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Visa kauft Fintech-Startup Plaid für 5,3 Milliarden Dollar

(Foto: Shutterstock)

Schon früh hatte Kreditkarten-Gigant Visa in das Startup Plaid investiert, jetzt übernimmt er es ganz. Die Aufsichtsbehörden müssen dem Deal allerdings noch zustimmen.

Für 5,3 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 4,8 Milliarden Euro, übernimmt Kreditkarten-Gigant Visa das Fintech-Startup Plaid. Das zumindest gaben die Unternehmen in einer entsprechenden Vereinbarung am Montag nach US-Börsenschluss bekannt.

„Wir freuen uns sehr über die Übernahme von Plaid und darüber, wie sie den Wachstumskurs unseres Unternehmens verstärkt“, ließ Al Kelly, CEO und Chairman von Visa, in der Pressemitteilung zur Übernahme verlauten. Plaid sei ein führendes Unternehmen in der schnell wachsenden Fintech-Welt und verfüge über die besten Fähigkeiten und Talente der Branche.

Auch Zach Perret, CEO und Mitgründer von Plaid, äußerte sich zu der Übernahme. Plaids Mission sei es, Geldgeschäfte für alle einfacher zu machen. Die Übernahme durch Visa gebe dem Fintech die Möglichkeit, dieses Versprechen auf globaler Ebene voranzutreiben, hieß es.

Aufsichtsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen

Plaid bietet eine Software an, die Zahlungsapps wie Paypal, Venmo oder Transferwise mit Bankkonten verknüpft. Das 2013 gegründete Unternehmen sitzt im kalifornischen San Francisco. In drei bis sechs Monaten will Visa die Übernahme abschließen, zuvor muss sie allerdings noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden.

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