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6 Investoren empfehlen: Diese Startups solltest du 2023 im Blick haben

Was bringt das neue Jahr für die Startup-Szene? Welche Unternehmen sollte man 2023 auf dem Schirm haben? Wir haben uns bei denen umgehört, die sich täglich mit dem Einschätzen der Zukunft beschäftigen: Investor:innen.

Von Insa Schniedermeier
4 Min. Lesezeit
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Sebastian Stietzel, CEO und Gründer der Marktflagge GmbH, findet Motionlab aus Berlin besonders spannend. (Foto: Marktflagge GmbH)

2022 war ein schwieriges Jahr für die Startup-Szene. Massenentlassung nach Massenentlassung machte Schlagzeilen, Unternehmensbewertungen wurden nach unten korrigiert, VC-Runden platzten oder kamen gar nicht erst zustande.

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Robin Haak, Founder von Robin Capital, sagt: „Wir befinden uns in einer ‚digitalen‘ Katharsis, in einer Bereinigung von privaten und Börsen-Bewertungen und das ist gut so.“ Für ihn beginnt gerade ein neuer Zyklus.

„Ich persönlich finde spannend, wie Firmen sich gerade neu aufstellen, neu erfinden oder effizienter ausrichten. Jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen. Die besten Jahre stehen uns (Wagniskapitalgebern) noch bevor“, so Haak. Zu erwarten seien Gründungen in Bereichen wie Ed-, Health- und Climate-Tech, ebenso wie im AI-Bereich.

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Doch welche Unternehmen werden im neuen Jahr konkret zu den Gewinnern gehören? Auf welches Pferd sollte man setzen? Wir haben uns bei denen umgehört, die sich täglich mit dem Einschätzen der Zukunft beschäftigen: Investor:innen. Hier sind ihre Antworten.

Disclaimer: Die Investor:innen haben selbst in die Startups investiert, die sie empfehlen.

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Robin Haak, Founder von Robin Capital

„Ich finde die Firma Frontify besonders spannend. Frontify vereinfacht das Brand-Management in einer Plattform und hilft Firmen dabei, ihre Marke in einer Software global zu führen. Das löst nicht nur ein Problem, sondern spart KMU und ebenso großen Firmen massiv Kosten ein. Ich bin mir sicher, Frontify steigt damit 2024/2025 zum Unicorn auf.“

Robin Haak, Founder von Robin Capital. (Bild: Robin Haak)

Robin Haak, Founder von Robin Capital. (Foto: Robin Haak)

Sascha Günther, Partner Vorwerk Ventures

„Meiner Meinung nach ist Rex ein sehr spannendes Unternehmen und sollte auf keiner Watchlist fehlen. Denkt man als Tierbesitzer an den Tierarztbesuch, so ist dieser häufig mit Stress für das Tier und den Besitzer assoziiert: Überlastete Tierärzte, keine digitalen Prozesse, unsauberes Ambiente. Genau hier setzt Rex an.

Als Tierarztpraxis der Zukunft definiert Rex das Patientenerlebnis neu. Die eigens betriebenen Praxen sind mit dem neuesten Equipment ausgestattet, die Praxisprozesse sind mithilfe von Technologie optimiert, und die moderne Inneneinrichtung schafft ein angenehmes Umfeld.

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Im kommenden Jahr werden neben der ersten Praxis in Berlin-Friedenau noch weitere Praxen in Berlin eröffnet. Damit schafft es Rex als erste Tierarztpraxis, die Versorgung der Tiere mithilfe modernster Technologie auf ein neues Level zu bringen.“

Sascha Günther, Partner bei Vorwerk Ventures. (Bild: Vorwerk Ventures)

Sascha Günther, Partner bei Vorwerk Ventures. (Foto: Vorwerk Ventures)

Sebastian Stietzel, CEO und Gründer der Marktflagge GmbH

„Die geopolitischen und ökologischen Entwicklungen des Jahres 2022 haben der Welt gezeigt, welchen Einfluss Ressourcenknappheit auf die wirtschaftliche Entwicklung und damit auch auf den Wohlstand haben kann. Schnell wurde offensichtlich, dass nicht alle guten Ideen Schwankungen der Performance vertragen können.

