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Stressfreier Urlaubsstart: Diese ANC-Kopfhörer sorgen für Entspannung auf Reisen

Endlich Urlaub! Doch schon bei der Anreise steigt das Stresslevel, wenn das Flugzeug röhrt oder im Zug ein Kind quengelt. Zum Glück gibt es Kopfhörer mit Active Noise Cancelling. Wir zeigen euch fünf Modelle für jede Preisklasse und jeweils eine Alternative.

6 Min.
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Der richtige Kopfhörer kann die Reise gleich viel entspannter gestalten. (Foto: R Photography Background / Shutterstock)

Selten fängt der Urlaub mit Entspannung an. Bevor man in der Liege am Pool abschalten kann, muss man diesen Pool schließlich erstmal erreichen. Und das ist eigentlich immer mit Stress verbunden. Ist der Zug pünktlich? Hat der Flieger Verspätung? Regelmäßige Durchsagen am Bahnsteig, viele Menschen am Flughafen.

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Wer sich davon nicht verrückt machen lassen will, blendet die Umgebung zumindest akustisch aus, hört stattdessen die Lieblingsmusik, einen Podcast oder lauscht auf dem Weg in die Sonne der Playlist mit den Regentönen. Am besten funktioniert das alles mit Active-Noise-Cancelling-Kopfhörern (kurz: ANC). Aber welche sind wirklich gut? Wir haben auf die aktuelle Tabelle von Stiftung Warentest geschaut, aber auch eigene Tests berücksichtigt.

Was ist ANC eigentlich?

Vorab aber eine kurze Erklärung: Beim ANC erfassen die Kopfhörer über Mikrofone die Geräusche von der Außenwelt und erzeugen dann einen Gegenschall, um den Lärm zu neutralisieren. Je besser das gelingt, desto ruhiger wird es für euch. Übrigens muss es sich bei ANC-Kopfhörern nicht zwingend um sperrige Over-Ear-Modelle mit Bügel handeln. Längst gibt es auch kabellose In-Ears, die die Technik unterstützen.

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Teuer müssen die Kopfhörer mit der Geräuschbremse auch nicht sein. Einsteiger finden schon für um die 100 Euro brauchbare Modelle. Mit dem Preis steigen in der Regel aber die Qualität und der Funktionsumfang.

Natürlich könnt ihr die Kopfhörer nicht nur auf Reisen nutzen, sondern damit auch im (Home-)Office für Ruhe sorgen.

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Samsung Galaxy Buds FE: Sehr guter Preistipp

Eine gute Wahl für Sparfüchse sind die Samsung Galaxy Buds FE. Das FE steht dabei für Fan Edition. Unter dem Label verkauft Samsung günstigere Versionen etablierter Geräte wie Smartphones, Tablets oder eben Kopfhörer.

Die gute Nachricht: Die Galaxy Buds FE gibt es schon für 85 Euro zu kaufen. Die noch bessere Nachricht: Die günstigen In-Ears haben die Konkurrenten bei Stiftung Warentest auf die hinteren Plätze verwiesen. Sowohl beim Ton als auch bei der Geräuschunterdrückung bekommen sie ein „sehr gut“.

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Nur iPhone-Besitzer:innen sollten vom Kauf absehen, denn sie können die Kopfhörer nicht im vollen Umfang nutzen. Die App, mit der sich weitere Einstellungen vornehmen lassen, gibt es nur für Android-Smartphones.

Die Alternative: Nothing Ear 2

Als Alternative kommen die Nothing Ear 2 infrage. Die kabellosen In-Ears konnten in unserem Test mit einem hohen Tragekomfort und einem für die Preisklasse guten Sound punkten. Technische Spielereien gibt es auch. In der zugehörigen App, die es auch fürs iPhone gibt, bietet der Hersteller einen Hörtest an, mit dem sich der Klang ans Ohr anpassen lässt. Außerdem bieten die Stöpsel Hi-Res-Audio-Unterstützung für bessere Klangqualität.

Bei Stiftung Warentest räumen die Stöpsel die Note „gut“ (2,0) ab. Abstriche müsst ihr bei der Akkulaufzeit machen. Nach vier Stunden mit aktiviertem ANC mussten die In-Ears wieder ins Ladecase. Die Nothing Ear 2 bekommt ihr derzeit für etwa 130 Euro im Onlinehandel.

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Nothing Ear 2 unterstützen Wireless-Charging mit 2,5 Watt . (Foto: t3n)

JBL Tune 770NC: Preistipp mit Bügel

Soll es lieber ein Over-Ear-Kopfhörer für wenig Geld sein, lohnt ein Blick auf den JBL Tune 770NC, der für rund 120 Euro über die digitale Ladentheke geht. Im Test von Stiftung Warentest gab es gute Zwischennoten für den Ton (1,8) und die aktive Geräuschunterdrückung (1,6). Bei der Akkulaufzeit übertrifft das JBL-Modell die Erwartungen sogar und holt sich die Note 0,9. Mit einer Ladung hielt der Kopfhörer 48:30 Stunden durch. Der JBL landet damit auf dem zweiten Platz bei den Bügelkopfhörern – und kostet nur 119 Euro.

Die Alternative: Anker Soundcore Space One

Das Anker-Modell ist mit rund 100 Euro noch etwas günstiger als der JBL, bietet laut Stiftung Warentest ebenfalls eine gute Geräuschunterdrückung (Note 1,8). Auch die Akkulaufzeit ist mit 35:45 Stunden noch gut. Nur beim Klang kann der Soundcore die Tester nicht so richtig überzeugen.

