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Amazon-Mitarbeiter planen Massenstreiks am Black Friday in 40 Ländern

Amazon-Mitarbeiter planen weltweite Massenstreiks. Damit fordern sie faire Bezahlung, das Recht, Gewerkschaften zu gründen und dass Amazon seine Steuern zahlt.

2 Min. Lesezeit
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Die Proteste sollen in rund 40 Ländern stattfinden. (Foto: Shutterstock / Mamunur Rashid)

Amazon-Mitarbeiter schließen sich am heutigen Black Friday (25. November), einem der geschäftigsten Tage im Jahr zusammen, um gegen Amazon zu protestieren. Dabei protestieren sie unter anderem für faire Bezahlung und das Recht, Gewerkschaften beizutreten.

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Die Bewegung nennt sich „Make Amazon Pay” und wird von rund 80 Gewerkschaften, Umweltaktivisten, Steueraufsichtsbehörden und anderen Gruppen und Organisationen koordiniert, wie Fortune berichtet. Die Streiks und Demonstrationen sollen in insgesamt rund 40 Ländern stattfinden.

Die Forderungen sind dabei vielfältig, die Proteste sollen erreichen, dass Amazon „seine Arbeiter fair bezahlt und ihr Recht respektiert, Gewerkschaften beizutreten, seinen gerechten Anteil an Steuern zahlt und sich zu echter ökologischer Nachhaltigkeit verpflichtet“.

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Eine weltweite Aktion

An der Aktion sind Amazon-Mitarbeiter aus Deutschland, den USA, Frankreich, Japan, Indien und mehr beteiligt. In Irland und Südafrika wollen Aktivisten direkt vor den Amazon-Hauptquartieren der Länder demonstrieren.

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„Während Arbeitnehmer auf der ganzen Welt mit dem Lebenshaltungskostenskandal zu kämpfen haben, zwingt Amazon trotz seiner enormen Gewinne seinen Arbeitnehmern echte Lohnkürzungen auf“, sagte Daniel Kopp, einer der Koordinatoren von Make Amazon Pay, in einer Erklärung.

„Es umgeht seine Steuern und seine CO2-Emissionen steigen in die Höhe. Angesichts des Lebenshaltungskostenskandals, der globalen Schuldenkrise und des Klimanotstands kommen wir zusammen, um Amazon zur Kasse zu bitten.“

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Amazon geht die Probleme an

Amazon selbst meldete sich zu den Protesten in einem Statement gegenüber Fortune zu Wort. In diesem sagt ein Sprecher des Unternehmens, dass Amazon die Probleme bereits angeht, die von den Protestierenden hervorgebracht werden.

„Wir sind zwar in keinem Bereich perfekt, aber wenn Sie sich objektiv ansehen, was Amazon in diesen wichtigen Angelegenheiten tut, werden Sie sehen, dass wir unsere Rolle und unseren Einfluss sehr ernst nehmen“, sagte der Sprecher.

„Wir erfinden und investieren erheblich in all diesen Bereichen, spielen eine bedeutende Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels mit der Verpflichtung des Climate Pledge, bis 2040 kohlenstofffrei zu sein, bieten weiterhin wettbewerbsfähige Löhne und großartige Leistungen und erfinden neue Wege, um unsere Mitarbeiter zu halten sicher und gesund in unserem Betriebsnetzwerk, um nur einige zu nennen.“

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Die Aktion „Make Amazon Pay” fand bereits im letzten Jahr statt. Hier waren allerdings „nur” 20 Länder beteiligt.

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