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GPS fürs Wohnzimmer: iPhone 11 hat neuen U1-Chip an Bord

iPhone 11 und 11 Pro mit U1-Chip. (Bild: Apple; t3n)

Apple hat am Dienstag seine neuen iPhone-11-Modelle vorgestellt. Was das Unternehmen auf der Bühne nicht verraten hat: In den Geräten steckt ein selbstentwickelter U1-Chip, der nicht nur die AirDrop-Funktion verbessern soll.

In der neuen iPhone-11-Generation steckt erstmals nicht nur der selbst entwickelte A13 Bionic-Prozessor, sondern zusätzlich ein U1-Chip. Damit erweitert der Konzern sein schon großes Repertoire an selbstentwickelten Chips um einen, der Ultrabreitband-Technologie in die Geräte bringt. Mit dem Chip sollen andere Geräte mit U1-Chip präziser lokalisiert werden können.

U1-Chip im iPhone 11 Pro: Airdrop-Funktion wird verbessert

Laut Apple nutzt der U1-Chip die Ultrabreitband-Technologie für ein „räumliches Bewusstsein“. Die Technologie funktioniere „ähnlich wie GPS, nur auf Zimmergröße“ – also zur Ortung in der unmittelbaren Umgebung. Gewissermaßen kann man es als Bluetooth LE auf Steroiden bzeichnen.

iPhone 11 und 11 Pro mit U1-Chip. (Bild: Apple; t3n)

iPhone 11 und 11 Pro mit U1-Chip. (Bild: Apple; t3n)

Als erste Funktion soll der neue Chip dafür sorgen, dass die AirDrop-Funktion besser wird. Wollt ihr eine Datei mit jemandem teilen, müsst ihr nur das Gerät mit U1-Chip – derzeit nur die iPhone-11-Modelle – auf das iPhone des Empfängers richten. Der Name der Person sollte zuoberst in der der Liste angezeigt werden. Die Funktion erscheint allerdings erst mit dem Update auf iOS 13.1, das am 30. September erscheinen soll.

iPhone 11 und 11 Pro: Alle Informationen zu den neuen Apple-Phones

U1-Chip im iPhone 11: Airdrop ist nur der Anfang

Apple gibt an, dass die Airdrop-Funktion „erst der Anfang“ sei. Was Apple konkret an weiteren Funktionen plant, kommuniziert das Unternehmen nicht. Allerdings sind schon erste Details durch Hinweise in einer Betaversion von iOS 13 ans Tageslicht gelangt.

Apple Tracking Tag. (Bild: Macrumors)

iOs-13-Fund: Apples Tracking Tag.(Bild: Macrumors)

So soll Apple sogenannte Tags entwickeln, die in ihrer Funktion den Tiles des gleichnamigen US-Startups ähneln, aber womöglich präziser sind, da sie nicht nur auf Bluetooth Low Energy (BLE) setzen. Diese Tiles oder Tags können etwa in eine Geldbörse, an ein Schlüsselbund oder eine Tasche geheftet werden. Mit der neuen Find-my-App die Teil von iOS 13, iPadOS und macOS Catalina ist, sollen die Dinger präzise geortet werden können. Es wird gar davon ausgegangen, dass die mit dem Tracker versehenen Gegenstände per ARKit, Apples Augmented-Reality-Plattform, auf dem iPhone- oder iPad-Display angezeigt werden können.

Auch wenn Apple seine neuen Tiles nicht auf dem iPhone-Event gezeigt hat, gehen wir davon aus, dass sie noch in diesem Jahr angekündigt werden. Denn ein Event steht noch aus, das im Oktober veranstaltet werden könnte. Schließlich kommen mindestens noch der Mac Pro und das Pro-XDR-Display auf den Markt. Außerdem könnte es auch neue iPad Pros und ein 16-Zoll-Macbook Pro geben.

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