Vielversprechende Investments in 2023 sind damit für mich jene, die einen langfristigen Megatrend verfolgen. Dazu gehören Unternehmen, die an innovativen Lösungen für die Fachkräftegewinnung und -sicherung arbeiten, solche die sich mit neuartigen Lösungen für die Mobilitätswende oder auch der Energieversorgung beschäftigen und nicht zuletzt die Lebensmittelentwicklungen rund um den Ersatz von Fleischprodukten.

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In allen diesen Bereichen habe ich vor allem Plattformunternehmen im Blick, welche die Kräfte von Start- und Grownups unter einem Dach vereinen sowie Potenziale einer Post-Merger-Integration nutzen. Dort werden sich zukünftig auch Unternehmen wiederfinden, die bisher erfolgreich agiert haben, langfristige Chancen haben, es aber durch Pandemie und Versorgungskrise nicht mehr alleine schaffen. Für ein spannendes Hardtech-Innovator-Space-Investment halte ich das Motionlab aus Berlin.“

Sebastian Stietzel, CEO und Gründer der Marktflagge GmbH. (Bild: Marktflagge GmbH)

Sebastian Stietzel, CEO und Gründer der Marktflagge GmbH. (Foto: Marktflagge GmbH)

Xavier Sarras, Founding Partner bei 4P Capital

„Für mich ist Ewor besonders spannend für 2023 und darüber hinaus. Ewor kann Europas einflussreichste Bildungsschmiede und aktivster Accelerator für Impact-Founder werden. Das Ewor-Team ist sehr komplementär und die Gründer:innen bringen beeindruckenden Track Records als Unternehmer:innen mit. Mit einer starken Vision von Unternehmertum als Motor für Innovation, Fortschritt haben sie eine starke die Antwort auf Krisen, denen wir als Menschheit gegenüberstehen.“

Xavier Sarras, Founding Partner bei 4P Capital. (Bild: 4P Capital)

Xavier Sarras, Founding Partner bei 4P Capital. (Foto: 4P Capital)

Caroline Heil, CEO von The New Meat Company (TNMC)

„Für uns als New Meat Company ist das Berliner Startup Eatplants besonders spannend: Eatplants produziert vegane Saucen und Fertiggerichte in Gläsern und im Januar kommt eine Produktreihe mit veganer Curry-Wurst und Geschnetzeltem in Gläsern auf den Markt. Daneben ist Eatplants sehr stark im Bereich Digitalisierung mit eigenem Onlineshop und App unterwegs.

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Eatplants ist im Dezember Teil unserer TNMC-Plattform geworden. 2023 wollen wir gemeinsam die Teller erobern und auch in den aktuellen Krisenzeiten mit Krieg und Energiekrise alle daran erinnern: Klimawandel ist real. Unsere Ernährung ist der einfachste Weg, wie wir einen Beitrag zum Schutz unserer Erde leisten können.

Mit Eatplants wollen wir in 2023 außerdem zeigen: Unsere Investment- und Plattformstrategie funktioniert und nur gemeinsam können wir als Startups und Unternehmen nachhaltig wachsen und im Markt bestehen.“

Caroline Heil, CEO von The New Meat Company. (Bild: TNMC)

Caroline Heil, CEO von The New Meat Company. (Foto: TNMC)

Stefan Huppertz, Geschäftsführer von E-On One

„Für mich sind es gerade die Tech-Startups, die schnell skalierbare Lösungen mit konkretem Mehrwert für die Probleme der Energiewende bieten. Beispielsweise zur besseren Einbindung von erneuerbaren Energieanlagen, Ladesäulen oder Wärmepumpen. Durch die Energiekrise wird der Bedarf für solche Lösungen in 2023 noch einmal massiv wachsen.

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Das Scale-Up, in dem ich hier das größte Potenzial für einen Impact in der weltweiten Energiewende sehe, ist Envelio. Envelio hat eine digitale Plattform für Smart-Grid-Anwendungen entwickelt. Dabei können auf Basis eines digital twins selbst die komplexesten Prozesse im Stromsystem simuliert und komplett digitalisiert werden.

Das beschleunigt zum Beispiel den Netzanschlussprozess von erneuerbaren Energien enorm. Damit löst Envelio eine der Haupt-Herausforderungen in Europa und wird hier in naher Zukunft global skalieren.“

Stefan Huppertz, Geschäftsführer von E.ON One

Stefan Huppertz, Geschäftsführer von E.ON One. (Foto: E-On One)

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