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IFTTT

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Der seit 2010 laufende Dienst IFTTT(„If This Then That“)  wurde von Linden Tibbets ins Leben gerufen. Er ermöglicht seinen Nutzern die bedingte Verknüpfung von Webanwendungen. Dieser Vorgang wird als das Erstellen von Rezepten (engl. recipes), den sogenannten Applets, bezeichnet. Ihnen kann ein Auslöser und eine entsprechende Aktion zugewiesen werden.

Wie funktioniert IFTTT im Detail?

IFTTT hat viele namhafte Partner, die beim Diensteanbieter sogenannte Services bereitstellen. Jeder Service kann dabei Auslöser- und Aktions-Bausteine zur Verfügung stellen. Ein solcher Auslöser kann eine bestimmte Uhrzeit, ein Ort, an dem du dich befindest oder auch der veröffentlichte Post auf einer Social-Media-Plattform sein.

Beim Erstellen eines Applets können nun zwei solcher Bausteine beliebig kombiniert werden. Du kannst dir auch eine persönliche Sammlung von verschiedenen Applets zusammenstellen. Dadurch können all deine digitalen Dienste und elektronischen Geräte miteinander vernetzt werden.

Jedes erstellte Applet kann auch von anderen Nutzern gefunden werden. Das ermöglicht dir, auch Applets anderer Ersteller zu entdecken und zu nutzen sowie deine mit anderen zu teilen.

Das alles und mehr ist möglich

Mit den Applets können alle möglichen Szenarien realisiert werden: Füge Youtube-Songs, die du magst, zu einer Spotify-Playlist hinzu, schalte dein Licht bei Sonnenuntergang oder wenn du nach Hause kommst an, schalte dein Handy auf stumm, wenn du ein Meeting hast. Mit IFTTT können auch Web-Services mit Amazons Alexa verbunden werden, die normalerweise nicht kompatibel sind: Mit bestimmten Regeln können beispielsweise Verbindungen zum Google Kalender, Todoist oder Wunderlist hergestellt werden. Zum automatischen Speichern von Anhängen oder synchronisieren von Fotos kann IFTTT auch mit Dropbox verknüpft werden. Einige der spannendsten Möglichkeiten dürften wohl die Services rund ums Smarthome bieten. Wird das Wetter schlecht und es draußen dunkler, kann die Helligkeit des Lichts hochgedreht werden oder der LED-Schlauch kann bei einer ankommenden Whatsapp-Benachrichtigung in einem passenden Grün blinken. Man könnte sagen, IFTTT lässt dich das Internet of Things einfach nach Hause holen. Der Kreativität sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Insgesamt kann der Dienst bereits über 600 Services verschiedener Partner anbieten.

Wie lässt sich IFTTT nutzen?

IFTTT umfasst neben seinem webbasierten Service auch Apps für Android und iOS. Wer eine App nutzt, erhält auch Zugang zu neuen Bausteinen. So kann beispielsweise auf bestimmte Benachrichtigungen, das Verbinden des Smartphones mit einem WLAN-Netzwerk oder das Anpassen der Lautstärke zugegriffen werden.

Hast du dir eine Applet-Sammlung aufgebaut, kannst du im „Activity“-Tab die ausgeführten Applets untersuchen. Die Timeline zeigt dir aber auch die nicht korrekt ausgeführten Rezepte, zum Beispiel wenn IFTTT eine smarte Lampe nicht erreichen kann, an.

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