Ratgeber

IoT-Plattformen für Heimautomation: So wird alles automatisch smart

Die smarte Steckdose schaltet automatisch einen Ventilator ein, wenn es zu heiß ist. (Foto: Eve Systems)

Ob Philips-Hue-Lampen, Sonos-Lautsprecher oder die smarte Alexa-Steckdose ­– so richtig intelligent ist das Internet of Things (IoT) erst dann, wenn es automatisch weiß, was zu tun ist. IoT-Plattformen für Heimautomation erledigen das. Welche kann was? Ein Vergleich.

Es ist doch schon vieles smart. Wozu dann jetzt noch die Technik mit IoT-Plattformen von Amazon Alexa, Apple Homekit, IFTTT, Conrad Connect, Yonomi oder Olisto „automatisieren“? Weil es bequemer ist. Denn mit IoT-Plattformen schalten sich Geräte zu rechten Zeit von alleine an und aus. Ein Zutun des Nutzers ist nicht nötig. Stattdessen reagiert ein Gerät als sogenannter Aktor auf einen festgelegten Auslöser. Dabei handelt es sich um um einen Sensorwert, etwa eine registrierte Bewegung, die Temperatur oder die Luftqualität. Auch eine Standortabfrage (Geofencing) lässt sich dazu heranziehen, etwa, wenn sich Nutzer laut Smartphone-GPS dem Haus nähern oder sich davon entfernen. Das erlaubt Automationen im Sommer wie „Es ist über 25 Grad, also schalte den Ventilator an“, oder im Winter wie „Das Fenster ist auf, also schalte die Heizung aus“. Neben smarten Geräten binden einige IoT-Plattformen sogar Webservices wie Google-Tabellen und Slack ein.

In der Cloud laufen die Fäden von IoT-Plattformen zusammen

Für eine reibungslose Steuerung innerhalb des Hauses und aus der Ferne verknüpfen die hier vorgestellten IoT-Plattformen alle Geräte über die Cloud. Egal, ob es sich dabei um Leuchtmittel, Lautsprecher, Thermostate, Sicherheitskameras, Alarmanlagen, Rauchmelder oder Steckdosen handelt. Daher könnte der Begriff des Internet der Dinge nicht treffender sein.

Von IoT-Plattformen sprechen die Anbieter aber auch deshalb lieber, weil immer mehr Anwendungszwecke über das Smarthome hinaus gehen und sich beispielsweise auf Outdoor-Aktivitäten oder bis ins Büro erstrecken. Wer beispielsweise seinen Fitness-Tracker mit Google-Tabellen verknüpft, kann sich mit Freunden messen – unabhängig von der verwendeten Gadget-Marke. Und smarte Schlösser im Team mit dem Google-Kalender erleichtern das Verwalten und Schließen der Besprechungsräume.

Natürlich betonen alle Plattform-Betreiber, dass sie die Privatsphäre und die Daten ihrer Nutzer schützen. Wie zuverlässig sie das tun, lässt sich aber nicht prüfen. Da praktisch alle populären Smarthome-Geräte in der Cloud arbeiten, macht das aber keinen großen Unterschied mehr. Ein gewisses Grundvertrauen ist in jedem Fall eine Voraussetzung.

So unterscheiden sich IoT-Plattformen

Alle folgenden IoT-Plattformen sind kostenlos. Deshalb schadet es nicht, mehrere auszuprobieren. Doch die Unterschiede sind groß. So geht jede Plattform den Spagat zwischen einfacher Bedienung und komplexen Funktionsumfang auf eigene Weise an. Manche lassen sich nur über das Smartphone einrichten, andere sind besser im Web zu konfigurieren. Außerdem variieren die kompatiblen Marken und Geräte je nach IoT-Plattform. In seltenen Fällen sind bestimmte Marken nur auf genau einer Plattform vorhanden. Das alles führt dazu, dass sich eine gut durchdachte Entscheidung lohnt. Denn nur die wenigsten wollen mit mehr als einer IoT-Plattform ihr Smarthome automatisieren.

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