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Vero: Kann die App das neue Instagram werden?

(Bild: Vero.co)

Ein neues und ehrlicheres Social Network, geht das? Das verspricht zumindest Vero. Viele Künstler sind schon da. Wir haben uns die App genauer angeschaut.

Künstler und viele weitere Social-Media-Nutzer wechseln zu einem neuen Social Network. Die App Vero wurde vor knapp einem Jahr veröffentlicht und wird von manchen schon als das neue Instagram bezeichnet. Doch neben vielen Features gegenüber anderen Social-Network-Apps gibt es mit zunehmenden Registrierungen auch immer mehr technische Beschwerden.

Auf Twitter berichtet Vero über die technischen Probleme. Besonders die Registrierung scheint aktuell etwas holprig zu verlaufen. Der Grund hierfür könnte der dauerhaft kostenlose Account für die erste Million Nutzer sein. Dass in Zukunft Nutzer für einen Account bezahlen müssen und die App auf einem Subscription-Modell basiert, schreibt Vero im eigenen Manifest: „Als abonnementbasierter Service sind unsere Nutzer unsere Kunden und nicht das Produkt, das wir an Werbetreibende verkaufen.“

Mit diesen Funktionen punktet Vero

Auf dem ersten Blick erinnert Vero tatsächlich stark an Instagram – besonders in der Bedienung. Die kleinen, aber entscheidenden Unterschiede liegen in den Funktionen: Nutzer können nicht nur Fotos teilen, die sich wie bei Instagram vorab auch bearbeiten lassen, sondern auch Bücher, Filme, Orte, Links und Musik, um Interessen noch deutlicher zu vermitteln. Aber auch um In-App-Käufe zu ermöglichen, was besonders für Unternehmen ein interessantes Feature ist.

Darüber hinaus lassen sich die eigenen Follower kategorisieren, und zwar in vier verschiedene Kategorien: enge Freunde, Freunde, Bekannte und Follower. So können Nutzer selbst entscheiden, wem welcher Content ausgegeben werden soll. Ebenso können Nutzer ihre Inhalte auch privat veröffentlichen, sodass niemand anderes Zugriff darauf hat.

Aufgrund des Abo-Modells ist die App werbefrei. Außerdem gibt es keinen personalisierten Feed in der App, er ist einfach chronologisch sortiert. Laut Vero werden also keine persönlichen Daten benötigt, um damit Algorithmen zu erstellen.

Veros Manifest macht deutlich, dass versucht wird, die Probleme anderer Angebote wie Instagram zu vermeiden. Weil es keinen personalisierten Feed gibt, können Unternehmen oder Influencer auch nicht für Postings bezahlen, um die Interaktion auf Beiträgen zu erhöhen, wie es häufig auf anderen Plattformen passiert. Ob sich die App allerdings auch langfristig in Deutschland etabliert, bleibt abzuwarten – insbesondere dann, wenn neue Nutzer wirklich zahlen müssen. Einen kostenlosen Test ist Vero jedenfalls wert.

Hier bekommt ihr einen Eindruck der App
(Bild: Vero.co)

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Eine Reaktion
Aziza

Ich bin selbst relativ affin was Social Media angeht und habe bereits viele Netzwerke kommen und genauso schnell wieder gehen sehen. Man erinnere sich nur mal an Ello...
Vero habe ich jetzt seit 4 Tagen im Test und bin tatsächlich recht zuversichtlich. Die App ist intuitiv und das Geschäftsmodell scheint gut durchdacht.
Ich glaube, dass das Ding durchstarten könnte. Man schaue sich nur mal die bereits registrierten (Promi)Accounts an. Das wird sicherlich den einen oder anderen Fan beeinflussen.

Wer sich für Vero interessiert, aber selber keinen Account erstellen möchte, kann sich auch gerne meinen ausführlichen Erfahrungsbericht dazu durchlesen: http://aziza.rocks/vero-true-social/

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