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Nach Warnung aus Litauen: BSI prüft 5G-Smartphones von Xiaomi und Huawei

Nachdem die litauische Cyberabwehr vor der Nutzung von chinesischen Smartphones mit dem neuen 5G-Funk gewarnt hatte, leitet das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ebenfalls Untersuchungen ein.

1 Min.
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Xiaomi Mi 10T. (Bild: Xiaomi)

Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur hat das BSI bestätigt, aufgrund der Warnungen des staatlichen Zentrums für Cybersicherheit aus dem litauischen Vilnius nun selbst Smartphones aus chinesischer Produktion überprüfen zu wollen. Die litauischen Behörden hatten in recht deutlichen Worten vor der Nutzung von einzelnen Geräten der Hersteller Xiaomi und Huawei gewarnt.

Xiaomi Mi 10T besonders kritisch beurteilt

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Dabei wurde das Xiaomi Mi 10T 5G besonders kritisch beurteilt. Das soll technisch in der Lage sein, bestimmte Inhalte im vorinstallierten Webbrowser zu zensieren. Zwar sei der Zensurfilter bei dem getesteten Gerät nicht aktiv gewesen, hätte aber jederzeit aus der Ferne eingeschaltet werden können.

Dem BSI soll der Bericht der litauischen Behörde am vergangenen Mittwoch zugegangen sein. Deren Analyse bezieht sich auf das Huawei P40 5G, das Xiaomi Mi 10T 5G und auf das Oneplus 8T 5G, wobei Xiaomi die deutlichste Kritik bezogen hatte. Am Huawei-Gerät kritisierten die Litauer lediglich, dass der hauseigene App-Store auch auf Quellen verlinke, die die Behörde als unsicher eingestuft hatte. Bei der Prüfung des Oneplus-Smartphones wurden keine Mängel beanstandet.

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Xiaomi weist Vorwürfe zurück

Xiaomi weist die Vorwürfe der Zensur scharf zurück und lässt mitteilen, dass das Unternehmen „niemals persönliche Aktivitäten seiner Smartphone-Nutzer einschränken oder unterbinden“ werde. Eine Zensur fände nicht statt, das Unternehmen halte sich an nationale Gesetze und sei vollständig DSGVO-konform (EU-Datenschutzgrundverordnung). Die litauische Behörde hatte nichts anderes behauptet, sondern lediglich auf technische Möglichkeiten verwiesen, die auch anders genutzt werden könnten.

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Nun will sich das BSI ein eigenes Bild machen, lässt aber im Vorfeld bereits verlauten, dass von Bundesbehörden generell keine Smartphones eingesetzt werden dürfen, die von einem chinesischen Hersteller stammen. Jedenfalls befände sich derzeit kein Gerät aus China auf der Liste der offiziell bestellbaren Smartphones. Das bedeute allerdings nicht, dass solche Geräte nicht im Einsatz seien. Das könne etwa bei der dienstlichen Nutzung privater Geräte durchaus nicht ausgeschlossen werden.

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Kommentare (2)

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Markus

Ich traue den Chinesen hier ebensowenig wie den Amerikanern oder anderen.

Daher würde ich sofort ein Handy aus Deutscher oder Europäischen Ländern kaufen, wo quasi alle relevanten Bauteile von „hier“ stammen. Aber dann muss ich wohl auf zwei Joghurtbecher mit einer gut gespannten Leine zurück greifen.

Haberle Fondus

ein Joghurtbecher=ein Handy:-)

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