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USA: Amazon verklagt erstmals Anbieter wegen verkaufter Händler-Bewertungen

Amazon intensiviert seine Bemühungen gegen Onlinebetrug. Erstmals reichte der US-Konzern in den USA Klage wegen des Verdachts auf verkaufte Fünf-Sterne-Bewertungen ein.

Von Christian Bernhard
1 Min. Lesezeit
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Amazon geht nun erstmals gegen angeblich gefälschte Bewertungen vor. (Foto: Shutterstock / Worawee Meepian)

Amazon hat einen Mann und dessen Unternehmen in den USA verklagt, weil sie angeblich gefälschte Fünf-Sterne-Bewertungen verkauft haben. Damit sollten Dritthändler:innen gestärkt werden, die Produkte auf Amazon.com verkaufen.

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Amazon-Marke sei „befleckt“ worden

In der von Amazon eingereichten Klage heißt es laut der Nachrichtenwebseite Axios, dass der Mann und sein Onlinegeschäft Auctionsentinel.com gefälschtes „verifiziertes Feedback“ an Einzelhändler:innen verkauft und Rezensionen veröffentlicht haben sollen, um „die Feedback-Bewertungen der Verkäufer künstlich aufzublähen“. So würden Amazon-Kund:innen getäuscht und die Amazon-Marke „befleckt“, ist in der Klage zu lesen.

Die eingereichte Klage besonders, da sie die erste ist, mit der Amazon diesbezüglich gerichtlich aktiv wird. Sie ziele darauf ab, „gefälschte Bewertungsmakler“ zu stoppen, die versuchen sollen, Produktbewertungen durch die Veröffentlichung gefälschter Verkäufer:innen-Feedbacks zu manipulieren.

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Die Klage sei ein Teil umfassenderer Anstrengungen, gegen betrügerische Praktiken auf der Amazon-Website vorzugehen, erklärte das Unternehmen gegenüber Axios.

12.000 Mitarbeiter:innen für Betrugsbekämpfung eingestellt

In der 19-seitigen Klage werden dem Angeklagten Verstöße gegen das Verbraucherschutzgesetz sowie gegen die Vertragsbestimmungen von Amazon vorgeworfen. Ziel der Klage sei es, dem Angeklagten zu untersagen, zukünftige Rezensionen zu verkaufen, und frühere, bereits verkaufte Bewertungen sowie die daraus resultierten Gewinne zu identifizieren. Amazon fordert auch die Zahlung eines noch zu bestimmenden Schadensersatzes.

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„Der Versuch, Verkäufer-Feedback zu manipulieren, ist unfair gegenüber Kunden und ehrlichen Amazon-Verkaufspartnern“, sagte ein Amazon-Sprecher gegenüber Axios.

Amazon hat in der jüngeren Vergangenheit seine Bemühungen, gegen Betrug und Fälschungen vorzugehen, auf breiter Basis verstärkt. Im vergangenen Jahr verklagte der Konzern laut Axios mehr als 170 Einzelpersonen und Unternehmen wegen des angeblichen Verkaufs gefälschter Artikel auf seiner Website. Amazon habe mehr als 900 Millionen US-Dollar ausgegeben und rund 12.000 Mitarbeiter:innen eingestellt, um sich vor Betrug zu schützen, schreibt Axios.

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