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Die 4 größten Sicherheitsprobleme bei Whatsapp

Die renommierte Electronic Frontier Foundation äußert vier große Sicherheitsbedenken gegenüber Whatsapp und fordert zum Handeln auf.

Privacy-Aktivisten äußern Sicherheitsbedenken gegenüber Whatsapp

Whatsapp hat zuletzt große Schritte unternommen, um seinen Service für die Nutzer sicherer zu machen. Die eingeführte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die auf das sogenannte Signal-Protokoll aufbaut, gilt als qualitativ enorm hochwertig. Dennoch haben die Privacy-Aktivisten der renommierten Electronic Frontier Foundation (EFF) einige Sicherheitsbedenken gegenüber dem Instant Messenger veröffentlicht, die das Unternehmen nicht außer Acht lassen solle.

Insgesamt hat die Nichtregierungsorganisation (NGO) vier Schwächen aufgelistet. Dazu schreiben die Experten auf dem hauseigenen Blog: „Wir haben kein Problem damit, wie die Chat-Verschlüsselung von Whatsapp durchgeführt wird. Wir hoffen sogar, dass auch andere Dienste die Technologie stärker nutzen.“ Stattdessen wird kritisiert, das Whatsapp trotz des Signal-Protokolls an anderen Stellen schwache Sicherheitsstandards aufweise.

Große Sicherheitsbedenken bezüglich Whatsapp Web und unverschlüsselter Backups

Shutterstock.com)

Die vier Schwächen sieht die EFF in den unverschlüsselten Backups, den fehlenden Key-Change-Benachrichtigungen, dem Whatsapp-Web-Client und dem generellen Datenaustausch mit Facebook, so die Privacy-Aktivisten. In der Folge gehen die Experten auf die einzelnen Sicherheitsbedenken detaillierter ein und beschreiben, was und warum diese Standards nicht ausreichend sind. Jedoch nicht ohne vorher darauf hinzuweisen, dass es trotz aller Bemühungen nie eine 100 prozentige Sicherheit geben würde.

Bezüglich der Backups bemängeln die Kritiker neben der fehlenden Verschlüsselung auch, dass sie in der Cloud nicht passwortgeschützt sind. Generell wird dazu geraten, Chat-Verläufe und Kontaktdaten nicht in virtuellen Speichern abzulegen, solange die nicht entsprechend gesichert sind. Eine Warnung, die durchaus gerechtfertigt ist, angesichts einiger Datendiebstahle in letzter Zeit, die für Aufregung sorgten – wie etwa bei Yahoo.

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