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Actionsflow statt IFTTT: Kostenlose Alternative setzt auf GitHub Actions

Nachdem Zapier und IFTTT kostenpflichtig geworden sind, hat Entwickler Owen Young kurzerhand eine Alternative entwickelt. Die heißt Actionsflow, kostet nichts und setzt auf GitHub Actions.

2 Min. Lesezeit
Actionsflow will IFTTT ersetzen. (Grafik: Katerina Limpitsouni / Undraw)

Actionsflow ist ein Dienst, der auf dem Prinzip der Web-Verarbeiter IFTTT und Zapier beruht, also nach Triggern Ausschau hält und sie dann in Aktionen umsetzt. Das kann eine Menge Arbeit ersparen und erlaubt automatisierte Abläufe auch da, wo die Dienste, die zusammenarbeiten sollen, keine native Schnittstelle für die Zusammenarbeit anbieten. So könnten etwa RSS-Feeds automatisch vertwittert werden oder Songs, die ihr in Youtube liked, könnten in Spotify einer Playlist zugefügt werden.

Entwickler würden sich eventuell eher dafür interessieren, bestimmte Reddit-Topics auf ihren Telegram-Account geschickt zu bekommen. Gute Nachrichten: Actionsflow vom Freelancer Owen Young kann schon jetzt genau solche – sagen wir – nerdigen Aufgaben erledigen. Genau genommen könnte Actionsflow auch Mainstream-Aufgaben übernehmen, nur müssen die dafür erforderlichen Trigger und Actions erst geschrieben werden.

Beispiel.yml (Screenshot: t3n)

Actionsflow setzt auf GitHub Actions und Webhooks. Das bedeutet zweierlei. Zum einen können nahezu alle Aktionen aus GitHub Actions für die eigenen Workflows genutzt werden. Zum anderen werden die Arbeitsabläufe im Actions-Format, also als YAML-File geschrieben. Workflows werden dabei als GitHub-Repository angelegt. Im Rahmen der Scheduled Events, wie sie GitHub Actions bietet, kann der einmal definierte Workflow alle fünf Minuten gestartet werden.

Leichter Einstieg durch Beispiel-Abläufe

Der Einstieg in Actionsflow wirkt auf den ersten Blick sperrig. Dabei hat Owen Young sich wirklich alle Mühe gegeben, die Schwellen so niedrig wie möglich zu halten. Für den Start empfiehlt es sich, die Beispiel-Workflows aus der Awesome-Actionflows-Liste durchzugehen. Darunter findet sich etwa ein Workflow mit dem ihr RSS-Feed-Einträge als Tweets oder eine Slack-Nachricht bei Erhalt eines Tweets absetzen könnt. Eine Handvoll weiterer Beispiel-Workflows helfen euch auf Touren zu kommen.

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Auch Trigger und Actions stellen Owen Young und die ersten Kollaborateure schon bereit. Wenn die Dynamik so bleibt, könnte sich Actionsflow auch für Nichtentwickler zu einer IFTTT-Alternative entwickeln. Developer sollten ohnehin schon jetzt schauen, was so alles geht – und zum wachsenden Bestand an Triggers, Actions und Workflows beitragen.

Passend dazu: IFTTT Pro: Automatisierungsdienst startet kostenpflichtiges Angebot

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