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Apple zieht für sein „Buy Now, Pay Later“-Programm frühere Kundendaten heran

In Kürze soll das „Buy Now, Pay Later“-Programm von Apple an den Start gehen. Schon jetzt wurden brisante Informationen dazu öffentlich.

Von Christian Bernhard
2 Min. Lesezeit
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Apple Pay ist eine Möglichkeit, um den in Kürze auf den Markt kommenden neuesten Service von Apple nutzen zu können. (Foto: Primakov / Shutterstock)

Es ist eine der Neuheiten, die demnächst von Apple für das breite Publikum kommen sollen: das sogenannte „Buy Now, Pay Later“-Programm. Darüber bietet der US-Konzern kostenlose Ratenzahlungen an, um den Konsum zu erleichtern. Apple steigt damit in das Kreditgeschäft ein.

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Diese Daten hat Apple im Visier

Noch befindet sich das Programm zwar in der internen Testphase mit Apple-Mitarbeiter:innen, doch jetzt schon kommen interessante Details ans Licht: Wie Bloomberg berichtet, wird Apple die Kreditnehmer:innen auf der Grundlage ihrer Ausgabenhistorie bewerten – und nicht nur das.

Angeblich soll dabei sogar mit einfließen, welche Geräte des Unternehmens die Kreditnehmer:innen benutzen. Auch die Tatsache, ob sie eine Apple Card nutzen oder beantragt haben, soll im Beurteilungsprozess eine Rolle spielen. Die Apple Card ist eine für den Gebrauch von Apple Pay entwickelte Kreditkarte, die seit 2019 in den USA erhältlich ist.

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Bewertung entscheidend für die Kreditsumme

Die Kreditkriterien seien während des laufenden Tests des Programmes mit Apple-Mitarbeiter:innen bekannt gegeben worden. Anhand der Bewertung wird festgelegt, welche Antragsteller:innen überhaupt für einen Kredit infrage kommen und wenn ja, wie hoch dieser ist.

In den Tests beläuft sich die Mehrzahl der Kredite auf 1.000 US-Dollar oder weniger, berichtet Bloomberg. Manche der Tester:innen würden zudem zur Einreichung von Ausweisdokumenten sowie Sozialversicherungsnummer und einer Zwei-Faktor-Authentifizierung ihres Apple-Kontos aufgefordert.

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Direkt in Apple Wallet integriert

Apple-CEO Tim Cook hatte Anfang Februar verkündet, das Programm wird „bald auf den Markt kommen“. Der Service ermöglicht es den Verbraucher:innen, die Kosten eines Apple-Pay-Kaufes über sechs Wochen in vier gleich großen Raten abzuzahlen, ohne dass zusätzliche Zinsen oder Gebühren anfallen.

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Das „Buy Now, Pay Later“-Programm ist direkt in Apple Wallet integriert, wodurch es möglich sein soll, die Raten nicht nur zurückzuzahlen, sondern auch den aktuellen Stand anzuzeigen und den Verlauf nachzuverfolgen.

Aber aufgepasst: Nicht für jede:n Nutzer:in ist die Ratenzahlungsmöglichkeit verfügbar. Voraussetzung dafür ist entweder Apple Pay oder die Bereitschaft, über die Wallet zu bezahlen – und der Service muss freigeschaltet werden.

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