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Banking-Trojaner Anatsa: Was Android-Besitzer jetzt wissen müssen

Der Trojaner Anatsa hat sich in den letzten Monaten verstärkt auf europäischen Android-Smartphones ausgebreitet, um Zugang zu den Bankdaten der Opfer zu bekommen. Die Malware wird über sogenannte Dropper-Apps eingeschleust. Das müsst ihr jetzt wissen.

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Anatsa verbreitet sich auf Android-Smartphones. (Foto: rafapress / Shutterstock)

In den letzten Monaten hat sich der Banking-Trojaner Anatsa in Europa auf Android-Smartphones ausgebreitet. Angreifer nutzen sogenannte Dropper-Apps, um den Trojaner einzuschleusen.

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Diese Apps waren im Google-Play-Store erhältlich. Das Cyber-Sicherheitsunternehmen Threat Fabric berichtet, dass sie mehr als 150.000 Mal heruntergeladen wurden. Die Angreifer konzentrieren sich dabei vorrangig auf Nutzer in Deutschland, Spanien, Großbritannien, der Slowakei, Slowenien und der Tschechischen Republik.

Trojaner nutzt unscheinbar wirkende Apps

Das Unternehmen konnte insgesamt fünf Apps identifizieren, die als Einfallstor für das Virus dienen. Dabei handelt es sich um Apps, die vorgeben, PDF-Viewer oder Phone-Cleaner zu sein. Diese sollen für mehr Speicherplatz und Leistung auf dem Smartphone sorgen.

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Die kostenlosen Apps zielen darauf ab, in der Kategorie für die besten neuen Apps im Play-Store zu erscheinen, um so häufig wie möglich heruntergeladen zu werden. Obwohl die Anwendungen selbst nicht schädlich sind, besteht das Risiko, dass sie im Nachhinein den Trojaner „droppen“, also auf dem Android-Smartphone der Nutzer installieren.

Die identifizierten Apps sind:

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  • Phone Cleaner – File Explorer (com.volabs.androidcleaner)
  • PDF Viewer – File Explorer (com.xolab.fileexplorer)
  • PDF Reader – Viewer & Editor (com.jumbodub.fileexplorerpdfviewer)
  • Phone Cleaner: File Explorer (com.appiclouds.phonecleaner)
  • PDF Reader: File Manager (com.tragisoap.fileandpdfmanager)

Habt ihr diese Apps auf dem Smartphone, solltet ihr sie umgehend deinstallieren – in der Hoffnung, dass der Trojaner noch nicht gedroppt wurde.

Google hat die Apps entfernt

Google hat auf die Bedrohung durch den Banking-Trojaner reagiert, indem es die betroffenen Apps aus dem Play-Store entfernt hat. In einem Statement gegenüber Bleeping Computer betonte das Unternehmen, dass alle im Bericht identifizierten Apps entfernt wurden und Android-Nutzer durch Google Play Protect automatisch vor bekannten Versionen dieser Malware geschützt sind.

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Google Play Protect ist standardmäßig auf Android-Geräten mit Google Play Services aktiviert. Trotz dieser Maßnahmen bleibt die Möglichkeit bestehen, dass weitere Apps von dieser oder ähnlichen Bedrohungen betroffen sind.

Daher ist es wichtig, vor dem Herunterladen neuer Apps Vorsicht walten zu lassen. Vor allem dann, wenn sie von unbekannten Entwicklern stammen.

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