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Bis 2025: Startup will Tankstelle für Satelliten bauen

Der Begriff „astronomische Spritpreise“ bekommt dank des Startups Orbit Fab bald eine völlig neue Bedeutung. Bereits ab 2025 will das Unternehmen geostationäre Satelliten im All betanken können. Kostenpunkt: schlappe 20 Millionen US-Dollar pro Tankfüllung!

Von Hannah Klaiber
2 Min.
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Ein Entwurf der Satellitentankstelle der Zukunft. (Grafik: Orbit Fab)

Raumschiffe und Satelliten, denen der Treibstoff ausgeht, könnten schon im Jahr 2025 der Vergangenheit angehören. Ein Startup namens Orbit Fab will es bis dahin möglich machen, Tankstellen zu bauen, mit denen im All Kraftstoff nachgetankt werden kann. Das berichtet Spacenews unter Berufung auf Orbit Fab.

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Einen Preis für die Tankfüllung soll es auch schon geben: Stolze 20 Millionen US-Dollar muss man hinlegen, um an einer Art Depot im All Halt zu machen und den Treibstoff mittels eines kleinen Shuttles aufzutanken. 100 Kilogramm Hydrazin bekommt man für das Geld, ein Kraftstoff, der bei den meisten Satelliten zum Einsatz kommt.

Entsprechend leistungsfähige Raumfahrzeuge sollen zudem an das Depot andocken können, um Treibstoff für Satelliten und andere Fahrzeuge aufzunehmen, berichtet Spacenews.

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Tankvorgang soll Lebensdauer der Satelliten verlängern

Etwa 35.000 Kilometer über der Erde und ungefähr 300 Kilometer über den geostationären Satelliten soll sich die Satellitentankstelle laut Orbit Fab in Zukunft befinden. Mit diesem Vorgang erhofft sich das Unternehmen, die Lebensdauer der Satelliten zu verlängern und den Weltraumschrott zu reduzieren.

Mitbegründer und Chief Development Officer Jeremy Schiel erklärt, Regierungsbehörden wie das US-Militär und die Nasa hätten bereits „ausdrückliches Interesse“ an den All-Tankstellen bekundet. Er sagt auch, dass das Design des Tanklagersystems „im Grunde fertig“ sei und dass das Unternehmen jetzt am Design seiner Tankshuttles arbeite.

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Spacenews zufolge sei es für Orbit Fab einfacher, einen einheitlichen Preis zu nennen, weil es sich um eine Umlaufbahn für sehr viele Satelliten handle. „Wir nehmen zuerst den einfachen kommerziellen Preis für geostationäre Satelliten in Angriff und arbeiten uns dann nach unten“, so Schiel.

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Astroscale, ein Unternehmen für die Entfernung von orbitalen Trümmern, ist der einzige Kunde, der sich öffentlich für den Satellitenbetankungsdienst angemeldet hat. Orbit Fab hat sich verpflichtet, 1.000 Kilogramm Xenon-Treibmittel zu liefern, um die Life-Extension-In-Orbit (Lexi)-Satelliten von Astroscale aufzufüllen, die im Weltraum betankt werden könnten und 2026 in den geostationären Orbit starten sollen.

Spezielles Interface soll Andocken der Satelliten ermöglichen

Diese Satelliten und andere Raumschiffe müssten Rafti-Ports (Rapidly Attachable Fluid Transfer Interface) von Orbit Fab enthalten, um anzudocken und den Tank füllen zu können. Raumfahrzeuge, die sich derzeit in den geostationären Umlaufbahnen befinden, haben keine Rafti-Ports. Hier wird Orbit Fab einen anderen Weg für den Tankvorgang finden müssen.

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