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Eine App soll helfen, Menschenmengen in Supermärkten zu vermeiden

Crowdless-App soll in Corona-Zeiten Social-Distancing ermöglichen. (Bild: Uni Oxford)

Das britische Startup Lanterne hat mit der Crowdless-App eine Anwendung entwickelt, die in Echtzeit dabei helfen soll, Menschenmengen zu vermeiden – etwa im Supermarkt.

Eine der wichtigsten Maßnahmen, um die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen, ist das sogenannte Social Distancing, also Abstand halten. Das ist natürlich dort am einfachsten, wo sich zur gleichen Zeit möglichst wenige andere Menschen aufhalten. Um das Abstandhalten zu erleichtern, hat das britische Startup Lanterne eine App entwickelt. Die Crowdless-App gibt in Echtzeit an, an welchen Orten gerade viel los ist, wie Deutschlandfunk Nova berichtet.

Crowdless-App: Daten von Google, Esa und Nutzern

Das Ganze erinnert stark an Google Maps. Das wiederum dürfte daran liegen, dass ein Teil der Daten von Google kommt. Die Informationen darüber, wann welche Orte wie stark besucht werden, finden sich ja schon seit längerem in der Google-Suche. Weitere Daten stammen von der Weltraumbehörde Esa, beziehungsweise deren Satelliten. So dient etwa ein Bild von einem voll belegten Parkplatz vor einem Supermarkt als Beleg dafür, dass der Supermarkt voller Menschen sein könnte. Die übrigen Daten stammen von den Nutzern selbst.

Im Rahmen der App können die Nutzer angeben, wie voll der Ort ist, an dem sie sich gerade befinden. Voraussetzung für die volle Funktionalität ist, dass das Smartphone über ein aktiviertes GPS verfügt und der Nutzer der Übermittlung der Standortdaten zugestimmt hat. Die App-Entwickler, ein Doktorand der Uni Oxford und sein Team, versichern, dass Standortdaten sowie persönliche Angaben zum Ort anonym erhoben werden.

Ampelsystem zeigt Auslastung an

Die App arbeitet mit einem Ampelsystem. Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, sind mit roten Punkten gekennzeichnet. Orangene Punkte zeigen eine mittlere Auslastung an, grüne eine geringe. Klickt man auf die Punkte, erhält man eine genauere Angabe darüber, wie gut der Ort besucht ist. Deutschlandfunk Nova zufolge funktioniert die App schon recht gut. Allerdings waren einige der als voll gekennzeichneten Orte leer. Positiv hervorgehoben wird die Werbefreiheit der App.

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