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Wegen Krypto: Grafikkartenpreise verdoppeln sich innerhalb von 2 Jahren

Eine globale Untersuchung der Elektronikpreise zeigt, wie sich der Aufstieg des Kryptomarktes auf die Preise von Hardware ausgewirkt hat. Ergebnis: Nichts steigt so beständig im Preis wie eine Grafikkarte.

2 Min.
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Radeon-Grafikkarten erfreuen sich stabil wachsender Preise. (Foto: Overclockers.co.uk)

Die Elektronik-Vermieter von Grover.com haben sich die Mühe gemacht, die Entwicklung der Preise für gängige Elektronikgeräte in Deutschland und auf der ganzen Welt zu untersuchen. Dazu haben sie die Kosten definierter Bauteile auf den 50 wichtigsten Märkten der Welt erfasst und verglichen.

Grover will pandemische und politische Preiseinflüsse sichtbar machen

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Dabei ging es ihnen zunächst darum, zu erkennen, wie sich Engpässe in der globalen Lieferkette und Einfuhrzölle auf die Verfügbarkeit und die Kosten von Elektronik weltweit ausgewirkt haben. Dabei konzentrierte sich Grover auf die seit Pandemiebeginn am stärksten betroffenen Artikel.

So zeigen sich zwar durch die Bank teils große Schwankungen, aber besonders ein Stück Hardware zeigt einen Preistrend, der stabil nach oben zeigt: die Grafikkarte. Konkret hat sich Grover mit der Preisentwicklung der 6er-Serie der Radeon-RX-Grafikkarten aus dem Hause AMD befasst.

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Grafikkarten sind heiß begehrt

Klar erkennbar: Die Preise für diese Grafikkarten haben sich in Deutschland seit 2019 verdoppelt. Kostete eine Grafikkarte im Jahr 2019 noch 799 Euro, müssen Konsumenten im Jahr 2021 bereits 1.599 Euro dafür auf den Tisch legen.

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Für diese massive Steigerung machen die Vergleichsautoren vorwiegend den massiven Aufstieg des Kryptomarktes verantwortlich, der die Nachfrage nach leistungsfähigen Grafikkarten auf ein kaum noch durch die Industrie stillbares Niveau gehoben hat. So überrascht es nicht, dass die Grafikkartenpreise nicht nur in Deutschland extrem hoch sind. Auch weltweit zeigt sich ein Preisanstieg, wenn auch nicht auf gleichem Niveau. Im Durchschnitt sind die weltweiten Grafikkartenpreise seit 2019 um 77,76 Prozent gestiegen.

Preisindex befasst sich mit einer großen Bandbreite an Produkten

All das und noch mehr lässt sich aus Grovers Elektronikgeräte-Preisindex 2021 erlesen, der sich nicht nur mit Grafikkarten, sondern auch mit Spielkonsolen, Smartphones, Tablets, Notebooks, Wearables, Smart-TVs und Smarthome-Devices befasst. Dabei sind nicht alle Aussagen gleichermaßen valide. So lässt uns Grover wissen, dass die neueste Playstation 2019 nur 399, aber 2021 bereits 499 Euro koste. Das dürfte indes eher auf den zwischenzeitlich erfolgten Generationswechsel von PS4 auf PS5 denn auf Lieferkettenverwerfungen und Chipmangel zurückzuführen sein.

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