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WordPress 5.5 ist da und verbessert Sicherheit, Suche und Geschwindigkeit

Chefentwickler Matt Mullenweg hat soeben offiziell die Version 5.5 des Open-Source-CMS WordPress freigegeben. Sie kann ab sofort per Download oder Update über das Backend eingespielt werden.

2 Min. Lesezeit
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WordPress Eckstine ist da. (Bild: Automattic)

WordPress 5.5 ist da. Die neue Version des selbst gehosteten Redaktionssystems bringt wie immer viele Verbesserungen mit. Es sind allerdings besonders drei wichtige Bereiche, in denen die Entwickler unter der Führung von Automattic, der Firma des WordPress-Erfinders Matt Mullenweg, deutliche Veränderungen vorgenommen haben. Dabei handelt es sich um die Geschwindigkeit, die Sicherheit und die Suche.

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Bevor wir uns die neuen Features genauer ansehen, sei der obligatorische Hinweis angebracht, dass auch die Version 5.5 von WordPress wieder einen Beinamen aus dem Genre der Jazzmusik trägt. WordPress 5.5 trägt den Beinamen Eckstine. Billy Eckstine war ein US-amerikanischer Jazzsänger und Big-Band-Leader, dem besonders großer Einfluss auf die Entwicklung des Modern Jazz zugebilligt wird. Vor allem den Bebop soll er mitgeprägt haben.

Geschwindigkeit

Mit WordPress 5.5 wird das Lazy Loading für Bilder zum Systemstandard erhoben. Mit Lazy Loading werden Bilder immer erst dann geladen, wenn sie kurz davor stehen, im Viewport sichtbar zu werden. So dauert das initiale Laden der Seite bis zur ersten Darstellung nicht so lang. Die Bedienung fühlt sich flüssiger an. Zumindest, solange der Nutzer nicht sofort das Scrollen beginnt.

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Auf mobilen Geräten sorgt das Lazy Loading dafür, dass Bilder, die nicht für die mobilen Geräte vorgesehen sind, auch nicht geladen werden. Das soll Datenbandbreite und Akkuverbrauch sparen.

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Suche

Mit WordPress 5.5 kommt eine automatisierte XML-Sitemap, die die Indexierung der Website in den wichtigen Suchmaschinen beschleunigt, sodass diese die Seite besser und schneller finden und in ihren Index aufnehmen können.

Professionelle WordPress-Seitenbetreiber hatten hierfür bislang ein Plugin wie Yoasts WordPress SEO oder das All-in-One SEO-Pack im Einsatz. Jetzt profitieren auch weniger versierte Nutzer von der Sitemap-Funktionalität.

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Sicherheit

Hier findet ihr eines der Highlights dieses WordPress-Updates. Denn mit Version 5.5 bringt WordPress das lang erwartete Auto-Update für Plugins und Themes. Nutzer können jetzt entscheiden, ob sie ihre Plugins und Themes automatisch aktualisieren lassen wollen, wenn neue Versionen gefunden werden.

Gut, dass hier eine optionale Regelung geschaffen wurde. Gerade bei Themes kann ein automatisches Update viel Arbeit zunichtemachen. Noch nicht überall hat sich herumgesprochen, dass man stets Child-Themes anlegen sollte, wenn man ein Design anpassen möchte.

Hier schaltet ihr das Auto-Update für Themes ein oder aus. (Screenshot: WordPress)

Wer lieber ganz konventionell aktualisiert, kann Plugins und Themes nun als Zip-Dateien hochladen.

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Weitere Verbesserungen

Der Gutenberg-Blockeditor erhält einen Schwung neuer Komponenten, sowie ein neues Block-Verzeichnis, das einfachen Zugriff auf das wachsende Portfolio einsetzbarer Block-Komponenten direkt aus dem Editor heraus bietet.

Bilder können nun direkt im Bild-Block bearbeitet werden. Möglich war das zwar vorher schon, aber nur über die Mediathek. Jetzt muss der Beitrag nicht mehr verlassen werden, um das Bild perfekt einzupassen.

Entwickler finden eine Reihe aktualisierter Bibliotheken vor. Die REST-API erfuhr ebenfalls einige Erweiterungen. Für den Alltag relevant dürfte zudem die Möglichkeit sein, Daten-Arrays über ein neues Argument an die Template-Funktionen übergeben zu können.

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WordPress 5.5 steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Bestehende Installationen können wie gewohnt über das Backend aktualisiert werden. Wie stets empfiehlt sich das Anlegen eines Backups vor dem Einspielen des Updates.

Passend dazu: WordPress 5.4 kommt mit Editor-Verbesserungen

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Dein t3n-Team

Dieter Wiemkes

Alles gut und schön für die Entwickler. Und: Ja, Glückwunsch zum Gutenberg-Editor!

Leider taugen aber CMS – inklusive WordPress – gar nichts, wenn Endkunden sie verwenden wollen oder denken, sie unbedingt aus Zeit- und Kostengründen verwenden zu MÜSSEN!

Diesen Irrtum sollte man oft und deutlicher herausstellen. Ein CMS zu verwenden ist kein Vorteil, sondern ein kostenträchtiger Nachteil! Fakt ist: Man wird um seine Zeit und Finanzen beraubt!

Mehr hier: „Erfahrungen und Argumente gegen die Verwendung eines CMS“
https://wiemkes.de/projekte/cms-nachteile.html

Antworten
Waterstradt

Hi Dieter,
also wir sind hier mit unserer WordPress Seite sehr glücklich. Wir haben einige Themes getestet und keines davon wollte die von Dir beschriebenen „Neben den höheren Entwicklungskosten müssen für die Lizenzgebühren von guten WordPress-Templates jährlich etwa 100 € bezahlt werden.“ 100€ im Jahr. Die haben alle einmalig ca. 50€ mit laufendem Support gekostet. Auch das ändern fällt uns hier sehr leicht. Wir hatten vorher eine HTML Seite – Einloggen über Filezilla und dann ja aufpassen auch keines dieser Hütchen zu ändern war kein Spass. Da ist mir die WordPress Oberfläche, die wie Word aussieht lieber :-)

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Dieter Wiemkes

Hallo Frau / Herr Waterstradt,

schön, wenn man glücklich ist und ihr ein billiges / günstiges Template gefunden hat.
Vermutlich scheinen die anderen Argumente jedoch negiert worden zu sein.
(Vielleicht nochmal lesen?)

Was ihr allerdings mit „vielen Häkchen“ bei Filezilla veranstaltet habt, das erschließt sich mir nicht.
Da wird wohl bei der Einweisung oder beim Verständnis etwas schief gelaufen sein. Nach einer Änderung muss lediglich das neu hochgeladen werden, was man geändert hat. (Auch zu erkennen am Datum des Files.) Dann wird bestätigt, dass die Datei überschrieben werden soll. Das ist alles.

Aber, auch das wird vermutlich eine Folge dessen sein, wenn man meint, alles selbst zu können und keine Fachleute hinzuziehen zu wollen.
Tipp: Wenn man Zahnschmerzen hat, sollte man besser nicht selbst zur Zange grefen. ;-)

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