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Apple Design Awards 2020: Kreativ-Apps für das iPad sind die großen Gewinner

Corona verringert das Gewinnerfeld. Design-Awards vegibt Apple aber trotzdem. (Bild: Apple)

In diesem Jahr verleiht Apple die begehrten Design-Awards an drei iPad- und eine Universal-App. Gemein ist allen dreien, dass sie sich an Kreativarbeiter wenden. Die Mac-Plattform geht leer aus.

Vier Apps und vier Spiele erhalten den diesjährigen Apple-Design-Award. Chancen auf einen solchen Preis haben nach Apples Kriterien besonders innovative Anwendungen, die zudem noch mit einem besonders ansprechenden Design glänzen.

2020: Coronajahrgang mit reduziertem Gewinnerfeld

In diesem Jahr hat Apple die im Vergleich wenigen Gewinner im Anschluss an die aufgrund der Coronapandemie erstmals rein virtuell stattfindenden Entwicklerkonferenz WWDC 2020 bekannt gegeben. Zwar ist die Vergabe der Design-Awards nicht mit Preisgeldern oder ähnlich direkten Incentives verbunden. Der Preis ist dennoch begehrt, weil er für die jeweilige App und ihre Entwickler eine deutlich erhöhte Aufmerksamkeit im App-Store und in den berichterstattenden Medien mit sich bringt.

In diesem Jahr hat sich Apple drei reine iPad-Apps erwählt. Mit dem Fotoeditor Darkroom von Bergen findet sich nur eine iPhone-App auf dem Treppchen, die als Universal-App auch auf dem iPad funktioniert.

Bei den reinen iPad-Apps entschied sich Apple für die 3D-CAD-App Shapr3D, das Animations-Tool Looom und Staffpad, eine Komponisten-Software. Vollkommen kostenlose Software ist nicht unter den Preisträgern. Zwei der Gewinner verkaufen ihre Apps klassisch und mit In-App-Optionen, zwei setzen auf ein Abo-Modell.

Das ist Apples Gewinner-Auswahl:

Shapr3D von Shapr3D Zartkoruen Mukodo Reszvenytarsasag ist eine leistungsstarke CAD-App für das iPad, die das Potenzial hat, den Workflow beim architektonischen und technischen Zeichnen drastisch zu verändern. Es wird kein Schreibtisch benötigt, sodass Inspiration jederzeit und überall umgesetzt werden kann. Nur mit iPad und Apple Pencil haben technische Designer Zugriff auf ein solides Modellierungs-Toolset, mit dem problemlos komplexe 3D-Modelle erstellt werden können. Exklusiv für iPad entwickelt, nutzt Shapr3D die Vorteile von ARKit und Drag & Drop. Im Laufe des Jahres wird die App den LiDAR-Scanner verwenden, um automatisch einen genauen 2D-Grundriss und ein 3D-Modell eines Raumes zu generieren, die als Grundlage für die Gestaltung von Umbauten oder Raumerweiterungen verwendet werden können. Der neue Entwurf kann dann mittels AR direkt im gescannten Raum im realen Maßstab in einer Vorschau angezeigt werden. (Screenshot: Apple)

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4 Spiele für iPhone und iPad ausgezeichnet

Neben Kreativ-Apps hat Apple auch vier Spiele ausgezeichnet. Alle Preisträger laufen sowohl auf dem iPhone wie auf dem iPad und sind teilweise über Apples Spiele-Abo Arcade und damit auch unter macOS und Apple-TV spielbar. Apple zeichnet hier besonders die Verwendung der Grafikschnittstelle Metal aus, die OpenGL ablösen soll und muss, um auf den kommenden ARM-Macs funktional zu bleiben.

„Sayonara Wild Hearts” vom Entwickler Simogo aus Malmö, Schweden, und dem Publisher Annapurna Interactive mit Sitz in Los Angeles. (Screenshot: Apple)

Ein Design-Award ging an Sayonara Wild Hearts, Song of Bloom, Where Cards Fall und Sky: Children of the Light.

Passend dazu: So funktioniert Apples Design-Prinzip

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