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Fundstück

Dieser digitale Kalender ist so groß wie ein Office-Monitor – und kostet 600 Dollar

27 Zoll, 1.440p – das klingt nach einem Monitor fürs Homeoffice. Tatsächlich könnt ihr an den Skylight Calendar Max aber keinen Computer anschließen. Das Gadget soll dennoch einen Platz in euerem Leben einnehmen.

2 Min.
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Der Skylight Calendar Max soll in der Wohnung nicht weiter auffallen. Das Kabel verrät ihn jedoch. (Foto: Skylight)

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Die Tochter muss zum Fußballtraining, der Sohn hat Gitarrenunterricht, dazwischen ist noch ein wichtiges Arbeitsmeeting und für abends haben sich die Schwiegereltern angekündigt. Da soll noch einer den Überblick behalten. Skylight will helfen. Das Unternehmen baut smarte Displays, die den Familienkalender anzeigen. Der neueste Zugang ist der Skylight Calendar Max (oder kurz: Cal Max). Er kostet 599,99 US-Dollar.

Tech soll Interieur treffen

Für das Geld bekommt man einen 27 Zoll großen Bildschirm, der Inhalte mit 2.560 mal 1.440 Bildpunkten anzeigt und Spiegelungen reduzieren soll. Das entspricht der Ausstattung eines handelsüblichen Büromonitors. Allerdings dürfen Kund:innen beim Kauf wählen, was besser zum Interieur passt. Soll die Technik in einem Plastik- oder einem Aluminium­rahmen sitzen? Letzteres kostet 30 Dollar Aufpreis.

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Laut Skylight soll das Design die Einrichtung aufwerten und das Gerät nicht zu technisch aussehen lassen, daher die abgerundeten Ecken. Gut versteckt sind die zwei Lautsprecher mit je vier Watt. Wozu sie gut sind, verrät der Hersteller allerdings nicht.

Bei aller schicken Optik schaut ein Kabel allerdings immer heraus. Denn Strom braucht der Kalender ja, um Inhalte anzuzeigen. Immerhin dürfen Nutzer:innen aber wählen, ob der Bildschirm im Porträt- oder im Landscape-Modus an die Wand kommt.

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Etwas mehr als ein Kalender

Der Cal Max arbeitet mit den wichtigsten digitalen Kalendern zusammen, darunter Google Kalender, Outlook und iCloud Kalender. Weil das Gerät einen Touchscreen hat, könnt ihr eure Termine direkt darüber synchronisieren. Alternativ bietet Skylight auch eine App an.

Nebenher bietet der Cal Max noch einige Funktionen mehr an. So lassen sich To-do- und Einkaufslisten und Aufgaben anlegen, anzeigen und abhaken. Außerdem kann der Bildschirm das Wetter anzeigen. Gut mitgedacht hat Skylight bei den Tageszeiten. Weil nachts ohnehin niemand auf den Kalender schaut, geht das Gerät in den Schlafmodus und erwacht jeden Morgen zur selben Uhrzeit.

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Die Frage ist: Wer braucht das? Laut Hersteller ganz schön viele. Skylight beruft sich jedoch nicht auf Verkaufszahlen, sondern orientiert sich an den erledigten Aufgaben. 2023 hätten Kund:innen über zehn Millionen Aufgaben über die Geräte des Unternehmens erledigt. (Dass das Unternehmen das weiß, wirkt allerdings etwas gruselig.) Außerdem hätten sich immer wieder Ehepaare bei Skylight gemeldet und die Geräte als Eheretter bezeichnet. Ob das stimmt, lässt sich ebenfalls nicht nachvollziehen.

Die Alternativen

Derzeit kann man den Skylight Cal Max nur vorbestellen. Ab Juni soll es den riesigen Kalender in den USA zu kaufen geben. Ob Skylight irgendwann expandiert, ist unklar. Traurig sein müsst ihr nicht, immerhin gibt es hierzulande Alternativen zu kaufen, die nicht nur günstiger sind, sondern auch einen größeren Funktionsumfang bieten.

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Ein smarter Bildschirm hängt an einer Wand.

Amazons Echo Show 15 kann ebenfalls Kalender anzeigen, aber auch das Smarthome steuern oder Videos abspielen. (Foto: Amazon)

Kalender lassen sich etwa auch mit dem Amazon Echo Show 15* synchronisieren. Das Gerät bietet zwar nur einen 15 Zoll großen Bildschirm, kostet dafür aber auch nur 249 Euro, zeigt ebenfalls das Wetter an, spielt mit dem richtigen Abo Musik und auch Videos ab. Wer es vor allem mit Google hält, findet mit dem Nest Hub* ein ähnliches, aber noch kleineres Gerät. Hier liegt der Fokus auf dem Google Kalender. Kostenpunkt: 99,99 Euro.

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