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7 Wege, wie du deinen Kunden durch individuelle Verpackung an dich bindest

Werde unverwechselbar: Individualisierung bei der Paketgestaltung hilft dir, dich von der Konkurrenz abzuheben. (Foto: Antonio Guillem / Shutterstock)

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Onlinehändler können ihre Produkte durch eine individuelle Verpackung in Szene setzen und bleiben dem Kunden nachhaltig positiv in Erinnerung. So macht sich der Mehraufwand schnell bezahlt.

Wer Ware im stationären Handel verkauft, hat eine Vielzahl an Möglichkeiten, dem Kunden „sein Gesicht“ zu zeigen. Beim E-Commerce verhält sich das anders – da ist das Paket (neben der Website) der einzige direkte Kontakt, mit dem du dem Kunden direkt in Erinnerung bleiben kannst. Deswegen ist es sinnvoll, hier auf Individualität zu achten und dem Kunden so deine Wertschätzung zu vermitteln. Eine optimale Lieferungs- und Warenpräsentation ist also keine nette Spielerei, sondern kann sich direkt in Besucherzahlen, Bestellzahlen und Umsatzzahlen bemerkbar machen. Dafür gibt es mehr Möglichkeiten als viele Händler glauben.

1. Setze bei der Verpackung auf eine Rundumbedruckung.

Ein brauner Karton ist langweilig, noch dazu, wenn er nicht das Firmenlogo zeigt. Firmen wie Best Secret oder About you machen vor, wie’s besser geht, indem sie ihr Logo auffällig und im Fall von About you auf allen Seiten des Pakets positionieren. Die Pakete fallen damit im Straßenbild oder im Büro auf und bleiben anderen in Erinnerung. Vergiss nicht, dass dein Karton ein Werbeträger sein kann, der deine Brand Awareness in der Öffentlichkeit sichert – umso mehr, je austauschbarer dein Produktfeld ist (Beispiel Druckerpatronen, Kabel, Handyzubehör).

2. Gestalte Deine Verpackung unverwechselbar.

Deine Verpackung solltest du stets als Aushängeschild deines Shops begreifen, Verpackungskosten also teilweise als Marketingausgaben verstehen und nicht nur als Mittel zum Zweck, die Ware von A nach B zu transportieren. Daher ist es vernünftig, dich von anderen Versandhändlern abzuheben, indem du beispielsweise außergewöhnliche Farben oder eine auffällige grafische Gestaltung, die zu deinem Verkaufssegment passt, wählst. Auch ungewöhnliche Materialien wie eine Teillackierung oder Karton-Kunststoff-Kombinationen schaffen eine Wertigkeit, mit der du dich von anderen Shops abheben kannst. Apropos Wertigkeit: Achte, je nach Produkt, auch auf die Inneneinteilung und stelle sicher, dass die Ware, wenn sie in Größe und Form stets einheitlich ist, so im Paket ankommt, wie du sie verpackt hast.

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Eine individuelle Paketbedruckung – bestenfalls auf allen Seiten – macht deutlich mehr her als die 08/15-Braunware der Verpackungswirtschaft. (Foto: Shutterstock)

3. Spezialisiere deine Kartons zu entsprechenden Aktionen und Anlässen.

Kartons in großen Mengen zu bestellen, sichert günstige Preise. Doch es gibt auch Gelegenheiten oder Warengruppen, zu denen eine individuelle Verpackung Sinn macht, insbesondere wenn man eine wertige Awareness gewährleisten will. Die erreichst du entweder – Stichwort kleine Losgrößen – durch Spezialdruckereien wie Printmate, die auch kleine Mindestmengen produzieren, oder über entsprechende farbige Aufkleber, die dringend wasserfest sein müssen. Diese solltest du so fertigen lassen, dass sie schnell und blasenfrei angebracht werden können.

