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Starlink: Website sagt dir, wann Elon Musks Satelliten-Kolonne vorbeifliegt

Aktuelle Aufenthaltsorte der SpaceX-Satelliten. (Screenshot: findstarlink.com)

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Keine Ufos, sondern Satelliten: Seit Monaten beobachten Menschen weltweit Elon Musks Starlink-Flotte am nächtlichen Himmel. Eine Website zeigt, wann die Satelliten bei dir vorbeifliegen.

Wie an einer etwas verrutschten Perlenkette aufgereiht ziehen sie über den nächtlichen Sternenhimmel – auch über Deutschland sind die vorbeifliegenden Lichtpunkte immer wieder einmal zu sehen. Längst ist klar, dass es sich dabei nicht um Ufos, sondern um Satelliten von Elon Musks SpaceX-Projekt Starlink handelt. Die Website findstarlink.com bringt jetzt mehr Klarheit in die Frage, wann und wo die Starlink-Satelliten zu sehen sein werden.

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Findstarlink: Website zeigt Position der Satelliten

Auf der Live-Karte kann man etwa verfolgen, wo sich die verschiedenen Starlink-Satelliten-Kolonnen gerade ungefähr befinden. Wer wissen will, um wie viel Uhr er selbst die Satelliten am Abend- oder Nachthimmel beobachten kann, kann unter dem Punkt „Find Starlink“ Land und Stadt eingeben, in der er sich gerade befindet. Dann wird übersichtlich angezeigt, wann die Starlink-Flotte an dem eigenen Standort zu sehen sein wird.

Außerdem ist angegeben, wie lange man voraussichtlich etwas sehen wird und von wo noch wo die Satelliten fliegen. Unterteilt sind auch die Daten mit guten und jene mit weniger guten Sichtverhältnissen. Auf Grundlage von User-Berichten trifft die Website auch eine vorläufige Einschätzung, ob die Starlink-Satelliten gut oder schlecht zu sehen sein werden.

Kritische Größe erreicht: Starlink-Projekt von Elon Musk nimmt Fahrt auf

Derzeit sind über 700 Satelliten der Starlink-Flotte im Orbit, 60 davon kamen erst kürzlich – am 6. Oktober 2020 – dazu, der Ausbau schreitet also stetig voran. Damit scheint SpaceX die selbstgesetzten Ziele zu erreichen, plante man doch, bis zum Sommer 500 Satelliten im Orbit zu haben. Demnächst könnte Elon Musk sein weltweites Satelliteninternet-Angebot also starten. Insgesamt sollen zwischen 12.000 und 42.000 Satelliten ins All gebracht werden – je mehr Satelliten, desto höher die Bandbreite des Internetangebots.

Neben der Freude über die mögliche Breitbandinternetversorgung auch in ländlichen und abgelegenen Gebieten hagelt es aber auch schon jetzt Kritik an dem Projekt. Denn die Arbeit von Astronomen wird durch die hellen Satelliten gestört. SpaceX soll daher schon an einem Dark-Satellite arbeiten, der durch eine spezielle Beschichtung weniger stark von der Erde zu sehen sein wird. Noch hat SpaceX aber keine Testergebnisse bekanntgegeben.

Übrigens: Nicht nur die SpaceX-Satelliten sind am Nachthimmel zu sehen. Auch die internationale Raumstation ISS lässt sich mit der richtigen Website von der Erde aus beobachten. Über den Menüpunkt „aktuelle Position“ könnt ihr außerdem live nachvollziehen, was die Astronauten aktuell aus der ISS sehen können.

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Ein Kommentar
Gert
Gert

Viiiiiiiieeeeeeel Werbung uns seeeeeehhhhhhrrr wenig Inhalt

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