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Batterietanker: Dieses 140-Meter-Schiff ist ein schwimmender Akku

Stromtanker sollen künftig elektrische Energie über die Weltmeere transportieren. Die erste Generation bringt den Strom allerdings nur 300 Kilometer weit. Weitere Modelle sollen folgen.

2 Min.
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Der Tanker soll Strom über die Meere schiffen. (Grafik: PowerX)

Das japanische Unternehmen PowerX hat ein 140 Meter langes Schiff entworfen, das als riesige schwimmende Batterie fungieren soll. Der Batterietanker X soll das Strom-Äquivalent zu Öltankern darstellen und Strom aus erneuerbaren Quellen über das Wasser transportieren.

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Der Tanker X ist dabei ein Prototyp, heißt es auf der Website des Unternehmens. Er soll 240 Megawattstunden an Strom speichern können, allerdings geht es damit noch nicht sehr weit. Damit sich die Fahrt wirtschaftlich lohnt, soll der Tanker nicht weiter als 300 Kilometer fahren.

Mit der Entwicklung von effizienten Akkus soll sich auch die Reichweite der Stromtanker in Zukunft steigern. Erst mal muss sich aber der Prototyp beweisen können. Er soll 2025 gebaut werden und erste internationale Tests sollen 2026 beginnen.

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Verschiedene Tanker in Planung

Der Tanker X soll dabei nur ein Modell der Tanker-Reihe sein, wie New Atlas berichtet. Die Schiffe sollen in verschiedenen Größen für unterschiedliche Einsatzzwecke unterwegs sein. Das größte Modell ist ein Tanker mit einer Kapazität von zwei Gigawattstunden.

In einer Beispielrechnung zeigen sie, dass ein Stromtanker der Größe des Tanker X circa 4.190 Gigawattstunden Strom jährlich von Hokkaido nach Aomori liefert könnte. Das ist eine Strecke von rund 100 Kilometern. In dem Fall würde der Transport rund 0,17 Dollar pro Kilowattstunde kosten. Im Schnitt kostet Strom in Japan 0,25 Dollar pro Kilowattstunde.

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Warum nicht einfach ein Kabel legen?

Naheliegend ist auch die Frage, warum man nicht einfach ein Unterwasserkabel legen kann. Das scheint vor allem bei relativ kurzen Distanzen die effizientere Methode. PowerX merkt bei dem Thema an, dass Japan von tiefen Meeren umgeben ist und außerdem anfällig für Erdbeben.

Außerdem gebe es durch den Stromtransport mit Schiffen keine langen Ausfallzeiten, wie es der Fall wäre, wenn ein Unterseekabel beschädigt wird. Dazu bräuchte es für die Kabel kostspielige Infrastruktur wie Umspannwerke und Höchstspannungsanschlüsse.

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Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie sich die Stromtanker schlagen werden und ob sie sich als wirtschaftlich sinnvolle Methode zum Stromtransport herausstellen werden oder nicht.

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