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Weg mit dem Whiteboard: Dell kündigt interaktives Konferenzraum-Display an

Dell 86 4K Interactive Touch Monitor (C8621QT). (Foto: Dell)
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Mit dem Dell 86 bringt der Hersteller ein Touchdisplay mit einer Bildschirmdiagonale von mehr als zwei Metern auf den Markt. Damit will Dell die traditionellen Whiteboards ersetzen.

Der „einprägsam“ benannte Dell 86 4K Interactive Touch Monitor (C8621QT) ist ein wandhängendes IPS-Display mit 217 Zentimetern Diagonale und voller 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln, dessen Einsatzgebiet die Konferenz- und Seminarräume dieser Welt sein sollen. Dell sieht die Lösung als den perfekten Ersatz für die bisher gebräuchlichen Whiteboards und positioniert den Dell 86 insbesondere im Kollaborations-Umfeld.

Riesen-Display mit Fokus auf Zugänglichkeit

Neben seiner schieren Größe passt dazu vor allem die Multitouch-Fähigkeit mit 20 gleichzeitigen Punkten, sowie das „Dell Screen Drop Feature“, mit dem sich die Bildschirmausnutzung der Körpergröße der das Display nutzenden Person anpassen lässt. So brauchen auch kleiner gewachsene oder auf den Rollstuhl angewiesene Team-Mitglieder keine Hilfe bei der Mitarbeit, sondern können die Bildschirmhöhe mit seitlich angebrachten Sensoren auf drei verschiedenen Positionen an ihre Erfordernisse anpassen.

Neben der Nutzung mit den Fingern ist ebenso die Verwendung eines magnetisch seitlich am Bildschirm haftenden Stylus möglich. Mit dem Wischen des Handballens können etwa Markierungen gelöscht werden.

Dell 86 4K Interactive Touch Monitor (C8621QT). (Foto: Dell)

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Dell 86 bietet diverse Anschlussmöglichkeiten

Das bildgebende Gerät kann per USB-C angeschlossen werden. Handelt es sich dabei um ein Notebook mit entsprechender Ladevorrichtung, kann der Dell 86 nicht nur die Bilder des Notebooks empfangen und anzeigen, sondern umgekehrt dabei auch das Notebook mit bis zu 90 Watt schnell aufladen.

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Dabei ist der USB-C-Anschluss nicht die einzige Möglichkeit, das Riesen-Display mit Bildern zu versorgen. Der Dell 86 verfügt über vier HDMI-Buchsen und einen Displayport. Darüber hinaus kann das Gerät per Lan-Kabel ins Netz eingebunden werden. Auch ein Audio-Ausgang steht zur Verfügung, obwohl der Bildschirm mit einem integrierten 20-Watt-Stereo-Lautsprecher ausgestattet ist. Ein Sortiment von USB- und RJ-45-Ports nebst einer RS232-Schnittstelle rundet das Anschluss-Portfolio ab.

Preis und Verfügbarkeit

Dell will den Bildschirm ab dem 10. April 2020 ausliefern. Zu Preisen macht das Unternehmen aktuell noch keine Angaben. Das Vorgängermodell ohne USB-C kostet rund 9.000 Euro. In dieser Region dürfte wohl auch der Preis des Dell 86 4K Interactive Touch Monitor (C8621QT) liegen.

Alternativen

Dell ist nicht der einzige Anbieter von Systemen für den Konferenzraum. Auch der südkoreanische Hersteller Samsung hat mit dem Flip ein Display auf dem Markt, das sich um die Kollaboration verdient machen will. Es bietet allerdings nur 65 Zoll und UHD-Auflösung. Dafür liegt der Preis auch im Bereich zwischen 1.000 und 2.000 Euro und damit deutlich unter Dells Auszeichnung.

Mit dem Surface Hub versucht sich Microsoft im Kollaborations-Markt zu etablieren. Im kommenden Jahr soll es eine 85-Zoll-Variante geben. Bislang sind nur Größen bis 65 Zoll im Angebot. Die Preise ähneln denen von Dell. Auf den Hubs läuft allerdings ein vollwertiges Windows 10 und auch die entsprechende Hardware ist im Display integriert.

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