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Von der Vorbereitung zum Vortrag: 10 Tipps für eine tolle Präsentation

Zu einer gelungenen Präsentation gehören nicht nur schicke Folien, sondern auch ein überzeugender Vortragsstil. Wir nennen euch zehn grundlegende Regeln, mit denen ihr eure nächste Präsentation garantiert rocken werdet.

Von Lea Weitekamp
6 Min. Lesezeit
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Richtig präsentieren. (Foto: Shutterstock/l i g h t p o e t)

Mehr als schicke Folien: Was macht eine gute Präsentation aus?

Egal, ob ihr einen Vortrag haltet, an einem Wettbewerb teilnehmt oder den Kollegen und Chefs eine neue Idee vorstellt: Wer vor Leuten spricht, sollte die Grundlagen des Präsentierens beherrschen, um das Publikum von sich und seinen Ideen zu überzeugen.

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Das beginnt bei der inhaltlichen Struktur und dem Aufbau der Präsentation und geht weiter mit dem richtigen Layout eurer Folien. Für Marketing-Guru Guy Kawasaki sind in dieser Hinsicht zum Beispiel helle Schrift vor dunklem Hintergrund, weniger als 25 Wörter pro Seite und große, plakative Grafiken ein Muss.

10 Tipps für eine gute Präsentation

Eine überzeugende Präsentation hinzulegen ist kein Hexenwerk. (Foto: l i g h t p o e t / Shutterstock.com)

Eine überzeugende Präsentation hinzulegen ist kein Hexenwerk. (Foto: l i g h t p o e t / Shutterstock.com)

Wie erstellt man eine Präsentation?

Natürlich gibt es eine ganze Reihe an digitalen Helfern, die dafür sorgen, dass eure Präsentation attraktiv daherkommt. Das Internet ist voll von brauchbaren Vorlagen und Templates für beispielsweise Powerpoint und Keynote, und wem diese Software zu altbacken ist, der kann auf frischere Alternativen wie Prezi oder Deckset zurückgreifen. Doch letztendlich können die Folien noch so gut gestaltet sein – wenn der Vortrag selbst nicht stimmt, gehen sie unter.

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1. Die Leute wollen Geschichten hören.

Gerade im fachlichen Umfeld können Vorträge und Präsentationen schnell trocken wirken. Den Zuhörern fällt es aber deutlich leichter, einer Argumentation zu folgen, wenn sie sich mit dem Redner auch emotional verbunden fühlen und das Gefühl haben, dass das geschilderte Phänomen sie betreffen könnte. Eine Geschichte zum Einstieg in eure Präsentation sorgt dafür, dass das Publikum direkt zu Beginn „abgeholt“ wird und dem Rest des Vortrags aufmerksamer folgt. Spannende Tipps zum Geschichtenerzählen und weiteren Rede-Tools haben zum Beispiel die Redenschreiber vom ehemaligen US-Präsidenten Obama geteilt – ihr findet sie hier.

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2. Körpersprache ist die halbe Miete.

Genau genommen ist Körpersprache sogar mehr als die halbe Miete! Nur sieben Prozent dessen, was wir sagen, wird über die Worte aus unserem Mund vermittelt. 38 Prozent machen Tonfall und Stimme aus, und ganze 55 Prozent unserer Kommunikation laufen über die Körpersprache. Diesen Umstand gilt es nicht nur zu beachten, man kann ihn sich gerade beim Sprechen vor Publikum sogar zunutze machen. Statt sitzend oder hinter einem Pult versteckt, empfiehlt es sich, den Vortrag im Stehen zu halten. Verknotet weder eure Beine noch eure Arme, sondern steht entspannt und aufrecht, die Füße etwa schulterbreit auseinander – so wirkt ihr offen und selbstbewusst. Bringt Ruhe in eure Atmung, die im Idealfall tief aus dem Bauch kommt, dann könnt ihr laut und deutlich sprechen.

