Ratgeber

Alles über Starlink: Das musst du zu Elon Musks Satelliten-Internet wissen

Aktuelle Aufenthaltsorte der SpaceX-Satelliten. (Screenshot: findstarlink.com)

In den letzten Tagen konntet ihr die Starlink-Satelliten sogar mit bloßem Auge am Nachthimmel beobachten. Wir beantworten euch alle Fragen, die euch dabei vielleicht in den Sinn gekommen sind.

Die Zielsetzung des SpaceX-Projekts Starlink ist schnell erklärt. Starlink will einen globalen Breitband-Internetgürtel um die Erde legen und ist auf eine Flotte von zwischen 12.000 und 42.000 Satelliten konfektioniert.

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Die Satelliten sollen in relativ niedrigen Umlaufbahnen fliegen, Daten von Bodenstationen erhalten und untereinander per Laser weiterleiten. Das Satellitennetz soll vor allem den ländlichen Raum mit schnellem und gleichzeitig kostengünstigem Internetzugang versorgen.

Nach Angaben von SpaceX-Chef Elon Musk reichen für den Start des Angebots in den USA bereits 500 Satelliten. Mit zwischen 800 und 1.200 soll dann eine weltweite Abdeckung möglich sein. Jeder weitere Satellit brächte dann nur noch mehr Bandbreite für die individuelle Internetverbindung. Anders ausgedrückt: je mehr Satelliten im Orbit sind, desto schneller wird die Anbindung für den einzelnen Nutzer.

Die Zahl von 500 soll im Sommer 2020 erreicht sein. Dann will Starlink zunächst in den USA den Betrieb aufnehmen und Amerikanern leistungsfähige Internetverbindungen aus dem All liefern. Die Preise sollen im konkurrenzfähigen Rahmen liegen.

Was so einfach klingt, ist tatsächlich ein überaus komplexes Unterfangen. Wir haben ein paar Fragen zusammengetragen, die ihr euch wahrscheinlich ebenso stellt und liefern die Antworten. Schreibt gerne in den Kommentaren weitere Fragen auf. Wir erweitern den Beitrag gegebenenfalls.

Wer erlaubt denn so was? Was passiert mit dem Weltraumschrott und so weiter. Das Projekt ist so unvorstellbar groß, dass ihr schon eine Menge an Vorstellungskraft braucht, um es zu durchdringen. Wir gehen schrittweise vor.

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Dein t3n-Team

6 Kommentare
Zero
Zero

Der Weltraum ist ein rechtsfreier Raum? Hat nicht die NASA oder eine andere US-Institution vor einiger Zeit verlautbart, dass zumindest Rohstoffförderung im Weltraum durch diese genehmigt werden müsse?

Antworten
Ima
Ima

Interessant. Die Bundesnetzagentur hat hier für den Raum DE auch ein Wörtchen mit zureden … Diese vergibt nämlich die jeweiligen Frequenzen im Auktionsverfahren. Ähnlich wird das auch in anderen Ländern gehandhabt.

Auch interessant wäre die jeweilige Sendeleistung in Watt oder dBm – gibt es hierzu Details?
Vg

Antworten
Udo

Das wird in den USA enden, dort wird es als Hype starten. Dann fallen die ersten Satelitten aus, danach immer mehr. Dann versagt die Technik tagelang oder in „Hotspots“ sinkt die Rate.
Was ist denn schon ein Terrabyte

Wenn nicht zuviel Raketen das Ziel verfehlen. Nach Coron wird das Geld knapper

Antworten
Andrew
Andrew

Ich hoffe dass der Weltraumschrott sich baldmöglichst selbst zerstört und dann die nervösen Erkrankungen wieder abnehmen.

Antworten
Dorothee
Dorothee

Wo kommen die Milliarden her, die ein solches Projekt kostet?

Antworten
Engin
Engin

Wie wird die qalität und leistung beeinträchtigt wenn die laser verbindungen durch umwelteinflüsse wie regen,nebel oder schnee gestört werden

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