Ratgeber

Was ist eigentlich Gamification?

(Foto: Shutterstock / Gorodenkoff)

Gamification ist die Übertragung von spieltypischen Vorgängen und Elementen in neue Umgebungen beziehungsweise Zusammenhänge. Das Ziel ist das Beeinflussen von Verhalten und Motivation der User.

Wie hat sich Gamification entwickelt?

Die ersten Einsätze von Gamification fanden in der Werbung und im Unterhaltungsbereich statt. Später erfolgte die Ausweitung auf Shopping, Fitness und Lernen. Es existieren Überschneidungen zu älteren Theorien aus dem Bildungsbereich, beispielsweise Serious Games, Edutainment und game-based Learning. Der Erfolg von Gamification begründet sich in der Affinität vieler Menschen zu Spielen und den Emotionen, die spielerische Elemente auslösen. Ob langfristig betrachtet ein Gewöhnungseffekt eintritt und sich die positive Wirkung abschwächt, bleibt abzuwarten. Der Markt für Gamification gilt als Wachstumsmarkt.

Wie wird Gamification eingesetzt?

Unternehmen setzen Gamification bei ihren Mitarbeitern ebenso wie bei den Kunden ein:

  • Spielerische Elemente während des Einkaufsvorgangs verringern die Abbruchwahrscheinlichkeit.
  • Die Sicherheit des ausgewählten Passwortes wird mittels eines farbigen Balkens symbolisiert.
  • Der aktuelle Fortschritt bei Arbeitsaufgaben wird durch einen Balken und eine Prozentzahl dargestellt.
  • Komplexe Arbeitsaufträge werden in einzelne Einheiten unterteilt. Bezeichnungen wie Level stellen den Spielzusammenhang her.
  • Wer Aufgaben gut erledigt, erhält Smileys und andere motivierende Elemente angezeigt.

Wie können Unternehmen Gamification zur Steigerung der Mitarbeitermotivation nutzen?

Unternehmen können beispielsweise Ranglisten erstellen, auf denen die einzelnen Mitarbeiter gelistet sind. Für erfolgreich abgeschlossene Projekte, eine hohe Anzahl an Verkäufen oder das Einhalten von Sicherheitsvorschriften erhalten die Mitarbeiter Punkte und klettern in der Rangliste nach oben. Die Preise können real oder virtuell sein. Möglich sind Vergünstigungen, Urlaubstage oder virtuelle Urkunden. Es eröffnen sich immer neue Einsatzmöglichkeiten, etwa die betriebliche Weiterbildung. Die teilnehmenden Mitarbeiter erhalten Avatare, die sie durch die Lernumgebung begleiten. Für erfolgreich absolvierte Kurse werden Punkte vergeben. Die Mitarbeiter drucken sich Urkunden aus oder sehen sich kurze Belohnungsvideos an. Ähnlich lässt sich die Fitness der Mitarbeiter steigern. Wer das Treppenhaus und nicht den Fahrstuhl benutzt, erhält virtuelle Punkte. Wer mit dem Fahrrad anstelle des Autos zur Arbeit kommt, wird ebenfalls belohnt. Gamification kann gut im Rahmen von Programmen, beispielsweise Gesundheitsprogrammen oder dem Personalmanagement, eingesetzt werden.

Passend zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
Peter Panik

Meine Güte, ein Fortschrittsbalken ist doch noch keine Gamification.
Und drei hingeschluderte Absätze machen noch keinen Artikel.

Hier werden mangels Fachkenntnis Usability-Basics zu sinnvollem und notwendigem Systemfeedback sowie grundlegende Incentivierungs-Konzepte für Mitarbeiter zu „Gamification“ aufgepustet.

Etwas tiefere Beschäftigung mit dem Thema würde t3n / der Autorin gut zu Gesicht stehen, dem geneigten Leser echten Mehrwert bieten und den Verdacht zerstreuen, das hier mal wieder nur reiner SEO-Content rausgerotzt wurde.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung