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Keine Angst vor Mehrarbeit: So geben Angestellte laut Studie gerne Feedback

Viele Unternehmen ermutigen ihre Mitarbeiter:innen, gute Ideen zu äußern. Doch in der Realität resultiert das oft in Mehrarbeit für die Person, die die Idee hatte – und beim nächsten Mal sagt sie gar nichts mehr. Führungskräfte können das verhindern.

2 Min. Lesezeit
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So geben Angestellte gerne Feedback. (Foto: NDAB Creativity/Shutterstock)

Ineffiziente Prozesse und fehleranfällige Abläufe im Unternehmen fallen oft denjenigen als erstes auf, die am nächsten dran sind: den Mitarbeiter:innen. Oft haben sie sogar eine Idee, wie man das Problem beheben könnte – und immer mehr Unternehmen ermutigen ihre Angestellten, diese Lösungsvorschläge auch zu äußern.

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Doch die Kehrseite dieser Offenheit ist in der Realität meistens ein guter Batzen Mehrarbeit für die Person, die den Vorschlag gemacht hat. Frei nach dem Motto: „Wenn du da eh schon drin bist, kannst du es doch auch umsetzen.“ Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass Mitarbeiter:innen gute Ideen in der Zukunft für sich behalten.

Mit diesem Phänomen haben sich jetzt Wissenschaftler:innen des Tippie College of Business, das zur Universität von Iowa gehört, beschäftigt. Professor Daniel Newton und sein Team haben insgesamt 1.000 Angestellte in den USA und China zu der Thematik befragt.

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Verbesserungsvorschläge führen zu Mehrarbeit

Das Ergebnis überrascht kaum: Die Mehrheit derer, die Verbesserungsvorschläge gemacht und dadurch Mehrarbeit aufgebrummt bekommen haben, wird das in Zukunft eher nicht mehr tun. Viele bereuen sogar, überhaupt etwas gesagt zu haben.

Doch das muss nicht so sein, schreiben die Autor:innen der Studie. Sie haben ein paar Maßnahmen identifiziert, mit denen Führungskräfte verhindern können, dass ihre Mitarbeiter:innen künftig frustriert die Klappe halten.

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Zu diesen Maßnahmen zählen:

  • Manager:innen müssen ihre Mitarbeiter:innen ermächtigen, ihre Ideen umzusetzen – sie aber nicht damit allein lassen. Führungskräfte sollten den gesamten Prozess begleiten und unterstützen.
  • Führungskräfte sollten während der Entscheidungsprozesse immer den Input der Angestellten einholen – so fühlen sie sich eingebunden und mitverantwortlich.
  • Sollte eine Idee nicht umgesetzt werden, muss das den Mitarbeitenden gegenüber begründet und erklärt werden. Alles andere frustriert. Nur wenn thematisiert wird, warum ein Vorschlag (gerade) nicht umgesetzt wird, wissen Angestellte, dass ihre Idee nicht einfach in einem schwarzen Loch verschwunden ist, sondern dass die Führungsebene sich mit ihr beschäftigt hat.
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