3. Schau mir in die Augen!

Augenkontakt ist notwendig, um Menschen zu überzeugen. (Foto: Jason Salmon – Shutterstock.com)

Augenkontakt ist notwendig, um Menschen zu überzeugen. (Foto: Jason Salmon – Shutterstock.com)

Gerade im universitären Umfeld ist es eine weit verbreitete Unsitte, Vorträge vom Blatt abzulesen – es ist ja schließlich alles hochwissenschaftlich und komplex. Für das Publikum ist das aber nicht nur anstrengend und langweilig – im Zweifel wird auch nie ein Funke zwischen Redner und Saal überspringen. Wer Leute überzeugen will, muss ihnen in die Augen schauen, erst dann entsteht eine Art von Verbindung. Was nicht heißen soll, dass ihr einzelne Menschen im Raum minutenlang anstarren sollt – am besten lasst ihr euren Blick locker über die Reihen schweifen. Das fällt besonders leicht, wenn ihr die Präsentation oft genug vorher geübt und euch nur die wichtigsten Stichpunkte auf Vortragskarten notiert habt.

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4. Präsentationen anpassen: Kenne dein Publikum.

Nichts ist schlimmer als eine Präsentation, der das Publikum anmerkt, dass sie so oder leicht verändert auch überall sonst gehalten werden kann. Wahrscheinlich wird der Redner in diesem Fall mit Desinteresse gestraft. Ganz anders die Reaktion, wenn die Menschen im Raum sich persönlich angesprochen fühlen – wenn der Redner ihnen vermitteln kann, dass er sich über sie und ihre Sorgen Gedanken gemacht hat. Schneidet euren Vortrag also darauf zu, wo ihr seid und wer da vor euch sitzt. Wer sich im Vorfeld die Mühe macht, sein Publikum kennenzulernen, wird es im entscheidenden Moment zu seinen Gunsten beeinflussen können.

5. Ein Thema, verschiedene Perspektiven.

Die Menschen, die euch während der Präsentation anblicken und aufmerksam lauschen, sind meistens nicht ohne Grund an ihrem Platz. Sie erwarten, dass ihr sie unterhaltet oder ihnen etwas erzählt, das sie noch nicht wussten, sie sind nicht gekommen, um ihre Zeit hier zu verschwenden. Darauf gilt es Rücksicht zu nehmen – und das Publikum nicht für dumm zu verkaufen. Präsentiert also angemessen ehrlich: Verschweigt keine Gegenmeinungen oder unangenehmen Fakten. Beleuchtet das Problem aus verschiedenen Perspektiven. Antizipiert die Einwände, die die Zuhörer wahrscheinlich äußern werden, und geht schon während der Präsentation darauf ein. So stellt ihr sicher, dass sie euch fokussiert folgen werden.

6. Wohin mit den Händen? Gesten sind gut.

Genauso wenig wie der stur auf die Notizen gesenkte Blick kommt eine starre Handhaltung an – oder noch schlimmer, das nervöse Herumspielen mit Ringen, Karteikarten oder Stiften in den Händen. Nicht selten erweckt man damit den Eindruck von Nervosität oder Unsicherheit.

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Als Redner empfiehlt es sich, den zur Verfügung gestellten Raum vollständig auszunutzen und ihn sozusagen durch die eigene Präsenz selbstbewusst „einzunehmen“: Durch große Gesten und eine hinreichend laute Stimme werden unter anderem Emotionen transportiert. Manchmal kann es auch die richtige Wirkung haben, leicht auf und ab zu gehen, solange ihr es damit nicht übertreibt. Dem Publikum wird es dadurch deutlich schwerer fallen, abzuschweifen und eigenen Gedanken nachzuhängen.

Richtig präsentieren: Im Stehen vortragen und gestikulieren kommt in der Regel gut an. (Foto: Matej Kastelic – Shutterstock.com)

Richtig präsentieren: Im Stehen vortragen und gestikulieren kommt in der Regel gut an. (Foto: Matej Kastelic – Shutterstock.com)

7. Bilder sind enorm gut.

Bilder wirken schneller und intuitiver als Text und sind ein hervorragendes Transportmittel für Emotionen. Daher solltet ihr von ihnen umfassenden Gebrauch machen. Wichtig ist es dabei allerdings, einzelne Folien nicht mit Bildmaterial zu überfluten: Besser ist es, Fotos und Grafiken großformatig und gezielt einzusetzen, um die im Vortrag selbst gelieferten Informationen zu veranschaulichen. Auch Wort-Bild-Kombinationen können den gewünschten Effekt haben – solange sie intuitiv erfassbar sind.

