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Amazon stellt Prime Now ein – aber die schnellen Lieferoptionen bleiben

Amazon hat angekündigt, seinen Lieferdienst Prime Now als eigenständige Marke und Plattform einzustampfen. Allerdings gibt der E-Commerce-Konzern die schnellen Lieferoptionen nicht auf.

1 Min. Lesezeit
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Prime Now – auch in Berlin bald Geschichte. (Foto: Amazon)

Im Jahr 2014 hatte Amazon in den USA seinen Prime-Now-Dienst gestartet, seit 2016 ist die schnelle Lieferoption – für ein begrenztes Angebot – auch in Deutschland verfügbar. In Berlin und im Raum München können sich Amazon-Prime-Kunden innerhalb einer Stunde oder in einem frei gewählten Zweistundenfenster einige Tausend Artikel aus Bereichen wie frische Lebensmittel, Getränke, Elektronik, Drogerie oder Bücher zuschicken lassen. Das ändert sich jetzt – zumindest teilweise.

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Wie Amazon mitteilt, sollen Prime-Now-App und die dazugehörige Website bis Ende 2021 weltweit geschlossen werden. In Indien, Singapur und Japan hat Amazon Prime Now in seiner jetzigen Form schon eingestellt. Das bedeutet aber nicht das Ende für die schnellen Lieferoptionen. Stattdessen integriert der E-Commerce-Konzern diese in seine Standard-Amazon-App beziehungsweise die normale Plattform. Je nach Standort und Produkten – etwa Fresh-Lieferungen – können Amazon-Nutzer dann künftig weiterhin eine Lieferung innerhalb von ein oder zwei Stunden buchen.

Amazon zufolge wolle der Konzern das bisher von Prime Now gewohnte Einkaufserlebnis nahtloser gestalten. Dabei habe sich Prime Now zum Favoriten bei den Kunden entwickelt und locke Millionen von Prime-Abonnenten mit ultraschneller Lieferung verschiedener Produkte. In den USA, wo Amazon die schnellen Lieferoptionen von Fresh und Whole Foods Market schon in die Plattform integriert hat, sei das Feedback der Kunden überwältigend gewesen, schreibt die für das Lebensmittelgeschäft zuständige Amazon-Vizepräsidentin Stephenie Landry. Jetzt wolle man dies weltweit anbieten.

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War Prime Now zu wenig nachgefragt?

Ob Amazon den Schritt tatsächlich ausschließlich wegen der Nutzererfahrung geht, darf allerdings bezweifelt werden. Konkrete Zahlen zur Nutzung des Prime-Now-Dienstes gibt es nicht, aber einen kleinen Einblick in das Geschäft gab es vor zwei Jahren, als Rossmann die Zusammenarbeit mit Prime Now beendete. Damals erklärte Rossmann der Süddeutschen Zeitung, dass „diese spezielle Art der ultraschnellen Zustellung nach Bestellung von unseren Kunden nicht nachgefragt wird“.

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