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iPhone 11 (Pro): Das sagen die ersten Testberichte zu den neuen Apple-Phones

iPhone 11 Pro. (Screenshot: t3n)

Kurz vor dem Marktstart der neuen iPhone-11-Familie sind die ersten Testberichte veröffentlicht worden. Die Tester sind sich weitgehend einig: Bei der Kamera hat Apple ordentlich nachgelegt.

Der Name hat sich geändert, das Design der neuen iPhone-Modelle ist abgesehen vom rückseitigen Kameraelement gleich geblieben. Auch wenn sich die Geräte optisch wenig von den Vorgängern unterscheiden, hat Apple die neue Gerätegeneration an wesentlichen Punkten verbessert, so der Tenor der Tester. Hier einige Stimmen der Techpresse zum iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max.

The Verge: Exzellente Kamera und großartige Laufzeit

Alle iPhone 11 Modelle auf einen Blick: (Foto: The Verge)

Alle iPhone 11 Modelle auf einen Blick: (Foto: The Verge)

Verge-Chefredakteur Nilay Patel hat alle drei iPhone-Modelle getestet und kommt zum Schluss, dass es die besten Smartphones seien, die Apple oder ein anderes Unternehmen je gebaut hat. Sie besäßen performante und damit auch zukunftssichere Prozessoren, eine exzellente Akkulaufzeit und wunderschöne Displays. Mit dem neuen Kamera habe Apple sich wieder an die Spitze der Smartphone-Welt geschoben, die in den letztem Jahren von Huawei, Samsung und Google dominiert worden war.

Die Pro-Modelle hält Patel allerdings für teuer und ist der Meinung, dass nicht jeder auf die hochpreisigen Modelle zurückgreifen müsste. Das iPhone 11 besitze nahezu die gleiche Ausstattung und die wichtigsten Kamera-Funktionen. Wer aber auch ein ausgezeichnetes Display und die allerbeste Kamera bei sich tragen wolle, müsse tiefer in die Tasche greifen. Die Pro-Modelle seien ihren Preis wert. The Verge

Das iPhone 11 Pro (Max) hat eine Triple-Cam verbaut. (Bild Apple)

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WSJ: Endlich Saft für einen Tag

Joanna Stern vom Wall Street Journal hat sich ebenfalls alle drei Smartphones vorgeknöpft. In ihrem Test fokussierte sie sich in erster Linie auf die beiden markant verbesserten Funktionen: Kamera und Akku.

iPhone 11 und 11 Pro. (Foto: WSJ)

iPhone 11 und 11 Pro. (Foto: WSJ)

Wenn ihr gerne fotografiert, haben die neuen iPhones tolle Tricks parat, so Stern. Die Weitwinkelkamera sei eine Bereicherung, der neue Nachtmodus sei weiterhin nicht perfekt, aber immerhin eine Verbesserung gegenüber dem der Vorgänger, der bei Dunkelheit kaum brauchbare Resultate lieferte. Im direkten Vergleich mit dem Nachtmodus des Pixel 3 hält sie die Lowlight-Ergebnisse des Google-Phones für besser.

In Sachen Akkulaufzeit hatte Stern bei allen neuen Modellen am Ende des Tages noch Energiereserven. Die Vorgänger hätten schon früher am Tag versagt. Die beste Laufzeit liefere das iPhone11 Pro Max. Am Ende eines langen Testtages hatte Stern hier noch 25 Prozent Akku, während die anderen beiden schon im roten Bereich um zehn Prozent lagen. Eine Kaufempfehlung gibt sie wie Patel aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnisses für das iPhone 11. Wenn ihr aber endlich ein iPhone besitzen wollt, das länger als einen Tag hält, führt wohl am Max-Modell kein Weg vorbei. WSJ

New York Times: Kein Kaufgrund, wenn ihr ein iPhone X besitzt

Brian X. Chen von der New York Times hat einen etwas anderen iPhone-11-Test geschrieben. Er hat die neuen Modelle gegen ältere iPhones antreten lassen und untersucht, ob sich ein Upgrade, etwa vom iPhone X, auf das neue lohnt.

