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90 Prozent des Online-Contents könnten bis 2026 KI-generiert sein

Wie viel im Internet ist menschengemacht – und wie viel KI-basiert? Europol bringt interessante Zahlen auf den Tisch und spricht Gefahren an, die daraus entstehen.

Von Christian Bernhard
1 Min.
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Die Zukunft des Internets wird immer stärker KI-basiert sein. (Bild: Shutterstock/ R. Classen)

Europol, die Polizeibehörde der Europäischen Union mit Sitz im niederländischen Den Haag, hat eine interessante Zahl zur Zukunft des Internets präsentiert.

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„Experten schätzen, dass bis zum Jahr 2026 bis zu 90 Prozent der Online-Inhalte synthetisch sein könnten“, heißt es in dem Bericht. Die Erklärung bezüglich synthetischer Medien kommt gleich hinterher: Synthetische Medien seien Videos, Texte, Bilder und Audio, die mit KI verändert oder komplett neu erzeugt werden.

Stichwort Deepfake

Das Schlagwort dazu, das auch im Titel des Europol-Berichts präsent ist, lautet: Deepfake. Dieser Begriff steht für das Fälschen oder Ändern von Video- oder Audioinhalten mithilfe künstlicher Intelligenz (KI). Der Spruch „Glaube nicht alles, was du im Internet siehst“ bekommt durch diesen Bericht eine neue Wertigkeit.

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In den meisten Fällen würden synthetische Medien zur Verbesserung von Dienstleistungen oder in Spielen eingesetzt, heißt es in dem Bericht, aber die Zunahme synthetischer Medien unter Berücksichtigung verbesserter Technologie habe auch zu „Desinformationsmöglichkeiten“ geführt.

Politik und Strafverfolgungsbehörden gefordert

Europol beschreibt diese Gefahr ganz konkret: Synthetische Medien seien in der Lage, Ereignisse zu zeigen, die nie stattgefunden haben, Ereignisse falsch darzustellen oder die Wahrheit zu verzerren.

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Der 23-seitige Bericht mit dem Titel „Strafverfolgung und die Herausforderung von Deepfakes“ kommt zu dem Fazit, dass die Gesetzgeber:innen tätig werden müssen, um den Deepfake-Bedrohungen wirksam begegnen zu können. „Politik und Strafverfolgungsbehörden müssen ihre aktuellen Richtlinien und Praktiken neu bewerten und anpassen, um auf die neue Realität vorbereitet zu sein“, findet Europol.

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Auch Social-Media-Konzerne in der Pflicht

Die Polizeibehörde nimmt aber auch die großen Social-Media-Konzerne in die Pflicht: Diese sollten eine „größere Rolle“ bei der Identifizierung und Entfernung von Deepfake-Inhalten von ihren Plattformen spielen, fordert sie.

Zudem hofft Europol auf den Informationseffekt. Je mehr die Öffentlichkeit über Deepfakes informiert werde, desto präsenter sei das Thema. Damit würden die Auswirkungen auf Staaten, Organisationen und jede:n Einzelne:n deutlicher und könnten so besser adressiert werden.

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