4. Bedrucke, wenn technisch möglich, den Karton für jeden Kunden anders.

So individuell wie das Versandetikett lässt sich dank zeitgemäßer Digitaldrucktechnik auch der Rest der Verpackung gestalten – Losgröße 1 heißt hier das Zauberwort der Industrie. Doch solche individuell bedruckten Verpackungen setzen eine Implementierung in die Prozesse voraus, was sich aber gerade in Markenumfeldern wie Beauty und Luxusgüter durchaus bezahlt machen kann. Zur Belohnung gibt’s nämlich die volle Aufmerksamkeit des Kunden, der die Verpackung im besten Fall aufhebt, wiederverwendet und so zum Markenbotschafter für dein Unternehmen wird.

Die Verpackung eines Kleidungsstücks analog zum Inhalt bedrucken – auch das geht dank Losgröße 1. (Foto: Printmate)

5. Gestalte das Auspackerlebnis frustfrei und retourenschonend

Eine Verpackung, die sich einfach öffnen und gut wieder verschließen lässt, stellt nicht nur sicher, dass du bei deinen Kunden in guter Erinnerung bleibst, sondern auch, dass du deine Ware gegebenenfalls ideal verpackt und dadurch unbeschädigt zurückbekommst. Dazu ist es empfehlenswert, eine zu deinem Produkt möglichst passende Kartongröße bereitzustellen. Das solltest du vor allem dann in Erwägung ziehen, wenn du Produkte vertreibst, die nicht den Normmaßen entsprechen oder besonders empfindlich oder schwer sind.

6. Individualisiere deine Paketbeilagen durch Targeting-Maßnahmen.

Es mag für manche Händler praktisch erscheinen, den Kunden Werbeflyer anderer Unternehmen mit ins Paket zu legen, die ein paar Cent pro Paket einbringen. Doch sinnvoller wäre es doch, individualisiert über die eigenen Produkte zu informieren und so eventuell ein Upselling zu erzielen. Das geht mit dem Target-Packaging-Startup Adnymics aus München. Dazu analysiert das Unternehmen während des Online-Einkaufs das Surfverhalten und generiert eine individualisierte Paketbeilage. Die wird während des Pickings durch den Adnymics-Drucker ausgedruckt und zusammen mit der Rechnung verpackt. Solche Paketbeilagen lassen sich auch für zusätzliche Bedienhinweise an den Kunden nutzen, was wiederum die Zahl der After-Sales-Anfragen im Callcenter senkt.

7. Nutze auffälliges farbiges Klebeband.

Während farbige Verpackungen schon aus Kostengründen nicht für jeden Händler in Frage kommen, kann man mit farbigem Klebeband mit Firmenlogo einen ähnlichen Hingucker erzielen. So bietet beispielsweise Rajapack farbiges Klebeband mit und ohne Logobedruckung in insgesamt 64 Variationen in unterschiedlichen Materialien und Qualitäten an. Und das individuelle Klebeband hat noch einen weiteren Vorteil: Es ist so unverwechselbar, dass du auf einen Blick erkennst, ob eine Retoure beim Kunden war (und aufwendiger untersucht werden muss) oder unangetastet zurück ging.

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2 Kommentare
Thomas
Thomas

Das ist alles schön, gut und sinnvoll, aber extrem schlecht zu lesen. Verabschiedet euch endlich einmal von der ständigen Verwendung unsinniger und schlecht verständlicher Anglizismen. Nicht alle, die hier lesen, sind des Englischen mächtig. Und, „macht Sinn“ geht überhaupt nicht.

Antworten
Thomas
Thomas

Mir fehlen folgende Betrachtungen im Artikel:

– ökologische Perspektive: jeden Karton individuell bedrucken zu lassen oder farbige Aufkleber schonen nicht gerade die Umwelt. Wir verpacken in umweltfreundlichen Verpackungsmaterial (nicht bedruckte Kartons, abbaubare Chips, Papierklebeband, nur ein A4 Blatt mit Infos) und kommunizieren unseren Kunden dies auch in der Sendung. So kann auch Marketing aussehen: nicht schrill und bunt, sondern ein zeitgemäßes Umweltbewusstsein

– Privacy: ein bedruckter Karton ist für die Firma toll, aber mag das auch immer der Kunde? Will jeder Kunde, dass man weiß, wo er bestellt hat?

Antworten

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