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Spektakuläres Video: Wettersatellit nimmt Meteor beim Verglühen auf

Als kürzlich ein Meteor über Spanien und Portugal flog, wurde er nicht nur von zahlreichen zufälligen Beobachter:innen gefilmt. Auch ein Wettersatellit der Esa zeichnete das spektakuläre Ereignis auf.

Von Ann-Catherin Karg
2 Min.
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Ähnlich wie auf diesem Foto leuchtete der von der Esa eingefangene Meteor beim Verglühen hell auf. (Foto: Gergitek Gergi tavan / Shutterstock)


Eigentlich zu einem ganz anderen Zweck im Weltraum unterwegs, hat der Lightning Imager der Europäischen Weltraumorganisation Esa kürzlich etwas ganz Besonderes eingefangen: einen Meteor, der in der Nacht des 18. Mai über dem nächtlichen Himmel von Portugal und Spanien erschien und ein wunderschönes Schauspiel lieferte.

Mit 16.000 Kilometern pro Stunde verglühte der blau-weiß leuchtende Meteor in einer ungefähren Höhe von 60 Kilometern über dem Atlantik und sorgte dafür, dass es rund um Mitternacht für kurze Zeit taghell wurde. In den sozialen Netzwerken erschienen danach Videos wie dieses, auf dem der Meteor rein zufällig aufgenommen wurde:

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Ein Zufall mit besonderem Ergebnis

Ebenfalls zufällig dabei, aber mit weitaus besserer Technik ausgestattet, war der Lightning Imager des Meteosat Third Generation-Imager 1 (MTG-I1). Seit 2022 in Betrieb, verfügt der erste geostationäre Wettersatellit über vier Kameras, von denen jede einzelne bis zu 1.000 Bilder pro Sekunde aufnehmen kann.

Da der Satellit rund um die Uhr aktiv ist, zeichneten seine Kameras eben auch den Weg des Meteoriten auf. Zum Glück, wie das wunderschöne Video zeigt, das die Esa veröffentlicht hat:

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Mit dem Satelliten sollen schwere Stürme vorhergesagt werden können

Die eigentliche Aufgabe des Lightning Imagers: Er untersucht rund um die Uhr über 80 Prozent der Erde auf Blitzaktivitäten, die sich zwischen Erde und Wolken oder nur zwischen Wolken abspielen. Damit werden Europa, Afrika, Teile Südamerikas und der Nahe Osten mit dem Ziel beobachtet, zuverlässige Vorhersagen vor allem im Hinblick auf schwere Stürme und Unwetter treffen zu können.

Der Wettersatellit ist das Ergebnis einer Kooperation der Esa mit der europäischen Wettersatellitenbehörde Eumetsat. Für die Überwachung von Objekten, die aus dem Weltraum kommend eine Gefahr für die Erde darstellen könnten, ist das Planetary Defense Office der Esa zuständig.

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Neben der Esa sucht auch die Nasa nach potenziell gefährlichen erdnahen Objekten aus dem Weltraum. Der in dem Video aufgezeichnete Meteor war trotz seiner imposanten Erscheinung relativ klein. Laut Universe Today hatte er einen Durchmesser von etwa einem Meter und wog zwischen 500 und 1.000 Kilogramm.

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