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Amazon zahlt Geld für Zugriff auf deine Daten: Shopper Panel startet in Deutschland

Das bisher unter anderem in den USA und Großbritannien verfügbare Amazon-Programm Shopper Panel startet jetzt auch in Deutschland. Dabei zahlt Amazon Geld für Daten der Nutzer:innen. Hierzulande kommt das Programm in abgespeckter Form.

2 Min. Lesezeit
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Anzeigenüberprüfung: Amazon Shopper Panel in Deutschland gestartet. (Screenshot: Amazon, t3n)

Schon seit geraumer Zeit bietet Amazon unter anderem in den USA mit Shopper Panel ein Programm, bei dem Kund:innen Geld für eingescannte Kassenbons ihrer außerhalb der E‑Commerce-Plattform getätigten Einkäufe erhalten. Außerdem wird die Teilnahme an Umfragen entlohnt.

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Anzeigenüberprüfung: 2 Dollar für US-Nutzer

Ende 2022 wurde das Programm um die sogenannte Anzeigenverifizierung ergänzt. Dabei erhalten Nutzer:innen, die ihren kompletten Datenverkehr auf dem Smartphone über die Amazon-Server leiten – und überwachen – lassen, monatlich zwei US-Dollar.

Erklärtes Ziel von Amazon ist dabei herauszufinden, wie gut über Amazons Werbenetzwerk gebuchte Anzeigen im Internet funktionieren. Ähnliche Angebote hatten auch Facebook und Google am Start. Die Techkonzerne stellten diese aber aufgrund von Datenschutzbedenken wieder ein.

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Amazon bringt Shopper Panel nach Deutschland

Jetzt bringt Amazon das Shopper Panel nach Deutschland. Eine entsprechende Seite des Konzerns ist bereits im Aufbau, scheint aber noch nicht ganz fertig zu sein – worauf unter anderem zahlreiche Rechtschreibfehler, ins Leere laufende Links und seltsame Formulierungen hinweisen.

In Deutschland verzichtet Amazon laut eigenen Angaben auf das „Sammeln von Prämien durch das Teilen von Quittungen für Käufe außerhalb von Amazon.de“. Den Grund dafür nennt der Konzern nicht. Es dürfte aber mit den strengeren Datenschutzrichtlinien in Deutschland zusammenhängen.

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Laut den auf der Seite geteilten Screenshots bietet Amazon Nutzer:innen wohl die Möglichkeit, an Umfragen teilzunehmen und dafür Beträge zwischen 0,50 und 1,00 Euro zu kassieren.

Deutsche Nutzer erhalten 3 Euro für Datenzugriff

Für die oben schon angesprochene Anzeigenüberprüfung zahlt Amazon Nutzer:innen in Deutschland drei Euro pro Monat. Die Funktion lässt sich per Schieberegler aktivieren und soll sich auch „jederzeit“ wieder deaktivieren lassen.

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In der aktiven Zeit lassen Nutzer:innen ihren gesamten Datenverkehr am Smartphone – per VPN-Verbindung – über die Server von Amazon laufen. Amazon verspricht, die persönlichen Daten der Nutzer:innen sicher und „gemäß der Datenschutzerklärung von Amazon“ zu behandeln. Die Daten würden nicht an Dritte weitergegeben werden.

Zur Funktion selbst heißt es: „Die Amazon-Shopper-Panel-App sammelt und verwendet Informationen darüber, wo und wann Sie Anzeigen van [sic!] Amazon sehen, z. B. die App oder Website, auf der Sie die Anzeige angesehen haben, und die Uhrzeit, zu der Sie sie angesehen haben.“

Teilnahme nur auf Einladung

Die Teilnahme am Amazon Shopper Panel ist begrenzt und nur auf Einladung möglich. Golem zufolge haben erste Nutzer:innen in Deutschland schon entsprechende Einladungen erhalten. Interessierte, die noch keine Einladung haben, müssen sich die App (iOS/Android) herunterladen und sich dort in eine Warteliste eintragen.

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PS5, Schrotflinten und Drogen: Wenn Amazon-Bestellungen nach hinten losgehen Quelle:

Es ist laut Amazon auch möglich, dass Nutzer:innen nur an bestimmten Teilen des Programms teilnehmen. Eine offizielle Ankündigung des Programmstarts in Deutschland seitens Amazon steht noch aus.

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