Eine Frau trägt den Souncore Space One im Flugzeug.

Der Soundcore Space One gehört zu den günstigen, aber guten Modellen. (Foto: Anker)

Airpods Pro 2 für iPhone-Besitzer

Apples Airpods Pro 2 sind ein Selbstläufer für iPhone-Besitzer:innen. Sie glänzen mit gutem Ton und sehr guter Geräuschunterdrückung. Hinzu kommt die nahtlose Kopplung mit Geräten im Apple-Ökosystem: Ladecase öffnen und auf dem iPhone auf verbinden tippen, schon sind die In-Ears gekoppelt. Fortan verbinden sie sich auch automatisch mit dem Mac oder iPad. Aber dieser Komfort kostet.

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No-Brainer für Apple-Fans: Bei den Airpods Pro 2 stimmt fast alles. (Foto: Johnny Michael/Shutterstock)

Wer lieber auf Bügelkopfhörer setzt, muss für ein vergleichbares Erlebnis zu den Airpods Max greifen. Die bieten laut Stiftung Warentest (Ausgabe 11/23) ebenfalls einen guten Ton, schwächeln aber bei der Geräuschunterdrückung. Dazu kommt bei beiden der Preis: Obwohl die Airpods Pro 2 schon ein paar Jahre erhältlich sind, sind sie selten für weniger als 230 Euro zu haben. Die Max liegen noch immer jenseits der 500 Euro.

Die Alternativen: Beats Studio Buds Plus und Pro

Aber es gibt auch Alternativen aus dem eigenen Hause, die etwas günstiger sind. Schließlich gehört die Kopfhörerfirma Beats seit vielen Jahren zu Apple. Deren In- und Over-Ears bieten viele Funktionen der Apple-Vorbilder. Verzichten müsst ihr nur auf wenig, etwa 3D-Audio vom iPhone. Die Studio Buds Plus gibt es dafür bereits ab rund 190 Euro zu kaufen. Die Over-Ear-Variante Beats Studio Pro kostet rund 400 Euro.

Bose Quietcomfort Headphones: Der Testsieger

Wollt ihr einen der besten Kopfhörer, rät euch Stiftung Warentest zu den Bose Quiet Comfort Headphones, dem aktuellen Testsieger unter den Bügelkopfhörern. Auch wenn man es nicht vermuten würde, lässt das Modell auch den Bose Quietcomofort Ultra hinter sich, wenn auch nur knapp. Gut für euch, denn zwischen den Kopfhörern liegen gleich über 100 Euro beim Preis.

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Dem Testsieger attestiert Stiftung Warentest einen guten Ton, eine sehr gute Geräuschunterdrückung und einen hohen Tragekomfort. Abstriche müsst ihr beim Akku in Kauf nehmen. Eine Laufzeit von 26:30 Stunden reicht aber immer noch, um einen sehr langen Flug oder ein paar Tage im Office zu überbrücken.

Eine weitere Kritik der Tester:innen: Der Bose-Kopfhörer lässt mehr Musik nach draußen dringen als andere Kopfhörer. Das dürfte im Zweifel aber eher euren Sitznachbarn stören. Mit rund 240 Euro seid ihr derzeit dabei.

Eine Frau trägt die Bose Quietcomfort Headphones

Oldie but Goldie: Die Bose Quietcomfort Headphones setzen sich bei Stiftung Warentest sogar gegen die Ultra-Variante durch. (Foto: Bose)

Die Alternative: Teufel Real Blue Pro

Wenn es ein Wort gibt, das den Teufel Real Blue Pro gut beschreibt, dann wohl das Wort „gut“. Schließlich schneidet der Kopfhörer in allen Disziplinen mit „gut“ oder besser ab. Neben dem Ton, dem ANC und dem Tragekomfort trifft das auch auf die Laufzeit zu. 37:15 sind mit einer Ladung drin. Die Außenmikrofone sollen laut Hersteller auch bei Wind Geräusche reduzieren und die Stimme hervorheben. Online erhaltet ihr den Kopfhörer aktuell für 380 Euro.

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Sonos Ace: Der Besondere

In unserem Test konnte der Sonos Ace sowohl beim Klang als auch bei der aktiven Geräuschunterdrückung überzeugen. Ein besonderes Feature kann er auch vorweisen: Über einen langen Tastendruck lässt er sich mit Soundbars des Herstellers koppeln, wenn beide Geräte über die Sonos-App miteinander verbunden worden sind. So holen sich Nutzer:innen den TV-Ton direkt auf die Ohren. Praktisch!

Trotz des Addons kann der Ace nicht komplett überzeugen, denn diese Spezialfunktion war zum Testzeitpunkt nur mit dem iPhone kompatibel. Android-Nutzer:innen müssen darauf noch warten. Dass es für den Premiumpreis nicht auch Premium für alle gibt, schmälert den guten Eindruck ein wenig. 500 Euro ruft Sonos für den Ace auf.

Sonos Ace neben Sonys WH-1000XM5. (Foto: t3n)

Die Alternative: Sony WH-1000XM5

Der Sony WH-1000XM5 kommt ohne das praktische TV-Feature, bietet dafür aber die Funktion „Adaptive Sound Control“. Damit soll sich der Ton automatisch an die Umgebung anpassen. Wollt ihr ein Gespräch führen, soll die Wiedergabe automatisch pausieren. Außerdem lässt sich der Kopfhörer mit zwei Geräten zeitgleich verbinden. Darüber hinaus habt ihr mit dem Kopfhörer Zugriff auf Amazons Alexa. Kostenpunkt aktuell: rund 300 Euro.

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