Anzeige
Anzeige
News

Vermeintlicher FTX-Hacker tauscht Ethereum in renBTC

Inmitten des FTX-Dramas hatte ein Unbekannter unautorisiert Kryptowährungen im dreistelligen Millionenbereich abgehoben. Ein Teil dieser Coins wurde nun umgetauscht.

1 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige
Der Fall der Kryptobörse FTX wirft Fragen nach mehr Regulierung auf. (Foto: Shutterstock/rafapress)

Noch immer ist die Pleite von FTX das große Thema im Kryptowährungssektor. Während Sam Bankman-Fried vorerst keine Auslieferung an die USA befürchten muss, sorgt ein vermeintlicher Hack auf die FTX-Kryptobörse aktuell wieder für Aufsehen. Denn nachdem FTX die Auszahlungen gestoppt hatte, vermeldete die Börse wenig später unautorisierte Abhebungen in Millionenhöhe. Bisher ist nicht klar, wer hinter dieser Aktion steckt. Allerdings wandelt der Täter die erbeuteten Coins nun um. Das trifft den Ethereum-Kurs zeitweise empfindlich.

Anzeige
Anzeige

Angreifer wandelt Ethereum in renBTC um

Wie unter anderem das Blockchain-Analyse-Unternehmen Chainalysis mitteilte, hat der Angreifer Ethereum in Millionenhöhe in renBTC umgewandelt. Bei renBTC handelt es sich um tokenisierte Bitcoins auf der Ethereum-Blockchain. Im Normalfall sollte ein renBTC durch einen Bitcoin gedeckt sein. Es baut also auf demselben Prinzip wie Stablecoins mit Dollar-Bezug auf, bildet allerdings den Wert eines Bitcoins ab. Insgesamt hat der Hacker hierfür rund 50.000 Ether versendet, wobei mehr als 30.000 ETH bereits in renBTC umgewandelt wurden.

Der ausgelöste Verkaufsdruck sorgte bei Ethereum für einen Kursrückgang von rund fünf Prozent. Anschließend konnte sich der Ethereum-Kurs stabilisieren. So notiert ETH aktuell bei rund 1.175 US-Dollar.

Anzeige
Anzeige

Chainalysis hat die Kryptobörsen nun dazu aufgefordert, die Coins bzw. das Konto direkt einzufrieren, wenn der Hacker die Coins auf eine Börse transferieren sollte, um diese in Fiatwährungen wie US-Dollar umzuwandeln.

War der FTX-Hack ein Insidejob?

Seit Tagen gibt es bereits Gerüchte darüber, dass es sich bei den Abhebungen in Millionenhöhe gar nicht um einen Hack handle. Stattdessen würde Sam Bankman-Fried – kurz SBF – selbst dahinterstecken. Zuletzt häuften sich gar die Berichte darüber, dass die Börsenaufsicht der Bahamas SBF dazu aufgefordert hätte, die Gelder abzuziehen. Wie Chainalysis festgestellt haben will, entsprächen diese Behauptungen allerdings nicht der Wahrheit.

Anzeige
Anzeige

Berichte, nach denen die von FTX gestohlenen Gelder tatsächlich an die Wertpapieraufsichtsbehörde der Bahamas überwiesen wurden, sind falsch. Einige Gelder wurden gestohlen, andere wurden an die Aufsichtsbehörden überwiesen.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige