche Arbeit.

Experiment erfolgreich

Als Misserfolg will Barrett die Expensify Lounge aber nicht verstanden wissen. Laut Futurism habe Expensify zwar allein für die Schanklizenz eine Viertelmillion US-Dollar bezahlt. Der Unterhalt der Bar hätte sich für Gespräche mit Kund:innen, aber auch zur Einführung neuer Produkte gelohnt. Außerdem zieht er wichtig Learnings aus dem Experiment. So gehen die meisten Angestellten seiner Meinung nach wohl nur noch ins Büro, weil sie sich dazu gedrängt fühlen.

Anzeige
Anzeige

Für die Zukunft sieht er zwar noch Platz für Büros, zur alten Kultur des 9-to-5-Jobs gibt es für Barret aber kein Zurück mehr. „Das heißt aber nicht, dass die Zusammenarbeit oder die Gemeinschaft tot sind“, schreibt er. Es bedeute lediglich, dass beide sich aus ihrer „stickigen, sterilen Enge“ befreit haben und zu etwas „viel Größerem, Dynamischerem und Aufregenderem“ geworden seien. Büros können, so schreibt Barrett, eben nicht mit dem Café oder dem Strand konkurrieren – Bar hin oder her.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige