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HTML

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HTML steht für „Hypertext Markup Language“ und wurde 1990 vom Web-Gründer Tim Berners Lee als Auszeichnungsprache entwickelt –  es handelt sich also um eine maschinenlesbare Sprache zur Strukturierung digitaler Texte. Mit Auszeichnungssprachen werden Eigenschaften, Zugehörigkeiten und Darstellungsformen von Abschnitten eines Textes oder einer Datenmenge beschrieben. Als Auszeichnungssprache dient HTML dazu, Texte semantisch zu strukturieren, aber nicht zu formatieren. Dafür sorgen Gestaltungsvorlagen wie CSS.

HTML gehört zu den bekanntesten Vertretern der Auszeichnungssprachen, ist die Kernsprache des World-Wide-Webs und wird vom „World Wide Web Consortium“ (W3C) sowie der „Web Hypertext Application Technology Working Group“ (WHATWG) weiterentwickelt. 

Die Entstehung von HTML

Bevor das World-Wide-Web entstand, also auch bevor es HTML gab, war es nicht möglich, Informationen auf digitalem Weg einfach, schnell und strukturiert auszutauschen. Um das möglich zu machen, waren Übertragungsprotokolle und eine einfach zu verstehende Textauszeichnungssprache nötig. Das war die Geburtsstunde von HTML.

Um Forschungsergebnisse mit anderen Mitarbeitern der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) zu teilen und von den beiden Standorten in Frankreich und der Schweiz aus zugänglich zu machen, entstand 1989 am CERN ein Projekt, das sich mit der Lösung dieser Aufgabe beschäftigte. Am 3. November 1992 erschien die erste Version der HTML-Spezifikation. Inzwischen hat HTML Version 5.1 erreicht und ist zum Standard aller Webbrowser geworden.

HTML als Auszeichnungssprache

Als Auszeichnungssprache hat HTML die Aufgabe, logische Bestandteile eines textorientierten Dokuments zu beschreiben. HTML bietet daher die Möglichkeit an, typische Elemente eines textorientierten Dokuments wie Überschriften, Textabsätze, Listen, Tabellen oder Grafikreferenzen als solche auszuzeichnen.

Das Auszeichnungsschema von HTML geht von einer hierarchischen Gliederung aus und erfolgt durch SGML-Elemente. Das heißt,  dass sie mit einem Starttag beginnen und mit einem Endtag enden.

Der eigentliche Inhalt besteht aus Elementen, wie etwa einer Überschrift 1. Ordnung, Textabsätzen, Tabellen und Grafiken. Einige dieser Elemente haben wiederum Unterelemente. So enthält ein Textabsatz zum Beispiel eine als betont markierte Textstelle.

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