iPhone 11 und 11 Pro. (Foto: NYTimes)

iPhone 11 Pro Max und 11 Pro. (Foto: NY Times)

Sein Fazit: Ihr solltet auf jeden Fall ein Upgrade durchführen, wenn euer eigenes Gerät mindestens fünf Jahre alt ist. Die iPhone-11-Modelle seien alle ein bedeutender Schritt nach vorn gegenüber den im Jahr 2014 vorgestellten Geräten. Aber für alle anderen mit Smartphones ab 2015 oder später bestehe keine Eile, ein neues iPhone zu kaufen.

Dennoch hebt er einige Dinge positiv hervor, wenngleich auch er zustimmt, dass sich das Gerät nicht meilenweit vom iPhone X unterscheide. So sei die bemerkenswerteste Neuerung der iPhones 11s das Ultra-Weitwinkelobjektiv, mit dem ein größerer Bildausschnitt in Szene gesetzt werden kann. Ebenso sei das Teleobjektiv des iPhone 11 Pro außergewöhnlich gut umgesetzt. Außerdem lobt er die exzellente Akkulaufzeit, mit der die neuen Modelle mehrere Stunden länger als die letzte Generation durchhalten sollen. NY Times

Wired: iPhone 11 Pro mit zu wenig Basisspeicher

iPhone 11 Pro in Silber. (Bild: Apple)

iPhone 11 Pro in Silber. (Bild: Apple)

Lauren Goode vom Wired Magazine hält die neuen Pro-iPhones für die besten Geräte, die man kaufen kann. Sie kommen mit Edelstahlrahmen, OLED-Display und einem matten Finish auf der Rückseite. Der A13-Bionic-Chip sei rasend schnell und die Triple-Kamera nehme Ultraweitwinkel- und beeindruckende Low-Light-Fotos auf, außerdem sei der Porträt-Modus besser. Ferne bewertet sie die Akkulaufzeit als die beste, die mit einem iPhone erzielt wurde.

Kritik übt sie am hohen Preis und dem Mehr an Gewicht im Vergleich zu den Vorgängern. Zudem seien die Neuen dicker und sie besitzen weiterhin einen Lightning-Port anstelle des USB-C-Anschlusses, den Apple schon beim iPad Pro verbaut. Der interne Speicher der Basisversion von 64 Gigabyte sei außerdem zu gering und passe nicht zur neuen Pro-Namensgebung. Wired

Mashable: iPhone 11 Pro ein echter Kamera-Ersatz

iPhone 11 Pro im Test bei Mashable. (Foto: Mashable)

iPhone 11 Pro im Test bei Mashable. (Foto: Mashable)

Raymond Wong von Mashable hat die neuen Modelle in einem längeren Testbericht besprochen und hält sie für ausgesprochen gut und des neuen „Pro“-Zusatzes für würdig. Neben den großen Batterieupdates überzeuge vor allem die Triple-Kamera mit konsistenten und farbechten Resultaten. Außerdem freut er sich, dass Apple auch endlich einen Nachtmodus für seine Kamera liefert.

Kritik übte Wong wie Wired an der geringen Speichergröße von 64 Gigabyte. Für ein Pro-Gerät sei das zu wenig. Mashable

Im Allgemeinen sind die Tester sich einig, dass Apple seine neueste iPhone-Generation endlich in Sachen Kamera und Laufzeit verbessert hat. Vor allem die Vielseitigkeit der Triple-Cam wird gelobt, genauso wie die überwiegend sehr gute Bildqualität in den meisten Situationen – sogar unter schwierigen Lichtverhältnissen. Die Kritik an der 64-Gigabyte-Version ist nachvollziehbar – vor allem hinsichtlich des hohen Preises und des Pro-Zusatzes hätte Apple das Basismodell auf 128 Gigabyte anheben können.

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