8. Wiederholungen: Geschickt als Rahmen einsetzen.

Studentische Debattierer, die sich explizit darin üben, ihr Publikum innerhalb weniger Minuten von einem bestimmten Standpunkt zu überzeugen, schwören auf die folgende Kommunikationsweisheit:

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„Tell them what you’re going to tell them, tell them, and tell them what you’ve told them.“

Auch wenn es sich ein wenig übertrieben anhören mag: Eure Zuhörer wissen nicht, worum es in eurer Präsentation gehen soll, sie haben sie nicht schon – wie ihr – dutzendfach überarbeitet und geprobt. Daher ist es wichtig, sie an die Hand zu nehmen, zu Beginn die wichtigsten Ziele des Vortrags zu nennen und am Ende zusammenzufassen, welche Haupt-Erkenntnisse sie mit nach Hause nehmen können. Die gesamte Präsentation bleibt ihnen so besser im Gedächtnis. Eine interessante Methodik zum Zeitmanagement bei Präsentationen bietet übrigens der japanische Pechakucha-Ansatz.

9. Nichts geht über einen emotionalen Schlussappell.

Gerade wenn Menschen dazu gebracht werden sollen, etwas Bestimmtes zu tun – mit „ja“ stimmen, einen Antrag unterschreiben, euch Geld bewilligen – ist es wichtig, an ihre Emotionen zu appellieren. Wenn ihr einen sehr fachlich orientierten Vortrag gehalten und euch auf der Ebene abstrakter Zahlen und Argumente bewegt habt, ist es daher besonders wichtig, zum Schluss noch einmal die Gefühlsebene zu bedienen. Aber Vorsicht: Drückt nicht plump auf die Tränendrüse, ohne einen Bezug zur bisherigen Präsentation herzustellen. Im Idealfall schließt ihr mit einem persönlichen Beispiel oder einer Geschichte, die die Hauptaussagen eures Vortrags zusammenfasst und eine authentische Grundlage für euren Schlussappell liefert.

10. Vor dem Vortrag: Übung macht den Meister.

Dieser Tipp wäre eigentlich ein No-Brainer – wenn ihn nicht so viele Leute trotzdem konstant ignorieren würden. Denn meistens werden bevorstehende Präsentationen letztlich nicht ernsthaft „geprobt“ – wird schon schiefgehen, nicht wahr? Wer so denkt, schneidet sich aber ernsthaft ins eigene Fleisch. Leute, die ihren Vortrag mehrfach durchspielen, haben deutlich seltener Blackouts, verhaspeln sich weniger und haben weniger Probleme damit, die richtigen Worte zu finden. Wer die Präsentation zusätzlich vorher im kleinen Kreis vor Kollegen oder Freunden gehalten hat, minimiert inhaltliche Fehler und logische Brüche. Die Zuhörer danken es mit Wohlwollen.

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Letztes Update des Artikels: 27. August 2021.

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12 Kommentare
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Dein t3n-Team

Rico Weigand

Danke Lea,

dieser Artikel kam jetzt genau richtig zum Präsentationsteil meiner Abschlussprüfung.

Antworten
Florian Gründel

Und mit diesen 10 Tipps klappt es dann auch mit der Technik: http://www.akademie.de/wissen/technik-tipps-vortrag

Antworten
Bernd Hagemann

Hallo Florian,
deine zehn Punkte betreffen den technischen Teil und sind sicher wichtig. Allerdings: Wenn die Technik ausfällt, sollte der Mensch weitermachen (können). Und dabei hilft dann auch keine noch so ausgefuchste Technik. Da hilft nur Kommunikations-Kompetenz.
Gruß Hagber

Antworten
Hagber

So, so, da sollen also Wiederholungen dabei helfen, das verblödete Publikum zu überzeugen (Punkt 8)? Wie doof ist das denn? Wer es nicht schafft, seine Aussagen so klar zu machen, dass ständiges Wiederholen überflüssig ist, hat vorn nichts zu suchen! Auch wenn die anderen neun Punkt erfüllt werden.

