Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Google Adwords: Das sind die zehn teuersten Keywords zur DSGVO

Google-Suche. (Foto: Nuttapol Sn/Shutterstock)

Die DSGVO hat für enorme Aufregung gesorgt. Das Thema beschäftigt natürlich auch Berater und Anwälte – die treiben die Klickpreise für DSGVO-Keywords mächtig in die Höhe.

In den vergangenen Wochen kamen Internetnutzer an dem Thema Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kaum vorbei, sei es durch tägliche Nachrichten oder massenhaft eintrudelnde E-Mails. Kleine und mittlere Firmen, Vereine und Seitenbetreiber versetzte der Starttermin der DSGVO geradezu in Panik. Das Interesse an der DSGVO spiegelte sich freilich auch in dem Suchvolumen bei Google wider – und in den steigenden Klickpreisen für Keywords bei Google Adwords.

Die zehn teuersten DSGVO-Keywords

Zahlreiche Beratungsunternehmen und Anwälte scheinen sich die Angst vor Abmahnungen zunutze gemacht und in großer Zahl entsprechende Anzeigen für ihre Dienste geschaltet zu haben, wie Onlinemarketing.de berichtet. Der Toolanbieter SEM-Rush hat die zehn teuersten Keywords zum Thema DSGVO bei Google Adwords und die jeweiligen Klickpreise (CPC) ermittelt. Am teuersten ist demnach das Gebot auf das Keyword „art 22 dsgvo“, das sich auf den Artikel 22 der DSGVO bezieht. Dieser behandelt die Erstellung von Nutzerprofilen ohne Einverständniserklärung bei Entscheidungen wie der Kreditvergabe. Für das Top-Keyword müssen im Schnitt über 22 US-Dollar CPC gezahlt werden.

Nicht viel günstiger sind die Keywords „verbot mit erlaubnisvorbehalt dsgvo“ (Opt-in), das mit gut 20 Dollar CPC zu Buche schlägt, und „dsgvo geldbußen“, für das ein CPC von knapp 19 Dollar berappt werden muss. Weitere Top-Keyword-Kombinationen mit dem Hype-Thema DSGVO sind „Cookies“, „Datenschutzmanagement“ oder ganz allgemein „KMU“.

Die zehn teuersten DSGVO-Keywords in der Übersicht. (Grafik: SEM-Rush)

Darüber hinaus hat SEM-Rush auch das Suchvolumen für den allgemeinen Begriff Datenschutz analysiert. Demnach gab es im Januar einen ersten Schub mit einem Plus von 67 Prozent bei den entsprechenden Suchanfragen. Im April waren gegenüber dem Vorjahresmonat fast dreimal so viele Suchanfragen zum Datenschutz bei Google eingegeben worden. Die beliebtesten Fragen rund um die neue Verordnung waren der Analyse zufolge übrigens „Was ist die DSGVO?“, „Was ist Datenschutz?“ und „Was ist der Sinn der DSGVO?“.

Hinweis in eigener Sache: t3n hat mit zertifizierten Datenschutzexperten ein DSGVO-Rettungspaket inklusive Vorlagen und einer webbasierten Datenschutz-Software erarbeitet. Es unterstützt die Umsetzung der DSGVO in Eigenregie. Für einen Einstieg in die Grundlagen der neuen Datenschutz-Regeln bietet t3n zudem einen DSGVO-Guide von IT-Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke an.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen

Finde einen Job, den du liebst