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Vergesst den Desktop! 4 Tipps für Mobile Conversions

Mobile Commerce stellt neue Anforderungen an Online-Shops und -Händler.

Seit Jahren wird gepredigt: Ohne mobile Website keine Besucher. Ab 2018 lautet die Devise: Ohne Mobile weniger Conversions.

Am Cyber Monday Ende 2017 wurden über das Smartphone erstmals zwei Milliarden Dollar an einem Tag umgesetzt. Laut Business Insider entfielen 37,6 Prozent der Einzelhandelsbesuche am Cyber Monday auf Smartphones. Und immer noch 21 Prozent des Umsatzes gingen auf das Konto von Mobile. Im Klartext: Die Conversions via Smartphones stiegen um rund zehn Prozent. Laut Adobe sahen kleine Händler sogar eine um 30 Prozent höhere Conversion-Rate per Smartphone als die großen E-Commerce-Anbieter.

Die Treiber für Mobile Commerce

Für das rasante Wachstum von Mobile Commerce gibt es mehrere Gründe: Apple Pay, Google Wallet und Paypal werden weltweit immer beliebter und verbreiteter, weil sie einen schnellen und unkomplizierten Geldtransfer ermöglichen. Wer kann, sollte diese Zahlungsweisen ergo in seinem Shop anbieten. Verbesserte User-Interfaces von E-Commerce-Apps tun das ihrige, dass User via App bestellen. Viele Händler in den USA locken zudem auch mit Angeboten, die nur via Mobile respektive App erhältlich sind. Und auch freies WLAN überall stärkt den Mobile Commerce weltweit.

An Responsive Design kommt also niemand mehr vorbei. Aber auch der Weg von der Produkt-Detailseite bis zum Checkout muss mobilfreundlich gestaltet sein.

Das muss euer Shop in Zukunft bieten

  • Mobile Shopper haben es eilig. Navigation, Suche und Checkout müssen ergo unkompliziert auf dem kleine Smartphone-Display funktionieren.
  • Als neue Suchform wird sich die visuelle Suche etablieren. Asos, Ebay und Pinterest machen es vor – und zwar mit einer visuellen Suchfunktion, bei der der Kunde einfach mittels eines Schnappschusses nach einem Artikel sucht. Durch die Suche via Foto erübrigt sich das Eintippen der richtigen Stichworte und Kunden finden exakt das Produkt, das sie kurz zuvor gesehen haben.
  • Mobile Zahlweisen sind ein Muss. Ihr großer Vorteil: Der Kunde muss keine unendlich langen Kreditkartennummern eingeben. Bezahlen mit biometrischen Daten oder einmaligen Transaktionsnummern erfreuen sich bei den Nutzern steigender Beliebtheit.
  • Bei Neukunde kommt niemand drum herum, erst einmal ein paar Daten zur Kaufabwicklung zu erheben. Bietet daher automatisches Ausfüllen von Formularen an. Es senkt die Frustrationsschwelle der Käufer beim Eingeben der eigenen Daten und sorgt für eine schnelle Bestellabwicklung.

Das digitale Zeitalter ist in erster Linie das Zeitalter der Bequemlichkeit. Franco Paolucci, Senior Enterprise Sales Executive bei Contentsquare sagt: Kunden sind heute nicht mehr gewillt, komplizierte und intransparente Plattformen anzusteuern. Wenn es um Webseiten geht, erwarten sie daher eine einfache, elegante und fehlerfreie Customer-Experience. Formulare, für die es eine Ewigkeit braucht, bis sie ausgefüllt sind, wirken abschreckend. Und auch unerwartete Versandkosten sind für eine hohe Abbruchrate verantwortlich – 28 Prozent der Käufer schließen aus diesem Grund ihren Einkauf nicht ab. Daher gilt: 2018 darf es von Seiten des Einzelhandels keine Überraschungen geben.“

via www.practicalecommerce.com

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