Antworten
Lea Weitekamp

Hey Hagber!

Naja, um seine Aussagen klar zu machen, gehört es eben dazu, sie im Kern zu wiederholen … Das hat nichts damit zu tun, dass man sein Publikum für blöd hält. Und es geht auch nicht um ständiges Wiederholen. In Essays oder Buchkapiteln etc. gibt es in der Regel auch ein Fazit, das die Kernaussagen noch mal abruft. Nichts anderes sollte auf der Tonspur passieren – als Service gegenüber dem Publikum, sozusagen.

Beste Grüße aus der Redaktion
Lea

Antworten
Hagber

Hallo Lea,

das klingt schon ein wenig vernünftiger, als dieses Zitat und die ultimative Aufforderung, das Publikum ständig mit Wiederholungen zu nerven! Gegen ein kurzes Fazit gibt es nur wenig Einwände. Aber bitte nur mit Fingerspitzengefühl und auch nur da, wo es wirklich – nach dem aktuellen Feedback durch das Publikum!!! – wichtig und deshalb ggf. notwendig ist. Ich denke: Wer es nicht schafft, ohne Wiederholungen auszukommen, hat eben seine Ideen/ Gedanken, etc. in der Präsentation nicht genügend klar dargestellt. Dann hilft auch eine Wiederholung nichts. Deshalb: Als generellen Vorschlag für eine Vorgehensweise halte ich den Punkt 8 nach wie vor für grundlegend falsch!

Beste Grüße
Hagber

ktrek

wischi waschi.
eine website, die es nicht einmal ermöglich den unsinn den sie darstellen zu speichern oder drucken ist woll so unnötig

Antworten
BusinessNavigatoren

Und so könnt Ihr die Rede aus dem Stand halten. Mit ein wenig Übung ganz einfach. http://www.akademie.business-navigatoren.de/vortrag-halten-technik/

Antworten
Silvia

Sehr wichtige Tipps! Selbst der beste Redner macht den ganzen Effekt für sein Publikum schnell kaputt, wenn das visuelle Erlebnis nicht stimmt. Es bringt daher nichts, nur Experte auf einem Gebiet zu sein. Man sollte schon wissen, wie man diese Kenntnisse auch gut präsentiert.

Antworten
Bernd Hagemann

@ Silvia. Du hast vollkommen Recht! Allerdings nur, wenn du die Assagen ausschließlich auf Präsentationen anwendest. Eine gute Rede (also ein Vortrag ohne Bildtechnik), lebt jedoch ausschließlich von der Präsenz des Vortragenden. Präsentieren (mit PowerPoint und Co.) ist für gute Redner eher eine rhetorische „Fingerübung“.

Gruß
Hagber

Antworten
Laura Urban

Ich hätte nie gedacht, dass 38 Prozent der vermittelten Informationen von Tonfall und Stimme bestimmt werden bei einem Vortrag und nur sieben Prozent von den Worten. Meine beste Freundin bekommt bei Vorträgen immer eine sehr hohe, piepsige stimme. Ich werde ihr raten, es mal mit einer Stimmtherapie zu probieren, damit ihre Stimme vor Nervosität künftig nicht mehr so hochgeht.

Antworten
Bernd Hagemann

@ Laura,
auch wenn die Zahlen sicher in Deutschland (dem Land der Dichter und Denker) etwas anders aussehen, als in Nordamerika, woher diese Studie stammt, sind Stimme und Körpersprache wesentlich für Verständnis und Wirkung. Allerdings sollte ein guter Rhetorik-Trainer ein paar Tipps aus der Praxis im Werkzeugkoffer haben (und weitergeben können!), damit die Stimme deiner Freundin auch ohne Besuch beim Logopäden bei Präsentationen nicht piepsig wird. Wenn du einen Kontakt zu einen erfahrenen Trainer brauchst, sag‘ Bescheid!
Gruß
Hagber

Antworten

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