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Apple Vision Pro: Diese Funktionen stellte sich Jony Ive für die Brille vor

Wie können Träger:innen der Apple Vision Pro anzeigen, dass sie sich in einem Meeting befinden oder nicht gestört werden möchten? Über diese Möglichkeiten hat Apple nachgedacht. Darauf deutet zumindest ein Patent hin, das dem Unternehmen gerade gewährt wurde.

Von Sebastian Milpetz
2 Min. Lesezeit
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Die Apple Vision Pro ist im Anflug. (Bild: Hadrian/Shutterstock)

Anfang dieses Jahres kommt die Apple Vision Pro auf den Markt. Mit dem Mixed-Reality-Headset können die Träger:innen unter anderem arbeiten, Fotos und Videos anschauen oder Spiele zocken; es soll sowohl für Augmented- als auch für Virtual-Reality-Inhalte dienen.

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Doch wie sehen Außenstehende, was die User:innen des Vision Pro gerade betrachten? Bei der Vorstellung der Vision Pro zeigte Apple etwa, dass es möglich ist, die Augen auf dem äußeren Eyesight-Display anzeigen zu lassen.

Einem frisch erteilten Patent lässt sich entnehmen, dass Apples ehemaliger Chefdesigner Jony Ive sich noch mehr Gedanken zur Interaktion über ein nach außen gerichtetes Display gemacht hat. Die Website Patentlyapple hat das Patent entdeckt.

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Im Patentdokument werden jedoch weder die Vision Pro oder noch deren Eyesight-Display explizit erwähnt wird. Zudem gilt bei Patenten stets, dass Unternehmen sich damit primär ihr geistiges Eigentum sichern wollen. Es heißt jedoch nicht, dass solche Ideen jemals einen Weg in reale Produkten finden müssen.

Comic-Version der Augen der User:innen

Dennoch ist interessant, was denkbar wäre. Denn das Patent beschreibt detailliert, welche Möglichkeiten sich Apple für Träger:innen eines am Kopf befestigten Displays ursprünglich einmal überlegt hat, um mit der Außenwelt zu kommunizieren. Es sieht zum Beispiel vor, dass sich Träger:innen Comic-Augen oder Augen von Tieren anzeigen lassen können.

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Auch Gesten sollen dem Patent zufolge erkannt werden. So identifiziert das in der Patentschrift erwähnte Gerät eine hochgezogene Augenbraue als Überraschung und zeigt eine Cartoon-Version davon auf dem Display. Gleiches gilt für wütend zusammengezogene Augenbrauen. Wer seine Emotionen nicht preisgeben will, kann, zumindest in der Theorie, einen Sonnenbrillen-Modus nutzen. Die Darstellung der Augen passt sich laut der Patentschrift den Lichtverhältnissen in der Umgebung an.

„Bitte nicht stören“

Noch vielfältiger als die Möglichkeiten, die eigenen Augen zu zeigen, sind die beschriebenen Optionen, sie zu verdecken. So könnte man nicht nur einen blanken Bildschirm anzeigen, sondern den Betrachter:innen auch genau kommunizieren, womit man gerade beschäftigt ist.

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Wer ein Video schaut, kann Kamera-Icons anzeigen lassen, wer sich in einem Zoom-Call befindet, projiziert Symbole des Anbieters von Videokonferenzen auf die Brille. Wer ein Spiel zockt, kann das Logo oder ein Bild des jeweiligen Games offenbaren.

Wer unter der Brille ganz grundsätzlich ungestört sein will, kann das ebenfalls via Screen deutlich machen. Ein Gittermuster soll heruntergelassene Rollläden signalisieren, ein Bild einer Insel den mentalen Urlaubsmodus suggerieren.

Wann kommt die Apple Vision Pro?

Einen konkreten Erscheinungstermin für die Apple Vision Pro gibt es noch nicht. Derzeit ist von Ende Januar bis Februar 2024 die Rede.

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Zunächst soll das Mixed-Reality-Headset in der Optik einer Skibrille nur in den USA veröffentlicht werden. Der Preis liegt zum Start bei 3.500 US-Dollar.

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